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ORF-Stiftungsrat
- Positives Jahresergebnis 2010 einstimmig genehmigt |
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ORF-Generaldirektor Wrabetz: "ORF auf
erfolgreichem Weg: Turnaround geschafft, Markt- und Themenführerschaft
abgesichert!"
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz und der Kaufmännische Direktor des ORF, Mag. Richard Grasl, haben dem Stiftungsrat unter dem Vorsitz von Brigitte Kulovits-Rupp in der Plenarsitzung am Donnerstag, dem 30. Juni 2011, den ORF-Jahresabschluss 2010 vorgelegt. Der ORF-Stiftungsrat hat das Jahresergebnis einstimmig genehmigt und dem ORF-Generaldirektor die Entlastung für das Jahr 2010 erteilt. Weiters informierte Wrabetz über die Markt- und Themenführerschaft der ORF-Medien in Radio, Fernsehen und Online sowie die steigenden TV-Reichweiten.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Der ORF ist in allen Bereichen auf einem sehr guten Weg: Wirtschaftlich haben wir unser Ziel, 2010 positiv zu bilanzieren, mit einem Konzern EGT von 23,4 Mio. Euro deutlich übertroffen - und das aus eigener Kraft. Seit 2009 konnte das EGT damit um 67,7 Mio. Euro verbessert werden. Durch die gemeinsame Anstrengung der Geschäftsführung wie auch der Belegschaft konnten die Kosten nachhaltig reduziert werden. Der Personalaufwand konnte weiter gesenkt, der Personalstand seit 2007 sogar um 13,7 % reduziert werden."
Kaufmännischer Direktor Mag. Richard Grasl: "Der deutlich positive Konzernabschluss ist das beste Zeichen dafür, dass der ORF seine Hausaufgaben gemacht hat, und ich bin stolz auf die positive Unternehmensentwicklung, die wir gemeinsam eingeleitet und mit großer Anstrengung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgesetzt haben. Der ORF ist damit fit für die anstehenden Herausforderungen."
ORF-Marktführerschaft in Radio, Fernsehen und Online:
steigende TV-Reichweiten
"Auch programmlich ist der ORF in allen Bereichen auf einem sehr guten Weg", berichtete ORF-Generaldirektor Wrabetz weiter: "Im Fernsehen konnte der ORF im ersten Halbjahr 2011 einen stabil hohen Marktanteil von 38,2% erreichen, die tägliche Reichweite konnte im Vergleich zum Vorjahr sogar um 110.000 auf 3.736.000 Seherinnen und Seher gesteigert werden. 80% des Fernsehpublikums nutzen den ORF täglich."
"Sehr gut werden unter anderem die ORF-Informationsformate genutzt", zeigte sich Wrabetz erfreut: "'Zeit im Bild' und 'ZiB 2' konnten im Zeitraum Jänner bis Mai 2011 Marktanteil und Reichweite steigern: Die 'Zeit im Bild' erreichte einen Marktanteil von 49% (Jän. - Mai 2010: 47%) und 1.108.000 Millionen Seherinnen und Seher (Jän. bis Mai 2010: 985.000), die 'ZiB 2' einen Marktanteil von 25% (Jän. bis Mai 2010: 24%) und 550.000 Seherinnen und Seher (Jän. bis Mai 2010: 486.000). Auch in Radio und Online ist der ORF weiterhin klarer Marktführer."
Positive Entwicklung für den ORF-Konzern
Mit 23,4 Mio. Euro liegt das Konzern-EGT um 23,3 Mio. Euro über Plan. Gegenüber 2009 hat sich das Jahresergebnis des ORF-Konzerns damit um 67,5 Mio. Euro verbessert. Die Umsatzerlöse des ORF-Konzerns betrugen im Jahr 2010 955,1 Mio. Euro (2009: 902,4 Mio. Euro).
Erlöse aus Teilnehmerentgelten
Der Jahresabschluss 2010 weist Erlöse aus den Teilnehmerentgelten in der Höhe von 580,2 Mio. Euro auf (2009: 526,4 Mio. Euro). Aufgrund der ORF-Gesetzesnovelle 2010 bekam der ORF für den Entfall der Programmentgelte durch Befreiungen vom Bund 50 Mio. Euro überwiesen. Diese wurden widmungsgemäß für Programm-Maßnahmen (rd. 30 Mio. Euro), Maßnahmen zur weiteren Personalrestrukturierung (rd. 15 Mio. Euro) und weitere Aufwendungen, die sich aus dem ORF-Gesetz ergeben (rd. 5 Mio. Euro), verwendet. Vor der Refundierung stiegen die Erlöse aus Teilnehmerentgelten im Vorjahres-Vergleich um 0,7% (3,8 Mio. Euro). Die Zahl der entgeltpflichtigen Teilnehmer/innen betrug zu Jahresende 3.476.401. Die Zahl der befreiten Teilnehmer/innen lag Ende 2010 mit 312.633 um mehr als 11.000 unter dem Wert des Vorjahres.
Sinkender Personalaufwand: Personalstand seit 2007 um 13,7%
reduziert
Der Personalaufwand des ORF ist gegenüber dem Vorjahr von 375,3 Mio. Euro auf 346,0 Mio. Euro gesunken. Die Zahl des ständigen Personals (Vollzeitäquivalente) reduzierte sich von 3.712 im Jahr 2007 um 554 auf 3.158 Durchschnitt des ersten Quartals 2011. Grund dafür sind die nachhaltigen Personaleinsparungen und sehr restriktive Nachbesetzungen.
Aufwendungen
Die gesamten betrieblichen Aufwendungen des ORF sind im Geschäftsjahr 2010 um weitere 14,6 Mio. Euro gesunken. Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen stieg um 30,1 Mio. Euro an.
Konzernmutter erstmals seit 2005 mit positivem EGT
Zum ersten Mal seit 2005 konnte auch die Konzernmutter mit einem EGT von 2,7 Mio. Euro wieder positiv bilanzieren.
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