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Teletext Lesen statt Hören

ORF.at/Georg Kurzbauer

Teletext Lesen statt Hören

Das ORF TELETEXT-Gehörlosenservice – Untertitelung

Über die ORF-Teletextseite 777 werden Untertitel für zahlreiche Fernsehsendungen eingeblendet. Im Online-Fernsehprogramm tv.ORF.at sind diese Sendungen eigens ausgewiesen.
Vor 35 Jahren begann der ORF mit der Untertitelung erster TV-Programme. Seither wurde dieses Service für gehörlose Menschen und solche mit Hörbeeinträchtigung massiv ausgebaut.
Rund 40 Redakteurinnen und Redakteure arbeiten derzeit im ORF für die Untertitelung, um den rund 500.000 Österreicherinnen und Österreichern mit Hörbeeinträchtigungen den barrierefreien Zugang zum ORF-TV-Programm zu ermöglichen.
Untertitel:
ORF TELETEXT Seite 777
Sendungen mit Untertitelung:
tv.ORF.at/untertitel
„Lesen statt hören“:
ORF TELETEXT ab Seite 770
Der ORF bietet inzwischen rund 20.000 Sendungen pro Jahr mit Untertiteln an. Das entspricht mehr als 40 Stunden pro Tag auf ORF eins, ORF 2, ORF III und ORF SPORT +.
Neben der Untertitelung gehört auch die Übersetzung ausgewählter Sendungen in die Österreichische Gebärdensprache zum Angebot des ORF.

Untertitelung auch in der TVthek

Auf der On-Demand-Plattform TVthek sind seit 16. November 2009 alle Video-on-Demand- und Live-Stream-Angebote des ORF sieben Tage lang abrufbar. Neben der Möglichkeit, alle Elemente der Seite für leichtere Lesbarkeit in mehreren Stufen zu vergrößern, werden dort auch sämtliche vom ORF mit Untertiteln produzierte Sendungen als spezielle Serviceleistung für Menschen mit Hörbehinderung zugänglich gemacht.

„Lesen statt hören“ im ORF Teletext

Eine wichtige Aufgabe, der der ORF TELETEXT nachkommt, ist nach wie vor das Service-Magazin „Lesen statt hören“ auf den ORF-Teletextseiten 770 bis 776. „Lesen statt hören“ informiert Hörbehinderte über Aktivitäten der Vereine in ganz Österreich, Beratungstermine, Adressen von Institutionen und Organisationen, die Hilfe anbieten, und bringt spezielle Nachrichten für die Zielgruppe.

Stark gewachsenes Angebot

Bereits im Jahr 1980 startete der ORF im Rahmen von ORF TELETEXT mit der Untertitelung von Sendungen. Seither wurde dieses Service für Hörbehinderte stetig ausgebaut, sodass der ORF seit Jahren im deutschen Sprachraum die Spitzenposition in diesem Angebot für hörbehinderte Zuseherinnen und Zuseher hält.

Neue Wege der Barrierefreiheit

Barrierefreiheit ist heute insgesamt fixer Bestandteil des Selbstverständnisses des ORF als öffentlich-rechtliches Medienunternehmen und gehört zu seinem Auftrag. Und der ORF geht hier auch erfolgreich neue Wege, wie zum Beispiel mit dem Projekt „Eurovision Sign“ 2015 anlässlich des 60. „Eurovision Song Contests“ aus Wien. Neben der Live-Untertitelung sowie einem Audiokommentar für die drei Live-Shows präsentierte der ORF vor einem Millionenpublikum den größten Unterhaltungsevent der Welt zum ersten Mal in Internationaler Gebärdensprache. Dabei hat der ORF mit „Eurovision Sign“ eine neue Art und Weise entwickelt, Musik in ein eindrucksvolles Wahrnehmungskonzept für gehörlose und hörbeeinträchtigte Menschen zu übersetzen. Die Songs sowie die Live-Bühnen-Moderationen und die jeweiligen Zuspielungen wurden in International Sign von gehörlosen, speziell geschulten Performer/innen gebärdet.

Breite Zustimmung für ORF-Service

Durch persönliche Kontakte mit Gehörlosenverbänden und -vereinen und regelmäßige Umfragen wird das Untertitel-Angebot des ORF immer wieder neu auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausgerichtet. Auffallend ist das starke Interesse der Hörbehinderten an Informationssendungen: Vier der ersten fünf Sendungen auf der „Hitliste“ kommen aus dem Bereich Fernsehinformation, Spitzenreiter ist die „ZiB“ mit einer Nutzung von 92 Prozent.

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