Wolfgang Ambros wurde 1952 in Pressbaum in Niederösterreich geboren. Nach einer angefangenen Ausbildung zum Siebdrucker, bei der er auch seinen langjährigen Freund Joesi Prokopetz kennenlernte, ging Ambros für ein Jahr nach England.
Nach seiner Rückkehr traf er seinen alten Schulkollegen Prokopetz im Café Hawelka wieder und dieser meinte zu ihm: "Ich weiß jetzt, was ich werden will. Ich werde Dichter", und legte Ambros den Text zu "Hofa" als Gedicht vor. Und so vertonte Ambros den Text und fand sich einige Zeit später plötzlich in der Hitparade der Schlagerszene wieder. Allerdings war das für ihn, den überzeugten Rocker mit Vorbildern wie Mick Jagger und Jim Morrison, gar nicht so einfach - zumindest vorerst. Ambros: "Doch plötzlich kam Kohle herein. Ich hatte einen Mercedes, ohne dass ich gewusst habe, wie."
1974 nahm Ambros den legendären "Watzmann" auf, der sieben Jahre später vergoldet wurde. Der endgültige Durchbruch gelang Ambros aber 1975 mit dem Album "Es lebe der Zentralfriedhof". Damit begann eine steile Solokarriere.
Auf die Frage, wie er zu seinen Songs komme, meint der Musiker: "Du kannst dich gar nicht dagegen wehren. Es entsteht." Wie gut, zeigen zahlreiche Auszeichnungen. Neben seiner Musik ist Wolfgang Ambros auch sozial sehr engagiert. Seit 2005 unterstützt er mit Benefizkonzerten ein Wohltätigkeitsprojekt in Kenia. Ambros: "Ich möchte etwas zurückgeben von der vielen Freude und den wunderbaren Erlebnissen in Kenia." Jährlich verbringt der Musiker mehrere Wochen in Kenia, wo er ganz in der Nähe von seinem Freund und Kollegen Klaus Eberhartinger ein Haus besitzt.
Am 21. Juni 2007 verstarb sein langjähriger Freund und "Austria 3"-Kollege Georg Danzer. Gemeinsam mit Rainhard Fendrich gaben sie seit 1998 rund 60 Live-Konzerte und produzierten drei Alben. Der Tod von Georg Danzer traf den Niederösterreicher sehr: "Ich versuchte, mir nicht zu viele Gedanken darüber zu machen. Der wahre Luxus ist Gesundheit. Aber es kommt, wie es kommen will. Man darf sich vom Leben nicht abwenden und muss alles genießen."