Hohe Mauern umgeben den kleinsten Staat der Welt, in dem der wichtigste Repräsentant der meistverbreiteten Religion auf unserem Planeten regiert – der Papst. Aber auch das geistige Gebäude der römisch-katholischen Kirche, vor allem das Geschehen in ihrer „Zentrale“, ist oft nicht einsichtig und gibt viele Rätsel auf, beispielsweise, welche Rolle Geld für die Kirche spielt und warum auch in diesem frommen Umfeld mysteriöse Todesfälle keine zufrieden stellende Aufklärung finden. Aus diesem Stoff wurden schon einige phantasievolle, doch nicht immer den Fakten entsprechende Bestseller gestrickt.
Dieses Buch will sachlich und spannend darüber informieren, was es mit dem Heiligen Stuhl und der Vatikanstadt wirklich auf sich hat, welche Menschen, Einrichtungen, Kunstschätze, aber auch Probleme und Schattenseiten sich hinter den vatikanischen Mauern verbergen. Es gibt Einblick, wie das Zentrum der Weltkirche arbeitet und „funktioniert“ und welchen Einfluss es weit über Italien hinaus ausübt. Drei kundige Autoren versuchen den Schleier ein wenig zu lüften, der für Außenstehende über dem Vatikan zu liegen scheint.
Dr. Heiner Boberski, geboren 1950 in Linz, lebt seit seiner Kindheit in Wien. Bereits neben einem Studium der Theaterwissenschaft und Anglistik begann er seine journalistische Tätigkeit. Von 1978-2001 war er bei der "Furche" tätig, zuletzt für mehrere Jahre als Chefredakteur. Seit 2004 gehört er der Redaktion der "Wiener Zeitung" an. Mit Titeln wie "Das Engelwerk", "Adieu, Spaßgesellschaft", "Habemus Papam" und als Koautor von "Mächtig - Männlich - Mysteriös" machte er sich als Verfasser von ausgezeichneten Sachbüchern einen Namen.
Mag. Josef Bruckmoser wurde 1954 in Michaelbeuern (Salzburg) geboren. Er studierte Theologie und Kommunikationswissenschaften und war anschließend Pressereferent der Erzdiözese Salzburg. Seit 1989 ist er Redakteur der „Salzburger Nachrichten“ mit den Schwerpunkten Politik, Bildung, Religion und Kirche. Er verfasste zahlreiche Reportagen, Interviews, Analysen und Kommentare zur Theologie, Kirchenpolitik und zum Thema „Dialog der Religionen“. 2001 ist sein Buch „Johann Weber - Kirche auf der Spur des Konzils“ erschienen.
Andreas Pfeifer wurde 1965 in Bozen geboren. Er besuchte das Klassische Lyzeum am Bozner Franziskanergymnasium, studierte Germanistik und Musikwissenschaft an der Universität Innsbruck und ließ sich zum Musikpädagogen am Konservatorium der Stadt Innsbruck ausbilden. Seit 1988 arbeitet Andreas Pfeifer für den ORF, zuerst als freier Mitarbeiter der Hörfunk-Kulturredaktion in Tirol, ab 1991 als Redakteur im ORF-Büro Bozen/Rom. 1997 wechselte er als Korrespondent ins ORF-Büro Washington und wurde anschließend Redakteur der ZiB in Wien. 1998 übernahm er die Leitung des Korrespondentenbüros Italien und berichtet seit Juli 2001 als Italien- und Vatikankorrespondent aus dem ORF-Büro Rom. 2005 wurde Andreas Pfeifer mit dem Robert-Hochner-Preis für herausragende journalistische Leistungen ausgezeichnet.
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