Finale der interkulturellen Reise durch ganz Österreich am 6.
Mai in Wien
Am Grazer Hauptplatz wurde am Freitag, dem 4. April 2008, die vom BMUKK und dem ORF veranstaltete "Dialog-Tour" zum "Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs 2008" eröffnet.
Die ambitionierte Initiative, die jeweils einen Tag lang in allen österreichischen Landeshauptstädten Halt macht, thematisiert die Aspekte des Zusammenlebens von Menschen aus verschiedenen Kulturen.
Auf einer Bühne und in mehreren Zelten präsentieren NGOs, Bildungs-und Kultureinrichtungen erfolgreiche Projekte, Tanz, Musik und Performances zum Thema interkultureller Dialog (von 11.00 bis 19.00 Uhr) - der Eintritt ist kostenlos.
Zum Eröffnungsakt begrüßte ORF-Moderatorin Eva Pölzl, die die "Dialog-Tour" gemeinsam mit lokalen Kollegen präsentiert (in Graz mit "Guten Morgen Steiermark"-Moderator Werner Ranacher), Bundesministerin Dr. Claudia Schmied, Landeshauptmann Mag. Franz Voves, ORF-Landesdirektor Gerhard Draxler und Dimitré Dinev, Botschafter des "Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs 2008".

Wichtiges Projekt der Menschlichkeit
"Ich freue mich sehr, dass es geglückt ist - auch in Partnerschaft mit dem ORF -, diese 'Dialog-Tour' zu starten. Wir wollen Aufmerksamkeit für ein ganz wichtiges Projekt der Menschlichkeit erreichen und das Zusammenleben in unserem Land verbessern", sagte Bundesministerin Schmied im Rahmen der Eröffnung. Offenheit für Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Erfahrungen und die Bereitschaft, einen Austausch auf gleicher Augenhöhe zu führen, seien das Fundament für interkulturellen Dialog.
Der steirische Landeshauptmann Franz Voves: "Das Friedensprojekt Europa hat nur dann eine Chance, wenn sich die Menschen untereinander verstehen und einander kennenlernen, einander erleben und erkennen. Erst dann lassen sich interkulturelle Beziehungen aufbauen."
ORF-Landesdirektor Gerhard Draxler: "Der ORF ist die richtige Plattform, auf der der Dialog noch transparenter stattfinden und die Thematik in die Öffentlichkeit gebracht werden kann. Heuer jährt sich zum 60. Mal die Unterzeichung der UN-Menschenrechte. Was wären die Menschenrechte ohne Dialog zwischen den Kulturen und den Menschen?" Und: "Dem ORF geht es darum, den Dialog in Gang zu setzen und den Menschen anderer Kulturen, die hier leben - und in Graz sind das immerhin rund 150 Nationen - ein Gesicht zu geben. Es geht darum, diese Menschen teilnehmen zu lassen an unserer Gesellschaft", so Draxler.
Auch Dimitré Dinev, Botschafter des EU-Jahres des interkulturellen Dialogs, benennt die Intention der gemeinsamen Initiative ähnlich: "Das Ziel ist es, die Gesellschaft miteinander zu teilen, den anderen zu begrüßen. Die Fähigkeit, einen Dialog zu führen, ist ein Teil von Menschlichkeit", so Dinev, der auch noch die Dringlichkeit des Projekts unterstrich: "Dass es eines Jahrs des interkulturellen Dialogs in diesem Jahrhundert bedarf, zeigt, dass wir noch in keinen Dialog miteinander eingetreten sind."

Nächster Stopp der "Dialog-Tour":
Salzburg am 15. April

ORF: Umfassende Berichterstattung
Dem ORF ist das Thema Integration in seiner Berichterstattung immer ein besonderes Anliegen, die "Dialog-Tour" begleitet er ausführlich in allen seinen Medien.