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Die Geschichte von "147 - Rat auf Draht"

3. Oktober 1987:
Offizieller Gründungstermin von "RAT AUF DRAHT"

Der ORF strahlte die erste TV-Sendung aus, die als Ombudsstelle für Kinder in Österreich gedacht war. Mentorin und Vorbild war die norwegische Kinderombudsfrau Malfried Grude Flekkoy, die von 1981 bis 1989 ein von der norwegischen Regierung bestelltes Institut in Oslo leitete, mit der Aufgabe, die Bestimmungen zum Schutz der Kinder zu überprüfen.

Die Anliegen der Sendung waren vor allem Probleme im öffentlichen Bereich. Die Themen waren zum Beispiel schlecht abgesicherte Schulwege oder geplante Verbauungen eines Spielterrains. Unter der Telefonnummer 0660 / 381 (382) konnten die Kinder und Jugendlichen der Redaktion ihre Anliegen mitteilen. Schon nach kurzer Zeit trugen die anrufenden Kinder akute persönliche Probleme an das Servicetelefon heran. Diese Anrufe erforderten ein promptes, einfühlsames Gespräch. Eine TELEFONBERATUNG wurde installiert. "RAT AUF DRAHT" wurde zur Anlaufstelle für alle Problembereiche der Kinder und Jugendlichen.


2. November 1989
Neue Servicetelefonnummer
0660 / 581 (582)


1990
Partnerschaft mit dem BM für soziale Sicherheit und Generationen (vormals: BM für Umwelt, Jugend und Familie)


1. August 1990
Zuteilung der bekannten Servicenummer 0660 / 6960


1992
Die Sendung wurde eingestellt, die individuelle Telefonberatung verstärkt weitergeführt.


19. September 1996
Anlässlich der Eröffnung der Messe "Unser Kind" stellte Wiens Vizebürgermeisterin Grete LASKA die neue Zusammenarbeit der Stadt Wien mit "RAT AUF DRAHT" vor.


Herbst 1997
Start unserer Kampagne "Gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen". Durch die Partnerschaft mit dem BM für Innere Angelegenheiten und Telekom Austria wurde es möglich, einen weiteren Beraterplatz einzurichten, um die ständig steigende Anzahl der Anrufe zu bewältigen.


15. September 1999
"RAT AUF DRAHT" bekommt auf Initiative der obersten Fernmeldebehörde und via ministeriellen Erlass (BM für Wissenschaft und Verkehr) die österreichweite Notrufnummer 147.
Dies bedeutet:
·  eine für Kinder leicht merkbare Nummer,
·  24 Stunden Erreichbarkeit,
·  ohne Vorwahl aus ganz Österreich zum Nulltarif,
·  keine Auflistung in der detaillierten Telefonrechnung - somit kann niemand nachvollziehen, wer wie oft oder wie lange angerufen hat.


15. November 2001
Für den Aufbau von "RAT AUF DRAHT" als Notrufnummer für Kinder und Jugendliche verlieh die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Frau Elisabeth GEHRER, im Auftrag von Bundespräsident Dr. Thomas KLESTIL, dem zuständigen ORF-Hauptabteilungsleiter Jörg RUMINAK das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich und der Leiterin von "147 RAT AUF DRAHT", Michaela CIRKA, das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich.


2003
Mit Förderungen nach Bevölkerungsschlüssel beteiligen sich auch alle Bundesländer an der österreichweiten Telefonhilfe und Notrufnummer für Kinder und Jugendliche "147 RAT AUF DRAHT".

2005
Kooperation mit Infoscreen

2006
Partnerschaft mit dem Gesundheitsministerium

2007
Kooperation mit Saferinternet.at

 

 
147 - Rat auf Draht

Das Leben ist nicht immer ein Kinderspiel

Wenn du wirklich einmal

...die Karten offen auf den Tisch legen möchtest,
...aus der Bahn geworfen bist,
...im Dunkeln tappst,
...ausflippst,
...gefoult wirst,

wir sind dein Telefonjoker.


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