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Unbequeme Unterhaltung: Tagung mit Scheuba, maschek, Krainer, Lodynski und anderen im ORF-Zentrum

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Teil des Auftrags, auch Satire zuzulassen"

Muss Unterhaltung unbequem sein? Dieser und anderen Fragen widmen sich am Dienstag, dem 21. Juni 2011, zahlreiche österreichische Künstlerinnen und Künstler wie Lore Krainer, Werner Schneyder, Louise Martini, Florian Scheuba, Peter Lodynski, Angelika Niedetzky, Gottfried "Blacky" Schwarz und maschek bei der 14. Tagung der Österreich-Sektion des "Deutschen Studienkreises für Rundfunk und Geschichte", die sich heuer mit "Unbequeme Unterhaltung - Kabarett und Satire im Rundfunk seit 1955" beschäftigt und vom ORF in Kooperation mit dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien veranstaltet wird. Nach einleitenden Worten von Ao. Univ.-Prof. Dr. Fritz Hausjell und ORF-Fernseharchiv-Chef Herbert Hayduck, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im ORF-Zentrum begrüßten, eröffnete der Hausherr, ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, die Tagung.

"Der ORF hat den Genres Kabarett und Satire, ob im Fernsehen oder im Radio, immer publikumswirksame Plattformen geboten und wurde so zur Heimat für viele Künstlerinnen und Künstler und Kulturschaffende. Die ORF-Unterhaltungsabteilung, innovativ mit der 'Donnerstag Nacht' und vielen anderen Comedyformaten wie 'Wir sind Kaiser', hat sich mittlerweile zum Sammelbecken praktisch der gesamten österreichischen Kreativszene entwickelt", sagte Wrabetz. "Als 'Rundfunk der Gesellschaft' verstehen wir es als Teil unseres Auftrags, auch Satire, Gesellschaftskritik und außergewöhnliche Blickwinkel auf die Zu- und Missstände des Landes zuzulassen. Oftmals sind Satire und Kritik auch Mittel zu einer Differenzierung des öffentlichen Diskurses. Und Lachen hat befreiende Effekte. Daher wird Satirisches und geistreich Kritisches auch weiterhin elementarer Bestandteil der Kabarett- und Comedyproduktion des ORF sein."

 

 
 
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