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ORF-Landesstudio NÖ produziert Übertragung aus dem St. Pöltner Dom
Am Sonntag, dem 1. Juli 2018, wird der bisherige Kärntner Bischof Alois Schwarz in sein neues Amt als Diözesanbischof von St. Pölten eingeführt – ORF III Kultur und Information überträgt die Festmesse live um 15.00 Uhr aus dem St. Pöltner Dom, die vom ORF Landesstudio NÖ produziert wird.
Alois Schwarz löst mit der Amtseinführung den bisherigen Bischof der Diözese St. Pölten Klaus Küng ab und wird so zum 18. Bischof der Diözese. An der Amtseinführung werden zahlreiche kirchliche und weltliche Würdenträger sowie Repräsentanten teilnehmen, darunter Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn, der Apostolische Nuntius Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen und die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Zum Ablauf der Festmesse

Ordinariatskanzler Gottfried Auer präsentiert dem versammelten Domkapitel die päpstliche Ernennungsbulle, die in deutscher Übersetzung verlesen wird. Anschließend nimmt Bischof Alois Schwarz erstmals auf seinem neuen Bischofssitz, der Kathedra, Platz und nimmt somit die Diözese – wie es kirchenrechtlich heißt – „in Besitz“. Vertreterinnen und Vertreter der Diözese legen dann gegenüber dem Bischof ihr Treueversprechen ab.

ORF-III-Übertragung in voller Länge, „Orientierung“-Porträt von Alois Schwarz am 24. Juni in ORF 2

Zu sehen ist die Festmesse in voller Länge unter dem Titel „ORF III LIVE: Amtseinführung Bischof Alois Schwarz“ am Sonntag, dem 1. Juli, um 15.00 Uhr in ORF III. Die Moderation übernimmt Robert Ziegler, Regie führt Karina Fibich und redaktionell zeichnet Christian Postl verantwortlich.
Schon am Sonntag, dem 24. Juni, um 12.30 Uhr in ORF 2 zeigt das ORF-Religionsmagazin „Orientierung“ ein Porträt des zukünftigen Bischofs. Ein Team der „Orientierung“ hat gemeinsam mit Alois Schwarz seinen Heimatort Hollenthon in Niederösterreich besucht, mit ihm u. a. über seine Kindheit auf dem Bauernhof gesprochen und ihn bei ersten Wegen in und rund um das Bischofshaus in St. Pölten begleitet. Den Bericht gestalten Sandra Szabo und Marcus Marschalek.
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Am 28. Mai 2018 startete die ORF-Publikumsbefragung „ORF. FÜR SIE. Was wünschen Sie sich vom ORF?“.
Drei Wochen lang gab es für die Österreicherinnen und Österreicher die Möglichkeit, schriftlich, telefonisch oder im direkten Kontakt im ORF-VW-Bulli an den „Unterwegs in Österreich“-Standorten, persönlich Wünsche, Fragen und Vorbehalte zu den Programmen des ORF zu übermitteln.
Zehntausende persönliche Meinungen, Anregungen aber selbstverständlich auch Kritik sind bisher eingegangen, die in den kommenden Wochen analysiert und ausgewertet werden. Die Rückmeldungen sind für den ORF eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung seiner Programme im Sinne des Publikums.
Die erste Phase der ORF-Publikumsbefragung ist damit abgeschlossen. Sie wird im Herbst fortgesetzt, denn „ORF. FÜR SIE.“ hat das Ziel, einen offenen Kanal des Meinungsaustausches zwischen dem ORF und seinem Publikum nachhaltig zu etablieren.
Selbstverständlich steht Ihnen der ORF-Kundendienst weiterhin wie gewohnt für alle Anregungen und Fragen zur Verfügung.
Danke für Ihre Unterstützung!
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220 Stunden live mit „WM-Club“, Prohaska, Koller und Co. Und einem UHD-Innovationsprojekt
Und wieder wird es Zeit, dass sich was dreht: Wenn die Welt vom 14. Juni bis 15. Juli nach Russland zur FIFA WM 2018 blickt, dann sitzen die ORF-Sportfans einmal mehr auf VIP-Plätzen. Denn: Der ORF zeigt 56 der insgesamt 64 WM-Spiele live, in HD und audiokommentiert. Lediglich die acht Parallelspiele am Ende der Gruppenphase hat der ORF an einen kommerziellen Anbieter sublizensiert. Insgesamt zeigt das ORF-Fernsehen rund 220 Stunden WM-Fußball aus dem Land des WM-Gastgeber-Debütanten, täglich ab ca. 13.00 Uhr (da geht es mit den Highlights des jeweils vorherigen WM-Tages los) wird ORF eins (bis ca. 23.30 Uhr) nonstop zum WM-Kanal und das ORF-„WM-Studio“ zum WM-Hotspot.
ORF-Premiere feiern Neo-TV-Experte Marcel Koller und der „WM-Club“, der als werktägliches Fußball-Talkformat um ca. 22.15 Uhr prominente Gäste zum WM-Geschehen abseits der gewohnten Spielanalysen zu Wort kommen lässt.
Der WM-Eröffnungstag am 14. Juni steht nicht nur im Zeichen des Auftaktspiels Russland – Saudi-Arabien, sondern widmet sich auch dem Thema 40 Jahre Cordoba. Österreichs legendärer WM-Triumph gegen Deutschland ist ab 19.05 Uhr Thema eines ganz besonderen Schwerpunkts – u. a. wird der 3:2-Erfolg nach heutigen Maßstäben analysiert und werden sich die Helden von damals zurückerinnern.
Mittels Live-Stream-Angebots und Video-on-Demand-Highlights auf der ORF-TVthek kann die WM allerorts konsumiert werden. Und als Innovationsprojekt sind die WM-Spiele via ORF-TVthek-App auf diversen UHD-fähigen Smart-TVs sowie UHD-fähigen Boxen bzw. online in UHD-Qualität zu verfolgen Mit den ORF-Radios sind die WM-Fans ebenso (live) am Ball, wenn sich Entscheidendes tut.
Kultige ORF-Public-Viewing-Locations wie die Strandbar Herrmann oder das FM4-WM-Quartier im WUK als die beiden größten Locations in Wien, aber auch Hotspots in den Bundesländern laden wieder zum gemeinsamen WM-Erlebnis ein. Ö3 berichtet von allen WM-Spielen live, Ö1 bringt fußballaffine Features.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Der Spitzenfußball verschwindet immer öfter hinter Bezahlschranken – eine demokratiepolitisch höchst bedenkliche Entwicklung. Daher ist es für alle Fußballfans in diesem Land umso wichtiger, dass der ORF die Fußball-WM zur Gänze zeigt und auch mittels Public Viewings alle am Erlebnis Fußball-WM teilhaben lässt.“
ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Live-Sport bewegt – und zeigt, welche Kraft das gemeinsame Erlebnis des sportlichen Wettkampfs vor Ort und am Schirm entwickelt. Darum ist der ORF einmal mehr Heimat dieses internationalen Sport-Großereignisses, darum sind mehr als 100 ORF-Sportprofis vor und hinter der Kamera wieder Garant für spannende technische Höchstleistungen in Bild und Ton. So muss Fernsehen sein – unverwechselbar, packend, beeindruckend – einfach: LIVE! Danke schon jetzt allen, die zeigen, welche Topprofessionalität der ORF-Fernsehsport in das Gesamtpaket Fußball-WM steckt!“
ORF-TV-Sportchef Mag. Hans Peter Trost: „De facto alle Spiele live, ein hochinteressantes TV-Expertenteam und die Premiere des ‚WM-Clubs‘, der ORF bietet auch bei dieser WM den Fußballfans und jenen, die es im Laufe des Turniers noch werden, das attraktivste Gesamtpaket.“

Das ORF-WM-Team in Russland – Debüt für TV-Experten Koller und Janeschitz

Insgesamt rund 100 Menschen aus Redaktion und Technik arbeiten unter der Leitung von Gerhard Lackner, Andreas Felber, Hans Hengst und Matthias Haiden im ORF für eine reibungslose Abwicklung der Fußball-WM-Berichterstattung.
Das Kommentatorenteam bilden Oliver Polzer, Boris Kastner-Jirka, Thomas König, Michael Roscher sowie Michael Bacher und Didi Wolff, die sich live aus den WM-Stadien melden. Die Anchors im „WM-Studio“ in Wien sind Rainer Pariasek, Bernhard Stöhr und Alina Zellhofer. Die „WM-Club“-Gastgeber sind Christian Diendorfer und Kristina Inhof.
Ihnen allen zur Seite steht ein zum Teil bewährtes und zum Teil neues Analytikerteam. Während Herbert Prohaska und Roman Mählich bereits Kultcharakter genießen, feiern mit Ex-Teamchef Marcel Koller und dem aktuellen ÖFB-Ko-Trainer Mag. Thomas Janeschitz zwei weitere ausgewiesene Fußballfachmänner ihr ORF-WM-Debüt.
Am Regieplatz in Wien beobachtet Ex-FIFA-Schiedsrichter Thomas Steiner wieder die WM-Spiele, ist dabei mit den WM-Kommentatoren verbunden und steht diesen mit seiner Expertise zur Verfügung. Besonders umstrittene Szenen werden nötigenfalls auch im „WM-Studio“ vom Standpunkt des Schiedsrichters aus analysiert.

Das ORF-„WM-Studio“ und ein bewährtes Analysetool

Das Herz der ORF-WM-Berichterstattung ist das ORF-Fußball-Studio, das sich für die WM auch optisch weltmeisterlich präsentieren wird. Im Studio stehen vier Kameras bereit, eine davon ist ein Krankamera, mit der virtuelle Elemente (Augmented Reality) wie Tabellen, Statistiken, Aufstellungen, Porträts von Spielern, Spielpaarungen etc. im Studio dargestellt werden können. Regie führen Werner Mitterer, Peter Homola, Michael Kögler und Harald Ruzicka.
Für die Analyse stehen zahlreiche Tools auf dem letzten Stand der Technik zur Verfügung, wie etwa Viz Libero. Dieses Tool kombiniert Bilder der Live-Kameras der WM-Spiele mit 3-D-Echtzeit-Grafikanimationen. Damit ist es möglich, eine zusätzliche virtuelle Kamerasicht zu erzeugen, die einen neuen Blickwinkel für die jeweilige Situation erlaubt. Mit der 3-D-Animation können nicht nur tatsächlich erfolgte Spielsituationen analysiert, sondern auch mögliche Alternativen nachgespielt werden.
Auch für den ORF-Schiedsrichter-Experten Thomas Steiner wird es die eine oder andere strittige Entscheidung geben, die mit dem neuen ORF-Analysetool anschaulich aufbereitet werden kann.

Die Fußball-WM in den ORF-Radios

Ö3 berichtet in Form von „Breaking News“ und ist mit allen Toren aller Spiele sofort auf Sendung. Ö1 bringt Hintergrundberichte sowohl zu sportlichen als auch zu politischen Themen rund um das größte Sportereignis der Welt – von „Radiokolleg“ (Traumberuf Fußballer) bis „Kontext“ über das Buch „Das wunde Leder: Wie Kommerz und Korruption den Fußball kaputt machen“), FM4 wird mit dem legendären „WM-Quartier“ im WUK wieder zum Fußball-Hotspot.

Alles Fußball auf ORF.at, in der ORF-TVthek und im ORF TELETEXT – Innovationsprojekt UHD

Mit umfassenden multimedialen Onlineangeboten des ORF.at-Sportkanals (im Web unter sport.ORF.at und als App) und des „ORF Fußball“-Specials (im Web auf sport.ORF.at/fussball und als App), Live-Streams aller Spiele und Video-on-Demand-Highlights auf der ORF-TVthek sowie einem umfangreichen WM-Schwerpunkt im ORF TELETEXT stehen den Sportfans auch abseits der TV-Berichterstattung alle News und Infos aus Russland zur Verfügung.
Rechtzeitig zum Start des Fußballevents des Jahres wartet der ORF mit einem neuen Service für alle Sportfans auf: Im Rahmen eines Innovationsprojekts der ORF-Technik zur Fußball-WM in Russland ist es über die ORF-TVthek-App auf UHD-fähigen Smart-TVs (Samsung, Android TV) sowie UHD-fähigen Boxen/Sticks (Apple TV 4K, Amazon Fire TV 4K) und via Web (TVthek.ORF.at) möglich, die Live-TV-Spiele der Fußball-WM während ihrer Live-Ausstrahlung in UHD-Qualität zu sehen. Der neue UHD-Live-Stream kann auf der jeweiligen ORF-TVthek-App über einen dort angezeigten Link sowie in der Rubrik „Live“ angewählt werden.

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Nadja Bernhard und Hans Bürger im Gespräch mit den Parteichefs
Viel Neues bei den traditionellen ORF-„Sommergesprächen“: Erstmals seit 1992 werden mit Nadja Bernhard und Hans Bürger zwei ORF-Journalisten die Fragen an die Parteichefs richten und erstmals seit sechs Jahren trifft man sich dafür außerhalb von Wien. Ein Weingut in Rossatz in der Wachau mit Blick auf Dürnstein ist Schauplatz der „Sommergespräche“ 2018.
Im Jahr der EU-Präsidentschaft Österreichs ist die Location an der Donau durchaus symbolisch zu verstehen, verbindet sie doch Europa in einzigartiger Form. „Und so wird der Blick über den heimischen Tellerrand nach Europa auch wichtiger Bestandteil der Sendung sein“, so ORF-2-Chefredakteur Matthias Schrom, der sich dabei über eine ganz besondere Konstellation freut: „Von den fünf Interviewpartnern sind zwei erstmals in den ‚Sommergesprächen‘ zu Gast und die anderen drei erstmals in neuen politischen Rollen.“
Nadja Bernhard, die u.a. als ORF-Korrespondentin in Rom und Washington über langjährige außenpolitische Erfahrung verfügt: „Im Jahr der EU-Präsidentschaft Österreichs wollen wir den Fokus auf europäische und auch internationale Themen legen. Hans Bürger und ich werden uns hierbei wunderbar ergänzen. Es ist mir eine Ehre, an seiner Seite durch diese so traditionsreiche Sendereihe führen zu dürfen.“
„ZiB“-Innen- und Europapolitik-Chef Hans Bürger hat bereits einmal äußerst erfolgreich „Sommergespräche“ geführt. Er freut sich „nach dem Solo 2015 das traditionsreichste politische TV-Format des Landes nun gemeinsam mit einer wunderbaren und kompetenten Kollegin führen zu dürfen. Das bringt eine neue Dynamik in die Sendung, auf die das Publikum gespannt sein darf“.

Die Termine der „Sommergespräche“ 2018:

  • Montag, 13. August , 21.05 Uhr, ORF 2: Peter Pilz
  • Montag, 20. August, 21.05 Uhr, ORF 2: Beate Meinl-Reisinger
  • Montag, 27. August, 21.05 Uhr, ORF 2: Heinz-Christian Strache
  • Montag, 3. September, 21.05 Uhr, ORF 2: Christian Kern
  • Montag, 10. September, 21.05 Uhr, ORF 2: Sebastian Kurz
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U. a. mit Voodoo Jürgens & Haberer, Granada, Mavi Phoenix und Yasmo & Die Klangkantine
Zum 35. Jubiläum des Donauinselfests überträgt ORF III Kultur und Information von 22. bis 24. Juni 2018 erstmals das Beste von zwei Bühnen: Neben den Highlights der Ö3- und Radio-Wien-Festbühne dürfen sich die Zuseher/innen nun auch auf Top Acts der Radio FM4/Planet.tt-Bühne freuen! Mit dabei: österreichische Kultmusiker wie Voodoo Jürgens & Haberer, der mit „Heite grob ma Tote aus“ seinen Durchbruch schaffte, weiters Austro-Rapperin und Poetry-Slammerin Yasmo gemeinsam mit Big Band „Die Klangkantine“, die Linzer Hip-Hop-Künstlerin Mavi Phoenix sowie Hitproduzent und Mundart-Band Granada. Auch internationale Acts werden von der Radio FM4/Planet.tt-Bühne präsentiert, darunter die deutsche Hip-Hop-Gruppe Antilopen Gang und die schwedische Indie-Rockband Shout Out Louds. Zusammengefasst: ORF III zeigt so viel Live-Musik vom Donauinselfest wie noch nie zuvor!
Neben den ORF-III-Moderatorinnen Ani Gülgün-Mayr und Birgit Denk, den Ö3-Moderatoren Benny Hörtnagl und Elke Rock sowie „Wien heute“-Präsentatorin Elisabeth Vogel, die von der Festbühne berichten werden, ist auf der FM4/Planet.tt-Bühne FM4-Moderatorin Conny Lee für ORF III im Einsatz.
Das gesamte Programm der Radio FM4/Planet.tt-Bühne ist zudem auf fm4.ORF.at als Stream verfügbar.
ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber und der Produktionsleiter der HEY-U Mediagroup Herwig Ursin setzen mit dieser Erweiterung der Kooperation beim Donauinselfest einen bedeutenden Schritt für die österreichische Musikszene. Mit u. a. Yasmo & Die Klangkantine, Mavi Phoenix, Voodoo Jürgens & Haberer sowie Granada bereichern gleich vier österreichische Acts das Festivalprogramm von ORF III. Gemeinsam mit den Highlights der Festbühne wie Lisa Stansfield, Pizzera & Jaus, Wanda, STS-Legende Gert Steinbäcker, Rea Garvey oder Konstantin Wecker realisieren ORF III und HEY-U eine umfassende Übertragung zum 35. Jubiläum des Donauinselfests.

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Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni sendet Ö1 am Samstag, den 16. Juni und am Sonntag, den 17. Juni den Schwerpunkt „NORD-SÜD: Verteilung, Flucht und Migration“.
Die Sendungen im Detail sind abrufbar unter oe1.ORF.at/nordsued.
Schon ab 11. bis einschließlich 16. Juni (jeweils um 6.56 Uhr) beleuchtet Johanna Schwanberg, Leiterin des Dom Museum Wien, in den „Gedanken für den Tag“ das Thema Flucht in der darstellenden Kunst und die Relevanz von Kunst in Zusammenhang mit gesellschaftspolitischen und sozialen Fragen.
In den Ö1-„Hörbildern“ am Samstag, den 16. Juni ab 9.05 Uhr verhandeln Expert/innen die österreichische Entwicklungszusammenarbeit. Das Feature „Hilft die Hilfe? Die österreichische Entwicklungszusammenarbeit auf dem Prüfstand“ beruht auf einer Idee von Expert/innen aus der Entwicklungszusammenarbeit, die seit 2014 mit einem Gerichtsspiel österreichweit auftreten. In den 65 Jahren ihres Bestehens soll sich die Entwicklungshilfe zahlreicher Vergehen schuldig gemacht haben. Die Hauptanklagepunkte lauten Vorspiegelung falscher Tatsachen, Wirkungslosigkeit und die Förderung von Stereotypen und Rassismen durch die Darstellung der Menschen in den Spendenwerbungen. In der interaktiven Gerichtsverhandlung wird die Entwicklungshilfe unter die Lupe genommen und mithilfe von Beweismaterial, Zeugenaussagen und einem Gutachter Licht in den vielschichtigen Themenkomplex gebracht.
„Le week-end“ widmet sich in zwei Ausgaben (16.6. & 23.6., 13.00 Uhr) zwei historischen LPs des UNHCR: „International Piano Festival“, herausgegeben 1964 vom Flüchtlingshochkommissariat, und der ein Jahr davor erschienenen LP „All Star Festival“. Zwei Schallplatten-Fundraising-Projekte für die von den Vereinten Nationen betreuten Flüchtlinge. Das „Ö1 Hörspiel“ bringt anschließend ab 14.00 Uhr Paul Plampers Werk „Dienstbare Geister“, dessen Basis Gespräche mit Geflüchteten und Migrant/innen in Berlin bildeten: 2015 bricht ein junger Mann aus Kamerun Richtung Deutschland auf, erkämpft sich in Berlin eine feste Stelle und verliert zunehmend die Verbindung zu seiner Heimat. Eines Tages soll er für seine Chefin gegen seinen Willen einen Auftrag in Kamerun übernehmen.
„Der ewige Kolonialismus. Zur Plünderung des Südens“ ist ab 17.05 Uhr Thema von „Diagonal“. Ein halbes Jahrhundert nach dem Ende der Epoche des Kolonialismus werden die Rohstoffe, die Natur und die menschliche Arbeitskraft in den Ländern der sogenannten Dritten Welt um nichts weniger brutal ausgebeutet als damals – den Eindruck kann gewinnen, wer die Entwicklungen in Lateinamerika, Asien und Afrika verfolgt. Gerade in den an Ressourcen reichsten Regionen des globalen Südens scheinen weithin Unterdrückung und Gewalt das Leben der Menschen zu bestimmen. Der Gewinn der Wertschöpfung bleibt anderen. Ab 19.05 Uhr machen sich in „Logos - Glauben und Zweifeln“ Schriftsteller Ilija Trojanow, Entwicklungsexpertin Karin Fischer und Missionstheologe und Ordensmann Franz Helm Gedanken darüber, wie es gelingen könnte, Menschen nachhaltig aus der Armut zu helfen und gerechtere Verhältnisse zu schaffen.
Am Sonntag, den 17. Juni nimmt die katholische Theologin und Religionspädagogin Magdalena Holztrattner in „Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen“ (7.05 Uhr) Stellung dazu, was Norden und Süden voneinander lernen können und wie Hilfe geschehen muss, um nicht zu entmündigen. Ab 9.05 Uhr spricht die Schauspielerin Susi Stach in den „Gedanken“ über ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe und die daraus resultierende Bereicherung für ihr Leben. In „Moment am Sonntag“ (18.15 Uhr) geht es dann um den humanitären Auslandseinsatz als Beruf mit Berufung. Wer ergreift diesen Beruf, um ihn vielleicht ein Leben lang auszuüben? Und wie sehr hat sich der Beruf in den vergangenen Jahrzehnten verändert?
Im Rahmen des „Ö1 Kunstsonntag“ bringen die „Tonspuren“ (20.15 Uhr) das Feature „Ich bin der, den jeder Politiker kennt.“ über den syrischen Flüchtling Omar Khir Alanam. Seine Flucht vor dem Assad-Regime führte ihn in den Libanon, die Türkei, nach Griechenland und durch Serbien, seit 2014 lebt er in Graz. Mittlerweile tritt Omar Khir Alanam bei Poetry Slams auf, hat eine Ausbildung zum Sozialbetreuer absolviert und ein Buch mit dem schlichten Titel „Danke!“ geschrieben. Ab 22.08 Uhr präsentiert Produzent Wolfgang Schlögl aka I-Wolf in „Zeit-Ton extended“ eine persönliche Auswahl von Musik von nach Österreich migrierten Künstler/innen und die Geschichten dahinter. „Radiokunst – Kunstradio“ bringt ab 23.00 Uhr „One Blanket lost“ der israelischen Künstlerin Meira Asher, die für ihre Radioarbeit jahrelang die Lebensgeschichten und Lebensumstände junger afrikanischer Frauen in Gran Canaria recherchiert hat.

Das Programm im Detail:

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