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Schon in Festivallaune?! Wir schon! Von Nico Santos, Rea Garvey und Alle Farben bis zu Wanda, Ina Regen und Pizzera & Jaus – internationale und nationale Top-Acts liefern den perfekten Soundtrack für die größte OpenAir-Party des Jahres.
Mehr Informationen gibt es online auf http://oe3.ORF.at.
Die Zeit des Wartens ist vorbei, die Zeit der Vorfreude beginnt. Zeit für das Line-up der Ö3-Bühne beim Donauinselfest 2018. Wo man sich trifft, ist klar: Zwei Tage lang (Freitag, den 22. & Sonntag, den 24. Juni) wird die Ö3-Bühne wieder zur Homebase aller Hits, die man aus dem Radio kennt und mag: Unter anderem feiern Johannes Oerding, Alle Farben, Rea Garvey, Nico Santos und Ofenbach mit tausenden Besucher/innen eine riesige OpenAir-Party. Und mit Thorsteinn Einarsson, Darius & Finlay, Flowrag, Ina Regen, Wanda sowie Pizzera & Jaus sorgen gleich sechs österreichische Top-Acts auf der Ö3-Bühne für Festival-Highlights.

Das Ö3-Programm am Freitag: Summerfeeling und Amore!

Gleich zum Auftakt des Festivals sind mit zwei Singer/Songwritern große Popmomente garantiert: Mit seiner aktuellen Single „Galaxy“ im Gepäck eröffnet der isländisch-österreichische Musiker THORSTEINN EINARSSON die Party auf der Ö3-Bühne, danach sorgt JOHANNES OERDING mit den Songs aus seinem Erfolgsalbum „Kreise“ für großartige Festival-Stimmung.
ALLE FARBEN steht regelmäßig auf den Line-ups der Dance-Festivals und Club-Events weltweit, glücklicherweise auch in Österreich: Der Berliner DJ und Produzent hat wahrlich ein Händchen für ansteckende Beats und eingängige Hooks und bringt u.a. mit „Little Hollywood“ Summerfeeling auf die Donauinsel. Danach geht es mit der perfekten Mischung aus Rock und Emotion Richtung Finale: Der sympathische irische Wahl-Berliner REA GARVEY steht mit seinem aktuellen Superhit „Is It Love“ auf der Ö3-Bühne – Ohrwurm durch die sensationelle Hookline inklusive. Mit Bussi und Amore geht’s „Weiter Weiter“: WANDA performen ihre größten Hits live und sorgen u.a. mit „Columbo“ für einen gebührenden Abschluss am ersten Festivaltag.

Das Ö3-Programm am Sonntag: Mit Gänsehaut und Herzklopfen eine ins Leben!

Partymusik pur gibt es zum Auftakt des Festivals am Sonntag: Das DJ-Duo DARIUS & FINLAY – seit vielen Jahren Österreichs Aushängeschild in der elektronischen Dance Music Szene – eröffnet u.a. mit dem neuen Track „Close My Eyes“ die Ö3-Bühne am Donauinselfest. Aller guten Dinge sind drei: Mit ihrem Song „Helden“ feierten sie ihren Durchbruch, aber auch mit Hitsingles wie „Tag ein, Tag aus“ oder „Dann kommt die Musik“ hat FLOWRAG die Herzen der Ö3-Hörer/innen erobert. Am Sonntag performt die Band live auf der Ö3-Bühne beim Donauinselfest.
Mit NICO SANTOS geht’s aufs „Rooftop“, an diesem Megahit des deutsch-spanischen Singer/Songwriters und Produzenten kommt man derzeit definitiv nicht vorbei. Für Gänsehaut-Momente sorgen wird INA REGEN, die Sängerin hat mir ihrer Debütsingle „Wie a Kind“ binnen kürzester Zeit ganz Österreich erobert. Danach eröffnet „OFENBACH“ die riesige Tanzfläche am zweiten Festivaltag: Von „Be Mine“ bis „Katchi“ – das erfolgreiche französische DJ- und Produzenten-Duo wird dem Festivalpublikum ordentlich einheizen. Und als krönender Abschluss kommen zwei Künstler, die „Unerhört Solide“ ihren Weg verfolgen: PIZZERA & JAUS. Egal ob „Jedermann“, „Mama“, „Hooligans“ oder „Eine ins Leben“, der Abend wird mit einem rot-weiß-roten Hitfeuerwerk beendet.

Das Ö3-Programm im Überblick:

Freitag, 22. Juni
  • 17:20 Thorsteinn Einarsson
  • 18:25 Johannes Oerding
  • 19:40 Alle Farben
  • 20:50 Rea Garvey
  • 22:30 Wanda
Sonntag, 24. Juni
  • 17:10 Darius & Finlay
  • 18:05 Flowrag
  • 19:10 Nico Santos
  • 20:15 Ina Regen
  • 21:25 Ofenbach
  • 22:35 Pizzera & Jaus
Durch das Programm führen an beiden Tagen die Ö3-Moderatoren Elke Rock und Benny Hörtnagl. Das Beste im Leben gibt’s... richtig: for free! Das gilt auch für die Ö3-Bühne beim Donauinselfest: Der Eintritt ist frei – dabei sein unbezahlbar.

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Vom 22. bis 24. Juni 2018: Portugal. The Man, Antilopen Gang, Mavi Phoenix, Voodoo Jürgens... Diese Acts und noch viele mehr sorgen Ende Juni auf der FM4-Planet.tt-Bühne am Donauinselfest für Stimmung!
Alle Infos auf fm4.ORF.at.
Auf wenig freuen wir uns bei Sommerbeginn so wie auf das größte Gratis-Open-Air Europas - das Wiener Donauinselfest! Die FM4-Planet.tt-Bühne bietet auch in diesem Jahr wieder den nordwestlichen Abschluss des großen Sommerspektakels. Beim Lineup wird HipHop-Fans ebenso wie Indierockerinnen und Pop-Aficionados das Herz aufgehen!
Freitag, 22. Juni 2018

17:00     Brandig
17:30     siebzig.prozent (Rock the Island Contest Winner Hip Hop)
18:00     Negroman
18:40     Kreiml & Samurai
19:25     Yasmo & Die Klangkantine
20:30     Haiyti
21:35     Mavi Phoenix
22:45     Antilopen Gang
Samstag, 23. Juni 2018

16:00     Lex Audrey
16:35     Belle Fin (Rock the Island Contest Winner Alternative)
17:15     Die Diplomaten
17:55     Yungblud
18:45     Flut
19:45     Rakede
21:10     Shout Out Louds
22:40     Voodoo Jürgens & Haberer
Sonntag, 24. Juni 2018

16:00     Old Business (Planet Festival Tour 3rd place)
16:45     Nila (Planet Festival Tour 2nd place)
17:30     Gasmac Gilmore
18:15     Dream Owner (Planet Festival Tour Champion)
19:00     Naked Cameo
20:00     Mother’s Cake
21:10     Granada
22:40     Portugal. The Man
Der Eintritt ist frei!

Die FM4-Planet.tt-Bühne befindet sich zwischen Floridsdorfer Brücke und Nordbrücke.

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„Freue mich, dass ich über Fußball erzählen darf“
Erste „Verpflichtung“ im Vorfeld der Fußball-WM: Ex-Teamchef Marcel Koller wird dem ORF bei der Live-Berichterstattung zur FIFA Weltmeisterschaft 2018 in Russland als TV-Experte zur Verfügung stehen und damit das Team rund um Herbert Prohaska und Co. verstärken.
„Ich freue mich, dass ich im ORF über Fußball erzählen kann“, so der Erfolgscoach, der sich mit Österreich für die EURO 2016 als Gruppensieger qualifizieren konnte. „Ich werde natürlich versuchen, dabei so viel wie möglich aus dem eigenen ‚Nähkästchen‘ zu plaudern. Etwa wie es aktuell vor einem Spiel in der Kabine zugeht, wie man mit Nervosität umgeht. Selbstverständlich wird es auch darum gehen, wie die Spiele in taktischer Hinsicht verlaufen.“
Für ORF-TV-Sportchef Hans Peter Trost ist „Marcel Koller die denkbar beste Verstärkung für unser Experten-Team, ein ausgewiesener Fachmann und Publikumsliebling. Dass er nun im ORF sein Debüt als TV-Experte feiert, ist ein besonderer Vertrauensbeweis von ihm an uns.“
Der ORF zeigt ab 14. Juni 56 WM-Spiele live in ORF eins.
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Lizenzen für öffentliche Vorführungen zum 2018 FIFA Worldcup™ online beantragen
Rund um die Fußball-WM 2018 in Russland bietet der ORF interessierten Public-Viewing-Veranstaltern ein spezielles Online-Service. Auf kundendienst.ORF.at/publicviewing können ab sofort entsprechende Lizenzen für die öffentliche Vorführung des 2018 FIFA Worldcups ™ beantragt und Informationen rund um das Thema abgerufen werden.
Für Rückfragen rund um das Thema Public Viewing steht das ORF-Team via publicviewing@orf.at zur Verfügung.

ORF vergibt Lizenzen für Public-Viewing-Events

Der ORF als offizieller Medienpartner der FIFA in Österreich für den FIFA 2018 WORLD CUP™ ist für die Umsetzung des Lizensierungsprogramms des FIFA 2018 WORLD CUP™, insbesondere die Lizenzierung der entsprechenden Rechte für Public-Screening-Veranstaltungen, in Österreich verantwortlich.
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Live-Übertragung der Eröffnung am 2. Juni in ORF eins
Samstag, 2. Juni 2018
ab 20.15 Uhr, ORF eins
„Eine Hommage an The Sound of Music“ – unter diesem Motto setzen Gery Keszler und sein Team heuer wieder ein deutliches Zeichen im Kampf gegen HIV und Aids. Am 2. Juni 2018 ist der gesamte Abend von ORF eins dem Life Ball gewidmet: Alice Tumler und Peter Schneeberger melden sich live um 20.15 Uhr bei „Life Ball – Das Vorspiel“ aus der VIP-Lounge vor dem Wiener Rathaus und bitten internationale und nationale Stars zum Talk. Backstage-Reporterin Sandra König gewährt exklusive Einblicke hinter die Kulissen.
Ab 21.00 Uhr begrüßen Mirjam Weichselbraun und Alfons Haider das Publikum am „Red Carpet“. Und um 21.30 Uhr steht die gesamte spektakuläre Eröffnungsshow, durch die diesmal Conchita und Herbert Föttinger führen, auf dem Programm von ORF eins. Kommentatoren sind Sandra König und Thomas Kamenar.
Der „Life Ball 2018“ im ORF: Thomas Kamenar, Gery Keszler, Sandra König

ORF/Roman Zach-Kiesling

Thomas Kamenar, Gery Keszler, Sandra König

Der Life Ball 2018 live in ORF eins und die Highlights in 3sat

3sat zeigt die Eröffnung live-zeitversetzt am Samstag, dem 2. Juni, ab 0.20 Uhr.
Regisseurin Heidelinde Haschek zeichnet wieder für die TV-Bilder des „Life Ball“-Abends am Wiener Rathausplatz verantwortlich. Bei der Live-Übertragung stehen am Samstag, dem 2. Juni, unter anderem eine Flycam, eine Steadycam, Schwenkköpfe, ein Kamerakran und eine Kamera am Dach des Burgtheaters zur Verfügung.
Barrierefrei - Logo Hörfilm und Untertitelung

ORF

Der Life Ball 2018 barrierefrei in ORF eins
Der Life Ball 2018 wird wieder umfassend barrierefrei in ORF eins übertragen. Sowohl für „Das Vorspiel“, ab 20.15 Uhr als auch für die Eröffnung ab 21.00 Uhr auf dem opulenten „Red Carpet“ stellt das ORF Untertitelungsservice auf ORF TELETEXT Seite 777 Untertitel für gehörlose und hörbeeinträchtigte Menschen bereit. Auch das blinde und sehbehinderte ORF-eins-Publikum kann dank Live-Audiokommentar auf der zweiten Tonspur, einzustellen über die Fernbedienung, an dem Geschehen der opulenten Ballnacht im Zeichen des Kampfes gegen HIV und Aids teilhaben.

Der Life Ball 2018 – Volles ORF-Programm rund um den Event

Eindrücke vom Life Ball 2014 am Wiener Rathausplatz

ORF.at/Peter Pfeiffer

Die „Seitenblicke“ berichten umfassend über den Event und die Stars, die heuer den Life Ball und den Kampf gegen HIV und Aids unterstützen. Die Ausgaben der „ZiB“ berichten ausführlich über den Megaevent. „Guten Morgen Österreich“ und „Daheim in Österreich“ sind in der Woche vor dem Life Ball“ in Wien zu Gast und begleiten die Vorbereitungen und Aufbauarbeiten.
„Wien heute“ wirft einen Blick hinter die Kulissen der Veranstaltung und stellt nationale und internationale „Life Ball“-Projekte vor. Außerdem stehen aktuelle Berichte rund um die Vorbereitungen am Rathausplatz auf dem Programm von „Wien heute“ und ein Live-Einstieg am Tag des Balls selbst. Anlässlich des 25. Geburtstages des „Life Ball“ lässt „Wien heute“ auch die Höhepunkte des vergangenen Vierteljahrhunderts Revue passieren und zieht eine Bilanz über das bisher Erreichte.
Darüber hinaus zeigt ORF eins am Samstag, dem 2. Juni, um 0.10 Uhr mit „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ auch eine Hollywood-Produktion, die sich dem Thema HIV und Aids widmet. Anlässlich des „Life Ball“-Mottos „Eine Hommage an The Sound of Music“ steht am 2. Juni um 11.20 Uhr der Spielfilm „Die Trapp-Familie“ mit Ruth Leuwerik als Baronin Maria Trapp und Hans Holt als Baron Trapp auf dem Programm von 3sat.
Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT informieren im Rahmen ihrer aktuellen Berichterstattung umfassend über den Großevent. Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) wird die ORF-Übertragung vom „Life Ball 2018“ als Live-Stream anbieten und einen Video-on-Demand-Themenschwerpunkt bereitstellen.

„Die Promi-Millionenshow“ für den Life Ball 2018

Armin Assinger begrüßt Hilde Dalik, Harald Sicheritz, Dominic Muhrer und Gedeon Burkhard in der „Promi-Millionenshow“ am Montag, dem 28. Mai, um 20.15 Uhr in ORF 2. Die prominenten Gäste stellen ihr Wissen in den Dienst des „Life Ball“ und versuchen insgesamt bis zu 300.000 Euro zu erspielen.
"Die Promi Millionenshow" - Life Ball

ORF/Günther Pichlkostner

Dominic Muhrer, Hilde Dalik, Harald Sicheritz, Gery Keszler, Gedeon Burkhard, Armin Assinger

Hitradio Ö3 beim „Life Ball“ 2018

Hitradio Ö3 berichtet vorab über das Ball-Spektakel und die prominenten Besucher/innen. Wenn der 25. Life Ball am Samstag, dem 2. Juni, im Wiener Rathaus über die Bühne geht, sendet Ö3 von 22.00 bis 01.00 Uhr eine Sondersendung, moderiert von Tarek Adamski. Die Ö3-Reporter Tina Ritschl und Martin Krachler sind vor Ort und halten die Ö3-Hörer/innen über die Promis und das Geschehen hinter den Kulissen auf dem Laufenden. Die Highlights des Abends, die aufregendsten Kostüme und die schillerndsten Persönlichkeiten der Nacht werden online auf http://oe3.ORF.at zu finden sein.
Eröffnung des Life Ball 2015 vor dem Wiener Rathaus am Samstag, 16. Mai 2015.

APA/HANS PUNZ

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Zwei Ausstellungen im Funkhaus: „Homages“ und „Die Ahnung eines großen Gefühls“
Am Dienstag, den 15. Mai (17.25 Uhr) startet auf Ö1 die hundertteilige Reihe „Hundert Häuser“, mit der des 100. Geburtstages der im November 1918 gegründeten Republik Österreich gedacht wird. Für jedes der hundert Jahre wird ein Bauwerk porträtiert. In der ersten Sendung steht das Wiener Funkhaus im Mittelpunkt. Aus diesem Anlass beginnen am 15. Mai auch zwei Ausstellungen im Funkhaus: die Klangausstellung „Homages“, die sich auf gänzlich andere Weise der Erforschung und Erfahrung von Architektur widmet, und „Die Ahnung eines großen Gefühls“, eine Ausstellung von Studierenden der „Angewandten“, die dem „Hören“ an sich ist gewidmet ist.
Die Reihe „Hundert Häuser – Die Republik Österreich im Spiegel ihrer Architektur“ ist Teil des Ö1-Schwerpunktes „Jahr der Zeitgeschichte 2018“ und erzählt anlässlich der Gründung der Ersten Republik im Jahr 1918 die Geschichte dieser 100 Jahre anhand von 100 Häusern. Von 15. Mai bis 12. November sind diese hundert vierminütigen Sendungen zu je einem Bauwerk aus je einem Jahr zu hören, immer um 17.25 Uhr in Ö1, von Montag bis Donnerstag.
Begleitet wird das Projekt online mit einer interaktiven Landkarte unter http://oe1.orf.at/hunderthaeuser.
Den Beginn macht am 15. Mai um 17.25 Uhr in Ö1 das Funkhaus in der Wiener Argentinierstraße. Von 1935 bis 1938 wurde es errichtet, nach Plänen der im sozialen Wohnbau des Roten Wien erprobten Architekten Hermann Aichinger und Heinrich Schmid. Der Star-Architekt des Ständestaats, Clemens Holzmeister, übernahm die Planung und verpasste dem funktionalistischen Straßentrakt eine für das austrofaschistische Regime repräsentative, monumentale Front. Die Inbetriebnahme blieb den Nazis. Am 16. Mai wird die Wotruba Kirche vorgestellt (für das Jahr 1976) und am 17. Mai das Olympische Dorf (für das Jahr 1964). Weitere Sendungen widmen sich beispielsweise dem Wohnpark Alt Erlaa (1985), dem Landesmuseum Burgenland (1921), der Murinsel (2003), dem Hotel Europa Salzburg (1957), der Österreichischen Nationalbank (1918), dem Karl-Marx-Hof (1930), Schloß Kleßheim (1940), dem Haas-Haus (1990) oder der Hauptbücherei Wien (2000). Berücksichtigt wird die Architektur aller neun Bundesländer. Porträtiert werden öffentliche Bauten ebenso wie private Initiativen.
Mit der Radioserie „Hundert Häuser“ wird der Versuch unternommen, eine Geschichte der Republik Österreich anhand von Bauwerken des Landes zu erzählen. Meist handelt es sich dabei um das Jahr der Fertigstellung des Bauwerks; manchmal ist es das Jahr seiner Zerstörung oder Stilllegung; und einige Jahre in der Serie sind mit Gebäuden besetzt, die ein historisches Ereignis repräsentieren, obwohl sie zu einem anderen Zeitpunkt entstanden sind. Es sind jedoch nicht nur die großen, wissenschaftlich aufgearbeiteten Bauwerke, die porträtiert werden, sondern zuweilen auch ganz unauffällige, sonderbare oder architektonisch eher belanglose Bauwerke. Eine Berghütte in Tirol wird besucht und ein Baumarkt in Kärnten, zwei Freibäder und ein Kugelhaus. Das Kraftwerk Kaprun, die aus den Hermann-Göring-Werken in Linz hervorgegangene Stahlwelt und die Europabrücke am Brenner stehen für den Wiederaufbau, den wirtschaftlichen Aufschwung und die Zukunftsgläubigkeit der Zweiten Republik, das nie in Betrieb genommene AKW Zwentendorf hingegen für die Abwendung von der Atomenergie und einen Wandel des Demokratieverständnisses. Besucht werden Museen, Konzerthäuser und Büchereien, Kirchen, Friedhöfe und eine Pagode, Einfamilienhäuser, Flüchtlingsquartiere und Wohnsiedlungen für Tausende. Ein Zollamt, ein Stadion und zwei Bahnhöfe. Anrainer/innen und Bewohner/innen führen durch ihr Zuhause, Architekt/innen und Ingenieur/innen berichten über ihre Ideen und Erkenntnisse, das Wissen von Fachleuten wird neben Meinung und Erfahrungen von Laien gestellt. Die Geschichten der „Hundert Häuser“ handeln von Machtwechseln, Vertreibung, Fortschrittsglauben, Megalomanie, Zerstörung, Wiederaufbau, Entwicklungssprüngen, internationaler Zusammenarbeit und Solidarität, Migrationsbewegungen, Friedensbestrebungen, Forschungserfolgen, Arbeitssuche, Individualisierung, Städtewachstum und Landflucht. In Summe ergibt sich daraus ein Bild der Republik im Spiegel ihrer Architektur, ein Mosaik österreichischer Zeitgeschichte.

Hörausstellung „Homages“

Gleichzeitig mit dem Start der „Hundert Häuser“ beginnt im Wiener Funkhaus die Hörausstellung „Homages“, die zum Flanieren einlädt: Ausgerüstet mit Kopfhörern erschließen sich den Besucher/innen beim Gang durch das Funkhaus neue Perspektiven auf dessen Architektur. Entstanden ist das Projekt für das legendäre Haus des Architekten Raimund Abraham, das seit fünfzehn Jahren als „Austrian Cultural Forum New York“ in der 52nd Street in Manhattan in Verwendung ist. Weil es um ein New Yorker Projekt mit österreichischem Kulturauftrag ging, entstanden fünfzehn österreichische, kompositorische Hommagen von unter anderem Olga Neuwirth, Christian Fennesz, Mira Lu Kovacs und Patrick Pulsinger an New Yorker Musik-Modernisten.
Einige Monate später konnte man mit Hilfe dieses Projektes dann im Rahmen des ORF musikprotokolls eine heimliche Ikone der Moderne in Graz erkunden, das ebenfalls aus den frühen 30er Jahren stammende „Grazer Stadtwerke-Haus“, das einzige Beispiel der architektonischen Moderne in der Grazer Innenstadt. Und nun, wiederum einige Monate später, kann mit diesen fünfzehn Kompositionen im Ohr das Wiener Funkhaus erkundet werden. Alle drei Gebäude sind übrigens Teil jener Sammlung von „Hundert Häusern“, die in Ö1 zu hören sind.
Eröffnet wird „Homages“ am 15. Mai um 17.00 Uhr, weitere Termine für die akustische Besichtigung dieser Hörausstellung sind am 17., 18., 24. und 25. Mai sowie am 7., 8., 14. und 15. Juni jeweils von 16.00 bis 19.00 Uhr im Wiener Funkhaus.

Ausstellung „Die Ahnung eines großen Gefühls“

Zu besichtigen ist die Ausstellung im Rahmen der ORF Backstage-Führungen bis 30. September (täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr, Backstage-Hotline: (01) 877 99 99, http://backstage.ORF.at).
Vollends zum der Kunst gewidmeten Haus wird das Funkhaus durch eine weitere Ausstellung, die ebenfalls am 15. Mai eröffnet wird. Präsentiert werden Werke angehender Künstlerinnen und Künstler: 25 Studierende der Klasse für Malerei und Animationsfilm der Universität für Angewandte Kunst haben sich in ihren Arbeiten mit der Frage beschäftigt, wie sich eine akustische Kulisse – ob Musik, Gespräch oder Geräusch –, der Malerinnen und Maler bei ihrer Arbeit gewollt oder ungewollt ausgesetzt sind, auf der Leinwand abbilden lässt.
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