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Von Montag, 26. Februar bis Freitag, 2. März täglich von 9.00-16.00 Uhr
Hitradio Ö3 hat gerade erst seinen 50. Geburtstag gefeiert und der aktuelle Radiotest für das Jahr 2017 liest sich wie ein Geburtstagsgeschenk! Mit rund 2,6 Mio. täglichen Hörern/innen unangefochten das meistgehörte Radio Österreichs („10+“), zusätzlich Marktführer in allen neun Bundesländern („14-49“) und dazu noch Zugewinne beim Marktanteil in der Ö3-Zielgruppe („14-49“).* Aber das Wichtigste ist: Auch andere Radiosender werden sehr gerne und viel gehört! Jetzt möchte Ö3 von den Hörer/innen wissen, was sie an Ö3 bzw. am Radio mögen. Aus diesem Grund feiert Ö3 gemeinsam mit seinen Hörer/innen von 26.2. bis 2.3. ein großes Fest:

Ö3 feiert eine Woche lang das Radio!

Am Montag um 09.00 Uhr startet die Ö3-Umfragewoche: Ganz Österreich ist dazu eingeladen, Fragen zu stellen und den Moderator/innen, Redakteur/innen, Comedians und Sendungsverantwortlichen persönlich zu sagen, was am Ö3-Programm besonders gut gefällt und was nicht: „Mir und dem ganzen Ö3-Team ist es wichtig, was uns die Ö3-Hörer/innen zu sagen haben. Wir wollen Ö3 auch in Zukunft zum Lieblingssender der Österreicher/innen machen, daher widmen wir uns eine Woche lang im Ö3-Programm den Fragen, dem Lob, den Wünschen und auch der Kritik der Hörer/innen und versprechen unser Bestes zu geben und konkrete Wünsche auch entsprechend umzusetzen“, so Ö3-Senderchef Georg Spatt.

Tage des offenen Ohrs bei Ö3

Die ganze nächste Woche (Mo-Fr von 9.00-16.00 Uhr) stehen Andi Knoll, Claudia Stöckl, Kati Bellowitsch, Tom Walek, Gernot Kulis, Sportreporter Adi Niederkorn, Ö3-Newsanchor Christian Panny, Ö3-Chef Georg Spatt und viele mehr im Ö3-Studio und nehmen das Feedback und die Fragen entgegen – telefonisch (0800 600 600), per E-Mail an hitradio@oe3.at, auf der Ö3-Homepage (oe3.orf.at) oder via WhatsApp.
Willkommen in der Ö3-Umfragewoche in den Ö3-Studios Heiligenstadt!
* Quelle: Radiotest 2017_4, Jänner bis Dezember 2017, n=24.000, Mo-So, 10+, GÖ
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Verleihung am 26. April live-zeitversetzt in ORF eins
Auch heuer sind Musikbegeisterte und Musikszene wieder gespannt, wer beim diesjährigen „Amadeus Austrian Music Award“ am 26. April 2018 eine der begehrten Trophäen ergattern kann. Der ORF zeigt die glamouröse Verleihung des österreichischen Musikpreises live-zeitversetzt um 21.55 Uhr in ORF eins – die „Eurovision Song Contest“-Gewinnerin Conchita führt erstmals durch den Abend im Wiener Volkstheater.
Am Dienstag, dem 20. Februar 2018, wurden im Rahmen einer Pressekonferenz mit IFPI-Präsident Dietmar Lienbacher, ORF-TV-Unterhaltungschef Edgar Böhm, AKM-Vizepräsident Peter Vieweger und in Anwesenheit von u. a. IFPI-Geschäftsführer und ORF-Stiftungsrat Dr. Franz Medwenitsch die diesjährigen Nominierten präsentiert. Hitradio Ö3 und radio FM4 sind beim Amadeus Award 2018 ebenfalls mit an Bord und präsentieren mit „Song des Jahres“ (Ö3) und dem „FM4 Award“ zwei der insgesamt 14 Kategorien.
„Wenn die erfolgreichsten und beliebtesten Könnerinnen und Könner der österreichischen Musikwelt geehrt, wertgeschätzt und ausgezeichnet werden, dann bietet der ORF dem Amadeus in seiner 18. Ausgabe die größte Bühne des Landes“, verspricht Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner und gratuliert schon vorab. „Wir sind beeindruckt von der Vielfalt, Kreativität und Professionalität der Nominierten, von Arrivierten und Newcomern – und ihren Erfolgen, auch über unsere Grenzen hinaus. Das ORF-Fernsehen trägt dieser Stärke auch abseits des wichtigsten Musikpreises Rechnung – mit Live-Acts, Konzertübertragungen, Dokumentationen, Porträts und vielem mehr. Ich gratuliere auch all jenen hinter den Kulissen, die den Amadeus zu einem unverzichtbaren Zeichen der musikalischen Größe dieses Landes gemacht haben. Chapeau und toi, toi, toi!“
 Dietmar Lienbacher, Präsident IFPI Austria – Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: „Die Erfolgswelle österreichischer Musik hält an: Heimische Acts erreichen Topplatzierungen in den Charts, spielen ausverkaufte Konzerte und sorgen im Festivalzirkus europaweit für große Aufmerksamkeit. Die große Dichte und Vielfalt erfolgreicher österreichischer Musiker spiegelt sich auch in der Liste der Nominierten für die ,Amadeus Austrian Music Awards 2018‘ wider. Die Szene lebt – vitaler, kreativer und auch selbstbewusster denn je!“
Conchita: „Die ,Amadeus Austrian Music Awards‘ sind eine wunderbare Gelegenheit, die Vielfalt der österreichischen Musikszene zu feiern. Es gibt in diesem Land so unglaublich talentierte, inspirierte Musikerinnen und Musiker, manche schon sehr bekannt, andere – zu Unrecht – noch weniger bekannt. Auf jeden Fall finde ich es toll und wichtig, einen Abend lang innezuhalten und stolz zu sein auf das, was hierzulande musikalisch abgeht.“
Conchita moderiert "Amadeus Austrian Music Award 2018"

ORF/Thomas Jantzen

Dietmar Lienbacher (Präsident IFPI Austria), Edgar Böhm (ORF-TV-Unterhaltungschef), Peter Vieweger (Vizepräsident AKM)

Amadeus Award im Hitradio Ö3

Hitradio Ö3 wird bei den diesjährigen „Amadeus Austrian Music Awards“ wieder als Partner mit an Bord sein und präsentiert die Kategorie „Song des Jahres“. Die fünf nominierten Songs – „Bungalow“ (Bilderbuch), „Columbo“ (Wanda), „Eine ins Leben“ (Pizzera & Jaus), „Primo“ (Raf Camora) und „Wie a Kind“ (Ina Regen) – werden auf Ö3 in Rotation gehen. Ö3-Hörerinnen und -Hörer können bis zum Votingende am 27. März auf oe3.ORF.at direkt für ihren Favoriten abstimmen und Karten für die Amadeus-Gala sowie für die Aftershowparty gewinnen. Am 26. April, dem Tag der Preisverleihung, wird die Ö3-Musikshow mit Benny Hörtnagl von 13.00 bis 16.00 Uhr zur Einstimmung live aus dem Wiener Volkstheater gesendet.

FM4 Award – Hörerinnen und Hörer können ab sofort online abstimmen

Die FM4-Hörerinnen und -Hörer haben auch heuer wieder abgestimmt und damit folgende fünf Acts für den FM4 Award beim Amadeus 2018 nominiert:
  • 5K HD
  • Ankathie Koi
  • Dives
  • Farewell Dear Ghost
  • Mavi Phoenix
Nun sind nochmals die Hörerinnen und Hörer am Zug. Sie können bis 22. März unter fm4.ORF.at für ihren Favoriten abstimmen. Überreicht wird der FM4 Award bei der Amadeus-Gala am 26. April, radio FM4 schaltet live ins Volkstheater.

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Zum Ableben von Volksschauspieler und Publikumsliebling Heinz Petters ändert der ORF sein Programm und zeigt am Samstag, dem 24. Februar 2018, um 23.30 Uhr in ORF 2 die „Trautmann“-Folge „Das Spiel ist aus“, in der Petters in seiner unnachahmlichen Art den „Paten aus Leopoldstadt“ gibt.
"Trautmann - Das Spiel ist aus": Klaus Ofczarek, Ernst Konarek, Heinz Petters, Erwin Steinhauer, Thomas Bauer, Markus Gürth, Wolfgang Böck

ORF/Hubert Mican

Klaus Ofczarek, Ernst Konarek, Heinz Petters, Erwin Steinhauer, Thomas Bauer, Markus Gürth, Wolfgang Böck

ORF III zeigt am Freitag, dem 23. Februar, um 23.20 Uhr „In memoriam Heinz Petters: Einen Jux will er sich machen“ das Theaterstück aus dem Jahr 1974. Heinz Petters ist dabei neben Attila Hörbiger zu sehen. Regie führte Karl Paryla.

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Mit Studiogast Alexander Horwath – am 4. März ab 0.40 Uhr live in ORF eins
Zum 90. Mal gehen die Academy Awards in Hollywood über die Bühne – und der ORF ist auch im Jubiläumsjahr wieder live dabei! Die große Oscar-Party in ORF eins steigt in der Nacht von Sonntag, 4., auf Montag, 5. März 2018, ab 0.40 Uhr. Erstmals moderiert wird der TV-Event von ORF-Kulturjournalistin Lillian Moschen, die mit dem im Rahmen der Oscar-Übertragung bereits bewährten Filmexperten und langjährigen Filmmuseum-Leiter Alexander Horwath durch die Sendung führt. Gemeinsam analysieren sie die Chancen der nominierten Filme(macher/innen), sprechen über Must-Sees der vergangenen Saison, aktuelle Trends ebenso wie über die durch die #metoo-Kampagne in Gang gesetzten Umbrüche in der Branche, über das 90-Jahr-Jubiläum und die Geschichte des weltweit wichtigsten Filmpreises sowie schließlich über die diesjährigen Gewinner/innen.
Die bis 6.00 Uhr Früh dauernde Live-Übertragung aus Los Angeles startet um 1.30 Uhr vom Red Carpet vor dem Dolby Theatre mit Starinterviews. Am Ort des Geschehens ist ORF-Filmexperte Christian Konrad, der außerdem für eine Reportage verantwortlich zeichnet. Um 2.00 Uhr beginnt die glanzvolle Oscar-Gala, die zum zweiten Mal in Folge US-Comedian und Talkmaster Jimmy Kimmel präsentiert. Als Topfavorit mit 13 Nominierungen geht der märchenhafte Thriller „The Shape of Water“ des Mexikaners Guillermo del Toro ins Rennen. Der Film mit den zweitmeisten Nominierungen ist Christopher Nolans (Anti-)Kriegsdrama „Dunkirk“.

Vom Pyjama ins elegante Oscar-Outfit: Aufregende Nacht für Neo-Moderatorin Lillian Moschen

Für die Moderatorin der ORF-Oscar-Nacht, Lillian Moschen, ist die TV-Übertragung der Academy Awards jedes Jahr ein persönlicher Pflichttermin. „Normalerweise verfolge ich die Oscars zu Hause und im Pyjama. Aber diesmal darf ich die Nacht im Studio verbringen. Das wird definitiv aufregender“, sagt die 1983 geborene Wienerin, die seit 2009 in der ORF-TV-Kultur tätig ist und in den vergangenen Jahren u. a. an der Oscar-Berichterstattung mitgearbeitet hat. Außerdem berichtet sie für die „Zeit im Bild“ und den „kulturMontag“ regelmäßig über Geschehnisse rund um den internationalen Film sowie über Pop- und Rockkonzerte.
ORF-Oscar-Nacht 2018: Kulturjournalistin Lillian Moschen moderiert erstmals

ORF/Günther Pichlkostner

Lillian Moschen

„Neben Glanz und Glamour, sind es aber vor allem die Dankesreden, die die Oscar-Nacht ausmachen“, sagt Moschen. „Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie viel da schon einstudiert ist und wie viel echte Emotion die Stars zulassen, wer eine Message hat und wer einfach nur bei seiner Namensliste bleibt.“ Ihre Begeisterung für den berühmtesten Filmpreis der Welt erklärt die ORF-Kulturredakteurin so: „Was das WM-Finale für Fußballfans ist, ist die Oscar-Verleihung für Filmliebhaber. Die erfolgreichsten und besten Filmproduktionen des Jahres treten gegeneinander an und man zittert mit, ob der Film der einem am besten gefallen hat auch ausgezeichnet wird. Ich bin heuer Team ‚Dunkirk‘“, verrät Moschen. „Mal schauen, wie viele Tore – ich meine Oscars – wir landen werden.“
Lillian Moschen hat Journalismus und Medienmanagement an der FH Wien und an der University of California, Los Angeles (UCLA), studiert. Längere Aufenthalte in den USA und England prägten ihre Affinität für die angelsächsische Kultur.

Der Oscar-Schwerpunkt im ORF-Fernsehen

Schon Tage vor der Live-Übertragung der Preisverleihung dreht sich im ORF alles rund um den wichtigsten Filmpreis des Jahres. So steht anlässlich „90 Jahre Oscar“ bereits ab Samstag, dem 24. Februar 2018, ein umfangreicher Filmschwerpunkt auf dem Programm, der Oscar-Klassiker aus neun Jahrzehnten präsentiert: von Kultfilmen wie „Vom Winde verweht“, „In der Hitze der Nacht“ oder „Jenseits von Afrika“ über „Titanic“ und „Slumdog-Millionär“ bis zum diesjährigen Höhepunkt: der deutschsprachigen Free-TV-Premiere des mehrfach Oscar-gekrönten Dramas „The Revenant – Der Rückkehrer“ am Sonntag, dem 4. März, um 20.15 Uhr in ORF eins.
"The Revenant - Der Rückkehrer": Leonardo DiCaprio (Hugh Glass)

ORF/Pro 7/© 2015 Twentieth Century Fox Film Corporation

Leonardo DiCaprio (Hugh Glass)

Ebenfalls am 4. März bringt die „matinee“, um 9.05 Uhr in ORF 2, die Dokumentation "Vom Sehen und Denken - Das österreichische Filmmuseum" von Beate Thalberg, die dem Genre Film auf den Grund geht und aufregende Einblicke in die Schatzkiste der Cinématèque sowie in eine kaum wahrgenommene Kulturrevolution gibt: das Verschwinden des Materials Film durch die Digitalisierung.
Am 5. März bringt der  „kulturMontag“, um 22.30 Uhr in ORF 2, die Highlights und schönsten Bilder der Oscar-Verleihung 2018, gefolgt von der Dokumentation „Frauen erobern Hollywood“ (23.30 Uhr) über jene Filmemacherinnen, die schon früh die US-Traumfabrik von heute definiert haben.
"Frauen erobern Hollywood": CutterInnen bearbeiten Filme an der Moviola (Filmbetrachter)

ORF/Poorhouse International/Wichita Films

CutterInnen bearbeiten Filme an der Moviola (Filmbetrachter)

Auch die „Seitenblicke“ (täglich um 20.05 Uhr in ORF 2) widmen sich schon im Vorfeld bzw. rückblickend auf die Oscar-Gala ausführlich dem Filmevent in Hollywood.

Der Oscar-Schwerpunkt im ORF-Radio

Die Oscars 2018 in Ö1
Ö1 informiert im Rahmen der aktuellen Kulturberichterstattung bereits im Vorfeld der Oscar-Verleihung 2018 über Trends und Favoriten. Am Montag nach der Oscar-Nacht, dem 5. März, steht „Guten Morgen Österreich“ ganz im Zeichen der Oscars: Unter dem Motto „Guten Morgen Hollywood“ wird ab 5.03 Uhr ausschließlich Filmmusik gespielt. Ausführliche Berichterstattung über die Preisträgerinnen und Preisträger sowie Analysen der Ergebnisse gibt es den ganzen Tag über in den Ö1-„Journalen“ und im Ö1-„Kulturjournal“ um 17.09 Uhr.
Die Oscars 2018 im Hitradio Ö3
Wenn am 4. März die begehrtesten Filmpreise der Welt vergeben werden, sind die Ö3-Reporter Gabi Hiller und Philipp Hansa für die Ö3-Hörer/innen live dabei. Sie berichten bereits in der Woche vor der 90. Oscar-Verleihung im „Ö3-Wecker“ und in der „Ö3-Drivetime-Show“ live aus Los Angeles, blicken hinter die Kulissen der Vorbereitungen und melden sich von der einen oder anderen Oscar-Party. Sie werden über ihre Erlebnisse auch in einem Blog-Tagebuch auf oe3.ORF.at berichten. Am Morgen nach der Verleihung – am Montag, dem 5. März – steht der „Ö3-Wecker“ ganz im Zeichen der Oscars: Gabi Hiller und Philipp Hansa berichten von den Highlights der Oscar-Nacht, und Ö3-Filmexperte P. A. Straubinger präsentiert eine ausführliche Analyse der Ergebnisse.
Die Oscars 2018 in radio FM4
Die Oscar-Kandidaten „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ und „The Shape of Water“ hat FM4 bereits als „FM4 Kino unter Freunden“ gezeigt und sowohl on air als auch online besprochen. Als Nächstes zeigt FM4 den ebenfalls Oscar-nominierten Film „The Florida Project“ am Donnerstag, dem 8. März, im Wiener UCI Millennium City. FM4-Filmredakteurin Pia Reiser berichtet in der Oscar-Nacht ausführlich auf fm4.ORF.at über alle wesentlichen Preise, Auftritte, Bonmots und Frisuren. Die „FM4 Morning Show“ (6.00 Uhr) zieht am folgenden Morgen Bilanz über die Oscar-Nacht und fasst die wichtigsten Ereignisse der 90. Academy Awards zusammen.

Die Oscars 2018 im ORF.at-Netzwerk und im ORF TELETEXT

Filmfans können sich auch online umfassend über die Filmnacht des Jahres informieren: Das ORF.at-Netzwerk berichtet minutenaktuell via Live-Ticker über das Geschehen in Hollywood, bringt auch aktuelle Storys zu den Oscar-Preisträgern sowie Hintergrundberichte und vieles mehr. Der ORF TELETEXT informiert ebenfalls aktuell und detailliert über Show, Gewinner, Stars und Filme.

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Sendetermine ab 19. Februar in ORF 2
Die Wiener Moderne, die Zeit von 1890 bis 1918, markiert einen Höhepunkt der österreichischen Kulturgeschichte. Geprägt war die Jahrhundertwende von zahlreichen Neuerungen in Gesellschaft, Kunst, Architektur, Literatur, Musik und Geisteswissenschaften. Das Themenjahr zur Wiener Moderne, das heuer an die 100. Todestage ihrer bedeutenden Repräsentanten Klimt, Schiele, Wagner und Moser erinnert, würdigt das ORF-Fernsehen mit zahlreichen Programmen, u. a. mit drei Neuproduktionen im Rahmen des „kulturMontag“, die am 12. Februar 2018, präsentiert wurden. Die drei sehr unterschiedlich gestalteten Filme sind dem Maler Egon Schiele, dem Architekten Otto Wagner sowie zahlreichen, in Vergessenheit geratenen Frauen der Epoche wie u. a. den Malerinnen Tina Blau, Broncia Koller-Pinell und Olga Wisinger-Florian, der Bildhauerin Teresa Feodorowna Ries und der Grafikerin Lili Réthi gewidmet.
Auf Einladung von ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner fand im Wiener Leopold Museum ein von ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl moderiertes Expertengespräch mit Dr. Elisabeth Leopold von der Leopold Museum-Privatstiftung, Dr. Andreas Nierhaus vom Wien Museum und Autorin Petra Unger, ihres Zeichens Expertin für Gender Studies und Feministische Forschung, statt.
ORF-TV-Schwerpunkt Wiener Moderne präsentiert: Drei neue Dokus über Schiele, Wagner und die Frauen des Fin de Siècle

ORF/Thomas Jantzen

Mag. Kathrin Zechner (ORF-Programmdirektorin)

ORF-Programmdirektorin Zechner: „Wichtig, dass ORF diese Geschichten erzählt und in der öffentlichen Wahrnehmung verankert“

Als „sicher einen der spannendsten und markantesten Zeitpunkte der Wiener Kulturgeschichte“ bezeichnete ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner die Wiener Moderne. „Es war die Zeit des provokanten Bruchs mit Traditionen.“ Und weiter: „Klimt, Schiele, Wagner, Kokoschka und Moser sind wohl die bekanntesten Repräsentanten dieser Epoche. Oft vergessen sind aber die Künstlerinnen der Wiener Moderne. Sie haben das Bild von Frauen in der Gesellschaft stark gewandelt. Selbstbewusstsein, Selbstverständnis und die Normalität, in einer anachronistischen Männerwelt auch in der Kunst auf Augenhöhe zu sein, haben sich die Malerinnen und Bildhauerinnen hart erarbeiten müssen. Nur einige wenige von ihnen haben heute ihren Platz in der Kunstgeschichte, doch viele andere sind in Vergessenheit geraten. Spannende Dokus über die Künstlerinnen und Künstler der Wiener Moderne seien ihnen garantiert. Es ist wichtig, dass der ORF diese Geschichten erzählt und in der öffentlichen Wahrnehmung verankert“, so Zechner, die sich in ihrer Funktion als „Ermöglicherin des Kreativen“ besonders fasziniert von den Persönlichkeiten dieser Kunstepoche zeigte.
ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl: „Wir wollen mit unserem Programmschwerpunkt nicht nur herausragende Künstlerpersönlichkeiten aus neuen Blickwinkeln beleuchten, sondern auch die Umstände aufzeigen, in denen ihre Kunst entstanden ist – die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Begleiterscheinungen, die in der Kunst ihre Entsprechung gefunden haben“, so Traxl.

Der ORF-TV-Schwerpunkt zum Themenjahr Wiener Moderne

Der ORF eröffnete das Jahr der Wiener Moderne im Fernsehen bereits am 1. Jänner mit dem „Pausenfilm“ zum Neujahrskonzert von Georg Riha – einer musikalischen Hommage an die Kunstepoche mit dem Titel „Wiener Moderne 1918 · 2018“. Seither folgten bereits Herbert Eisenschenks Dokumentation „Gustav Klimt – Der Geheimnisvolle“ in der „matinee“ am 28. Jänner sowie ein „kulturMontag“, der am 12. Februar, u. a. die Doku „Ein Kuss macht Kasse – Klimt zwischen Kunst und Kommerz“ von Thomas Macho sowie den ORF kofinanzierten internationalen Spielfilm „Klimt“ von Raoul Ruiz mit John Malkovich in der Titelrolle präsentierte.

Tiefe Einblicke in die Persönlichkeit Egon Schieles

Am 19. Februar zeigt ORF 2 im „kulturMontag“ die erste der drei Neuproduktionen zum Thema Wiener Moderne: Herbert Eisenschenks Film „Egon Schiele“ (23.15 Uhr) über den österreichischen Maler und sein Oeuvre. Die Doku will abseits der biografischen Betrachtung des Künstlers auch den Zusammenhang zwischen der kompromisslosen Unbedingtheit in der Kunst und ihrem anscheinenden Widerpart, dem moralischen Verhaltenskodex der Gesellschaft, ergründen. Namhafte Persönlichkeiten und Schiele-Experten wie Elisabeth und Diethard Leopold, Jane Kallir, Klaus Albrecht Schröder, Jean Clair und Tobias Natter vertiefen die verschiedenen Erzählstationen und Darstellungsebenen über Egon Schieles Leben, Werk und Gegenwart zwischen Wien, Paris, Neulengbach, Tulln und Krumau.
"Egon Schiele": Nachgestellte Szene Egon Schiele und Model

ORF/meta film/Helmut Wimmer

Nachgestellte Szene: Egon Schiele und Model

„Ich selbst zählte zu jenen Menschen, die dachten, schon alles über Egon Schiele zu wissen. Ich habe es dem Regisseur und Drehbuchautor Herbert Eisenschenk zu verdanken, dass ich einen tieferen Einblick in diese Persönlichkeit gewinnen konnte“, erzählt Michael Cencig, Produzent der Spieldoku, der sich stellvertretend für den Filmemacher dem Gespräch mit Martin Traxl stellte. „Herbert Eisenschenks Anspruch war es, zu versuchen, indirekt in Egon Schiele hineinzuschauen. Er hat Menschen aufgesucht, die aus verschiedensten Gründen verschiedene Perspektiven auf diesen Künstler eingenommen haben.“ Und weiter: „Ich habe erst durch diesen Film Herbert Eisenschenk wirklich kennengelernt, ebenso wie Kameramann Helmut Wimmer – beides Künstler hinter der Kamera“, so Cencig.
ORF-TV-Schwerpunkt Wiener Moderne präsentiert: Drei neue Dokus über Schiele, Wagner und die Frauen des Fin de Siècle

ORF/Thomas Jantzen

Rudolf Klingohr, Barbara Weissenbeck, Michael Cencig, Martin Traxl (ORF-TV-Kulturchef)

„Reinlichkeitsfanatiker“ Otto Wagner

Im „kulturMontag“ am 19. März ist Rudolf Klingohrs neues Porträt „Otto Wagner – Visionär der Moderne“ (23.15 Uhr, ORF 2) über den Architekten, Stadtplaner und Designer zu sehen (Dakapo in der Feiertagsmatinee am Ostermontag, 2. April, 9.50 Uhr, ORF 2). Dieses rückt das geniale Werk des Architekten, Stadtplaners und Designers ins Zentrum und spannt einen Bogen von seinem Frühwerk, das noch dem gefälligen Stil des Historismus verpflichtet ist, hin zu den Meisterwerken, die zu den Juwelen des Jugendstils in Wien zählen. Hauptanliegen der Doku ist es, Otto Wagners Schaffen und seine Entwicklung hin zum modernen Baukünstler darzustellen. Sein Privatleben wird dabei lediglich gestreift. Die Produktion widmet sich jenen Ereignissen und Entwicklungen im Leben Wagners, die das Schaffen des Künstlers beeinflussten.
Otto Wagner - Visionär der Moderne

ORF/TV and More/Steininger

Stiegenhaus des Gebäudes Postsparkasse Wien

„Wir haben uns sehr bemüht, mit diesem Film ein bisschen durch die Stadt zu führen und Besonderheiten von Otto Wagners Kunst zu zeigen. Wir helfen den Zuschauern damit, aufmerksam durch die Stadt zu gehen und Otto Wagner aus neuen Blickwinkeln zu erleben“, sagt Regisseur Rudolf Klingohr. Im Zuge der Dreharbeiten entdeckte Klingohr u. a., dass viele dekorative Elemente an Wagner-Objekten weniger Dekor waren, sondern viel mehr eine Funktion erfüllten. Eine überraschende Erkenntnis: „Otto Wagner war ein Reinlichkeitsfanatiker“, erzählt Klingohr. „Er hat aus Hygienegründen den Weihwasserspender entwickelt, eine Glasbadewanne gebaut oder auch das berühmte Majolika-Haus in der Wienzeile mit abwaschbaren Fliesen gestaltet. Er hat sich sehr auseinandergesetzt mit Pflege, Reinlichkeit und Hygiene.“
ORF-TV-Schwerpunkt Wiener Moderne präsentiert: Drei neue Dokus über Schiele, Wagner und die Frauen des Fin de Siècle

ORF/Thomas Jantzen

Andreas Niehaus, Rudolf Klingohr, Martin Traxl (ORF-TV-Kulturchef)

Die Frauen der Wiener Moderne: „Ein Riesenschatz!“

Last but not least: Filmemacherin Barbara Weissenbeck arbeitet derzeit bereits auf Hochtouren an der Dokumentation „Frauenbilder – Gegenbilder: Die Künstlerinnen der Wiener Moderne“, die im Frühling 2018 zahlreiche, zum Großteil in Vergessenheit geratene, Vertreterinnen der Epoche vor den Vorhang holt. Die Ausgangsposition: Ausschließlich Männer wie zum Beispiel Gustav Klimt, Otto Wagner, Oskar Kokoschka und Egon Schiele sind im kollektiven Gedächtnis als Wegbereiter und Repräsentanten dieser Epoche eingebrannt. Doch gerade in dieser Zeit emanzipierten sich die Frauen zusehends und waren am Aufbruch in die Moderne beteiligt. Trotz äußerst schlechter Rahmenbedingungen für das weibliche Geschlecht im Kunstbetrieb konnten sich seine Vertreterinnen durchsetzen, die meisten von ihnen sind allerdings in Vergessenheit geraten. Der Film thematisiert die einzelnen Frauenkünstlerschicksale wie auch deren Werke und skizziert zugleich ein vielschichtiges und ambivalentes Bild der damaligen Zeit – politisch wie gesellschaftlich.
Regisseurin Barbara Weissenbeck befindet sich noch in der Recherchephase zu ihrem jüngsten Projekt: „Je mehr ich an diesem Film arbeite, umso mehr Schätze entdecke ich. Ich darf hier einen Riesenschatz heben. Das ist natürlich eine große Verantwortung, denn: Wen von diesen vielen Schätzen wähle ich für den Film aus? Da bin ich jetzt abhängig von Kuratoren, von Wissenschaftern, von Kunsthistorikern, die mir helfen, und mit jedem Gespräch werden es immer mehr“, berichtet die Filmemacherin. „Es ist eine unheimlich spannende Entdeckungsreise und einfach schön, diese Frauen ins Licht stellen zu dürfen. Es ist unglaublich, welche Geschichten sie haben und wie stark sie waren. Das liest sich in den Briefen, in den Tagebucheintragungen, das sieht man teilweise auf den Fotos, wie sie sich da inszeniert haben, man sieht es aber auch an den Werken. Es geht nicht nur um das Frausein in dieser Zeit, sondern vor allem darum, auch ihre Werke zu zeigen“, so Weissenbeck.
ORF-TV-Schwerpunkt Wiener Moderne präsentiert: Drei neue Dokus über Schiele, Wagner und die Frauen des Fin de Siècle

ORF/Thomas Jantzen

Petra Unger, Mag. Kathrin Zechner (ORF-Programmdirektorin), Elisabeth Leopold, Barbara Weissenbeck

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Umfangreiches ORF-Programm mit u. a. „kulturMontag Spezial aus Berlin“, „Die Bären sind los“ und „Lou Andreas-Salomé“; außerdem 3sat-Schwerpunkt
Ein großer Erfolg beim Österreichischen Filmpreis 2018 und ein vielversprechender Start in das neue Kinojahr mit u. a. „Die Wunderübung“, „Arthur & Claire“ und „Erika“– der vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Kinofilm ist derzeit in aller Munde und nun auch wieder auf einem der renommiertesten Filmfestivals vertreten: Unter knapp 400 Filmen feiern fünf Produktionen, die mit maßgeblicher Unterstützung des ORF entstanden sind, bei den 68. Internationalen Filmfestspielen Berlin (15. bis 25. Februar) ihre Weltpremiere. Emily Atefs Drama „3 Tage in Quiberon“ geht sogar ins Rennen um den „Goldenen Bären“. Doch nicht nur mit Kinoproduktionen, sondern auch im Serienbereich ist der ORF unter den großen internationalen Playern: David Schalkos neuestes ORF-TV-Highlight „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“, das derzeit entsteht, wird bereits bei der Drama Series Days Conference präsentiert.
Und auch das ORF-Programm steht wieder ganz im Zeichen des Festivals: Im Rahmen einer umfassenden Berichterstattung in TV, Radio und online präsentiert ORF 2 am 19. Februar einen von Clarissa Stadler moderierten „kulturMontag Spezial aus Berlin“ (22.30 Uhr). Für Mark Waschke und Meret Becker wird die Berlinale bereits am Sonntag, dem 18. Februar, um 20.15 Uhr in ORF 2 zum neuesten Tatort“.
Die Bären sind los“ heißt es auch diesmal wieder, wenn am Sonntag, dem 25. Februar, um 23.25 Uhr in ORF 2 die „Preisverleihung und Höhepunkte der 68. Berlinale“ im Zentrum einer Sondersendung stehen. Und zum Abschluss des Festivals ist danach um 23.35 Uhr erstmals das ORF-kofinanzierte Biopic „Lou Andreas-Salomé“ zu sehen.
"Lou Andreas-Salomé": Philipp Hauß (Paul Ree), Katharina Lorenz (Lou Andreas-Salomé 21-50), Magdalena Kronschläger (Frieda von Bülow), Merab Ninidze (Friedrich Carl Andreas)

ORF/KGP

"Lou Andreas-Salomé": Philipp Hauß (Paul Ree), Katharina Lorenz (Lou Andreas-Salomé 21-50), Magdalena Kronschläger (Frieda von Bülow), Merab Ninidze (Friedrich Carl Andreas)

Auch 3sat widmet sich mit umfangreicher (Live-)Berichterstattung und einer zehnteiligen Filmreihe wieder dem Festival.

Weltpremiere für fünf ORF-kofinanzierte Kino-Filme

Fünf vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Produktionen feiern bei der diesjährigen Berlinale ihre Weltpremiere: Mit 23 weiteren Produktionen steht Emily Atefs deutsch-österreichisch-französisches Drama „3 Tage in Quiberon“ (Kinostart: 13. April 2018) im Wettbewerb um den „Goldenen Bären“. Inspiriert von wahren Begebenheiten schlüpft Marie Bäumer in die Rolle von Romy Schneider, die sich gemeinsam mit ihrer besten Freundin Hilde Fritsch (gespielt von Birgit Minichmayr) ein tagelanges Katz- und Mausspiel mit einem Journalisten liefert.
In der Sektion „Berlinale Special“ läuft Martin Šulíks Tragikomödie „Dolmetscher“, in der sich Jiří Menzel und Peter Simonischek auf die Spuren der Nazi-Vergangenheit begeben. Katharina Mücksteins Coming-of-Age-Drama „L’Animale“ (Kinostart: 16. März 2018), in dem u. a. Sophie Stockinger, Kathrin Resetarits und Simon Morzé zu sehen sind, wird in der Sektion „Panorama Special“ präsentiert.
Im „Forum“ zeichnet Ruth Beckermann in ihrer Dokumentation „Waldheims Walzer“ die Aufdeckung der Kriegsvergangenheit des UN-Generalsekretärs Kurt Waldheim nach. In der Rubrik „Kulinarisches Kino“ steht Werner Bootes Doku über die Ökolügen der Konzerne „The Green Lie“ (Kinostart: 9. März 2018) auf dem Programm. „Waldheims Walzer“ und „The Green Lie“ sind unter den 18 Nominierten für den mit 50.000 Euro dotierten „Glashütte Original – Dokumentarfilmpreis“ nominiert, der 2018 zum zweiten Mal vergeben wird. Die Verleihung dieser offiziellen Jury-Preise findet am Samstag, dem 24. Februar, im Rahmen einer feierlichen Abschlussgala im Berlinale-Palast statt. Insgesamt sind bei den Internationalen Filmfestspielen beinahe 400 Filme zu sehen.

Drama Series Days Conference präsentiert David Schalkos ORF-Miniserie „M – Eine Stadt sucht einen Mörder

Noch mitten in den Dreharbeiten und schon eine kleine Weltpremiere: Im Rahmen der Drama Series Days Conference, die sich von 19. bis einschließlich 21. Februar den aktuellsten Trends und Entwicklungen auf dem internationalen Serienmarkt widmet, hat auch David Schalkos neuester TV-Event einen festen Platz. Denn „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ ist in den Showcase bemerkenswerter neuer Produktionen eingeladen. Neben drei weiteren deutschsprachigen Serien gibt ein Trailer einen ersten Vorgeschmack in die neue von ORF und RTL Crime koproduziere Miniserie und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen der aktuellen Dreharbeiten. Vorgestellt wird das Projekt von u. a. ORF-Redaktionsleiter Fernsehfilm Klaus Lintschinger und Produzent John Lueftner.
Dreharbeiten zu Schalkos ORF-Miniserie „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“

ORF/RTL Crime/Superfilm/Ingo Pertramer

Martin Gschlacht, Sarah Viktoria Frick, David Schalko, Christian Dolezal, Bela B. Felsenheimer, John Lueftner

Die Dreharbeiten in Wien und Umgebung dauern voraussichtlich bis Mitte April. Vor der Kamera für die sechs 45-minütigen Folgen nach Fritz Langs gleichnamigem Klassiker stehen u. a. Verena Altenberger, Gerhard Liebmann, Lars Eidinger, Sophie Rois, Murathan Muslu, Julia Stemberger, Bela B. Felsenheimer, Moritz Bleibtreu, Udo Kier, Gabriel Barylli, Juergen Maurer, Brigitte Hobmeier, Sarah Viktoria Frick, Christian Dolezal, Dominik Maringer und Michael Fuith. Zu sehen ist „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ voraussichtlich Ende 2018 / Anfang 2019 in ORF eins. „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ ist eine Koproduktion von ORF, RTL Crime und Superfilm mit Unterstützung des Fernsehfonds Austria und des Filmfonds Wien. Den Weltvertrieb übernimmt die Münchner Beta Film.

ORF-TV zu den Internationalen Filmfestspielen Berlin

kulturMontag Spezial aus Berlin: Zwischen Kiez und Ku’damm – die mit dem Bären tanzen
Montag, 19. Februar, 22.30 Uhr, ORF 2
Neben umfassender aktueller Kulturberichterstattung zu den 68. Internationalen Filmfestspielen, u. a. in den „Zeit im Bild“-Ausgaben und in „Kultur Heute“, präsentiert das ORF-Fernsehen am 19. Februar einen von Clarissa Stadler moderierten „kulturMontag Spezial aus Berlin“ (22.30 Uhr, ORF 2): Wenn Politik, Fantasie und Glamour in Berlin synchron gehen, dann sind wohl die Internationalen Filmfestspiele angesagt! Mit knapp 500.000 Kinobesucherinnen und -besuchern gilt die Berlinale als das größte Publikumsfestival der Welt. Auch die 68. Ausgabe bewegt sich zwischen Politik, Party und internationaler Prominenz. Eine Stadt im Ausnahmezustand, allerdings nicht nur während der Filmfestspiele. Denn in der rund vier Millionen Metropole heißt es zwischen Brandenburg und Schönefeld „nüscht geht mehr“.
Waschke und Becker ermitteln auf der Berlinale im „Tatort“-Fall „Meta“
Sonntag, 18. Februar, 20.15 Uhr, ORF 2
Eine Sondergenehmigung machte es möglich, dass ein „Tatort“ erstmals während der Berlinale gedreht werden durfte. Ein Jahr später und pünktlich zu den diesjährigen Filmfestspielen feiert dieser Krimi nun seine TV-Premiere. Denn ebendort vermutet das Berliner Ermittler-Duo Mark Waschke und Meret Becker am Sonntag, dem 18. Februar, um 20.15 Uhr in ORF 2 einen seiner Verdächtigen. Neben Mark Waschke und Meret Becker standen für Sebastian Markas Krimi u. a. auch Simon Schwarz, Isaak Dentler, Ole Puppe und Fabian Busch vor der Kamera. mehr...
"Tatort: Meta": Rubin und Karows (Meret Becker und Mark Waschke) Ermittlungen führen sie über den roten Teppich der Berlinale in eine Filmpremiere.

ORF/ARD/Reiner Bajo

Rubin und Karows (Meret Becker und Mark Waschke) Ermittlungen führen sie über den roten Teppich der Berlinale in eine Filmpremiere.

Die Bären sind los – Preisverleihung und Höhepunkte der 68. Berlinale
Sonntag, 25. Februar, 23.25 Uhr, ORF 2
Die Ergebnisse des Wettbewerbs sowie die Highlights des Filmfests zeigt ORF 2 auch heuer wieder in einer von der ORF-TV-Kultur produzierten Sondersendung am Sonntag, dem 25. Februar, um 23.25 Uhr mit dem Titel „Die Bären sind los – Preisverleihung und Höhepunkte der 68. Berlinale“. Die ORF-Filmexperten Christian Konrad und Martina Rényi stellen die Siegerinnen und Sieger sowie die interessantesten Filme des Festivals vor, präsentieren die besten Künstlerinterviews und die glanzvollsten Momente. mehr...
ORF-Premiere für Katharina Lorenz als „Lou Andreas-Salomé“
Sonntag, 25. Februar, 23.35 Uhr, ORF 2
Friedrich Nietzsche hat sie verehrt, Rainer Maria Rilke hat sie geliebt, Sigmund Freud hat sie bewundert: „Lou Andreas-Salomé“. Als ebendiese Philosophin, Dichtern und Psychoanalytikerin ist Katharina Lorenz am Sonntag, dem 25. Februar, um 23.35 Uhr in ORF 2 im gleichnamigen Biopic zu sehen. Regisseurin und Drehbuchautorin Cordula Kablitz-Post erzählt darin die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau und deren außergewöhnlichen Lebens. In weiteren Rollen der ORF-Premiere spielen u. a. Nicole Heesters, Liv Lisa Fries, Alexander Scheer, Julius Feldmeier, Philipp Hauß und Harald Schrott.

Die Berlinale in 3sat

Vom 14. bis zum 25. Februar ist 3sat bei den 68. Internationalen Filmfestspielen Berlin dabei, überträgt die Eröffnung und die Bärenverleihung live, berichtet ab 16. Februar von Montag bis Freitag ab 19.20 Uhr aktuell in der „Kulturzeit“, zieht Bilanz und zeigt die Reihe „Bärenstarkes Kino“ mit Filmen aus den vergangenen Wettbewerben. Am Donnerstag, dem 15. Februar, ist 3sat ab 19.20 Uhr live dabei, wenn bei der Gala im Berlinale-Palast Jury und Wettbewerbsfilme vorgestellt werden. Durch den Abend führt Anke Engelke. Live vom roten Teppich berichtet Rainer Maria Jilg über die ankommenden Gäste und Cécile Schortmann spricht mit Filmkritikerin Katja Nicodemus. Die Bärenverleihung überträgt 3sat am Samstag, dem 24. Februar, um 19.00 Uhr live aus dem Berlinale-Palast am Potsdamer Platz. Danach spricht Rainer Maria Jilg mit den Preisträgern und diskutiert mit Filmkritikerin Katja Nicodemus über die ausgezeichneten Filme. Am Sonntag, dem 25. Februar, zieht Rainer Maria Jilg um 18.00 Uhr seine ganz persönliche Bilanz der Berlinale 2018 und blickt zurück auf die wichtigsten Themen.
Im Live-Stream auf 3sat.de überträgt 3sat am Montag, dem 19. Februar 2018, um 18.15 Uhr die Verleihung der „Shooting Stars“. Außerdem im Live-Stream ist die Verleihung des „Goldenen Ehrenbären“ zu verfolgen, die 3sat am Donnerstag, dem 22. Februar, ab 22.00 Uhr aus dem Berlinale-Palast überträgt.
Bereits am Mittwoch, dem 14. Februar, startet 3sat bis Freitag, 23. Februar, die zehnteilige Filmreihe „Bärenstarkes Kino“ mit erstklassigen Spielfilmen, die auf der Berlinale im Wettbewerb gezeigt wurden. Den Auftakt macht der preisgekrönte Film „Boyhood“ am Mittwoch, dem 14. Februar 2018, um 22.25 Uhr. Er gewann einen Silbernen Bären für die beste Regie bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2014. Regisseur Richard Linklater erzählt über zwölf Jahre hinweg die Geschichte eines Burschen zwischen sechs und 18 mit denselben Darstellern. Es glänzen Ellar Coltrane, Patricia Arquette und Ethan Hawke.
Boyhood

ORF/Universal

Lorelei Linklater (Samantha), Ellar Coltrane (Mason), Ethan Hawke (Mason sr.)

Am Donnerstag, dem 15. Februar, folgt mit „Flucht in Ketten“ um 21.00 Uhr ein Anti-Rassismus-Plädoyer von Stanley Kramer aus dem Jahr 1958. Die Häftlinge John Jackson (Tony Curtis) und Noah Cullen (Sidney Poitier) können während eines Gefängnistransports fliehen, sind aber durch Ketten aneinandergefesselt. Für seine Rolle wurde Sidney Poitier als „Bester Schauspieler“ mit dem Silbernen Bären auf der Berlinale 1958 ausgezeichnet.
Weitere Filme sind unter anderem:
  • „Die Geschichte einer Dienerin“ (Donnerstag, 15. Februar, 22.35 Uhr)
  • „Cotton Club“ (Freitag, 16. Februar, 22.35 Uhr)
  • „Wir sind die Neuen“ (Sonntag, 18. Februar, 22.00 Uhr)
  • „Im Reich der Sinne“ (Sonntag, 18. Februar, 23.25 Uhr)
  • „Jack“ (Donnerstag, 22. Februar, 22.25 Uhr)
  • „Mord in Louisiana“ (Freitag, 23. Februar, 22.35 Uhr)

Radio und Online-Berichterstattung im ORF zu den Internationalen Filmfestspielen Berlin

Petra Erdmann berichtet von der Berlinale auf fm4.ORF.at und on air ab der Eröffnung am Donnerstag, dem 15. Februar, und hält bis zur Vergabe der Bären am Samstag, dem 24. Februar, über das Geschehen auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin auf dem Laufenden. Ö1 berichtet aktuell in den „Journalen“ und im „Kulturjournal“.
Im Rahmen der aktuellen Kulturberichterstattung wird über die Berlinale sowohl im ORF.at-Netzwerk als auch im ORF TELETEXT umfassend informiert.

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