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Heinz Marecek
© ORF
Heinz Marecek wurde 1945 in Wien geboren und prägt etwa seit seinem 20. Lebensjahr die österreichische Bühnen- und Filmlandschaft. Als er im Teenageralter seiner Familie gestand, Schauspieler werden zu wollen, reagierten seine Eltern gelassen. Sein Bruder hingegen meinte: "Muss ma da net schöner sein? Wie oft kann man schon den Quasimodo spielen?" Dennoch setzte Marecek seinen Weg fort und bestand auch die Aufnahmeprüfung am Wiener Max-Reinhardt-Seminar. Zu seinen Lehrern zählte unter anderem Otto Schenk.

1966 bekam er sein erstes Engagement am Wiener Ateliertheater, ab 1968 spielte er an der Wiener Volksoper, wo er auch Regiearbeiten übernimmt (z.B. "My Fair Lady", "Zigeunerbaron", "Annie Get Your Gun" u.v.m.).

Weitere Engagements hatte der vielseitige Wiener unter anderem auch am Theater der Jugend, am Wiener Volkstheater, im Theater an der Josefstadt (auch Regiearbeiten z.B. "Konzert", Pension Schöller", Lampenfieber"), bei den Vereinigten Bühnen Graz, an der Kammeroper und bei den Festspielen in Reichenau.

Heinz Marecek stand neben seiner umfassenden Bühnentätigkeit auch für zahlreiche Film- und Fernseharbeiten vor und hinter der Kamera: Zu den bekanntesten Projekten zählen "Die liebe Familie", "Ein ungleiches Paar", "Was ihr wollt", "Weinberl", "Einen Jux will er sich machen", "Pension Schöller", "Liliom", "Der Raub der Sabinerinnen" und viele andere. Zu Mareceks größten Erfolgen gehören unter anderem die Produktionen "Schmetterlinge sind frei", "Hurra, ein Junge", "Das lebenslängliche Kind" und "Charleys Tante". Für den ORF führte er bei der 20-teiligen Sketch-Serie "Die Nachbarn" Regie.

Neben seiner umfassenden Schauspiel- und Regietätigkeit befasste sich Heinz Maracek mit Neuübersetzungen englischer und amerikanischer Theaterstücke ("Nicht zu fassen") sowie mit Bearbeitungen solcher ("Pension Schöller", "Spanische Fliege"). 1998 inszenierte Marecek "Das Konzert" von Hermann Bahr in der Josefstadt.

Als begnadeter Haubenkoch, Hobbydetektiv und Filmvater von Kristina Sprenger ist Heinz Marecek bei "Soko Kitzbühel" im ORF zu sehen. Der österreichische Schauspieler genießt seine Rolle, muss aber gestehen: "Ich kann gar nicht kochen, aber ich bin ein hervorragender Esser." Neben "Soko Kitzbühel" spielt Marecek seit 2003 auch bei der erfolgreichen deutschen Serie "Lindenstraße" mit.

 

 
Film und Fernsehen
(eine Auswahl):

1971 "Wenn der Vater mit dem Sohne", TV-Serie, Regie: Hermann Kugelstadt

1975 "Bis zur bitteren Neige", Regie: Gerd Oswald

1976 "Duett zu dritt", Regie: Gerhard Janda

1981 "Der Bockerer", Regie: Franz Antel, Rainer C. Ecke

1982 "Der Narr von Wien", Regie: John Goldschmidt

1986 "Zerbrochene Brücken", TV, Regie: Frank Peter Wirth

1990 "Eine Frau namens Harry", Regie: Cyril Frankel

1996 "Der Bockerer 2", Regie: Franz Antel

1998 "Die Neue - Eine Frau mit Kaliber", ORF/SAT.1-TV-Serie, Regie: Jörg Grünler, Detlef Rönfeldt, Michael Zens

seit 2001 "Soko Kitzbühel", ORF/ZDF-TV-Serie, Regie: Hans Werner, Stefan Klisch, Michael Zens u. a.

seit 2002 "Lindenstraße", TV-Serie, Regie: Susanne Zanke, Dominikus Probst u.a.

2002 "Der Bulle von Tölz - Salzburger Nockerl", TV, Regie: Werner Masten

2003 "Bockerer IV - Prager Frühling", Regie: Franz Antel
"Marie Bonaparte", TV-Film, Regie: Benoit Jacquot
"Die Liebe hat das letzte Wort", TV-Film, Regie: Ariane Zeller

2006 "Die Geschworene", TV, Regie: Nikolaus Leytner

2007 "Erdbeereis mit Liebe", TV, Regie: Oliver Domenget

2008 "Das Edelweißcollier", TV, Regie: Georg Schiemann

2009 "Bergwacht", TV, Regie: Axel de Roche

2010 "Edelweiß - Der verlorene Sohn", TV, Regie: Otto W. Retzer
"Liebe, Babys - und ein Stückchen Heimat", TV, Regie: Ulrike Hamacher
"Molly und Mops", TV, Regie: Michael Karen



Kontakt

Heinz Marecek
c/o Agentur Kelterborn
Schwedter Str. 77
D-10437 Berlin
www.agenturkelterborn.com

 
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