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Kundendienst > Programm > ORF-Stars > Korrespondenten > Mag. Cornelia Vospernik

Cornelia Vospernik mit Concordia-Publizistikpreis 2008 ausgezeichnet
© ORF
"Für ihre unerschrockenen und mutigen Berichte aus China"

Cornelia Vospernik, ORF-Korrespondentin in China, wurde am Dienstag, dem 5. Mai 2009, in Wien mit dem Concordia-Publizistikpreis 2008 ausgezeichnet. Vospernik erhält den Preis in der Kategorie Pressefreiheit "für ihre unerschrockenen und mutigen Berichte aus China" sowohl während der Olympischen Spiele 2008 als auch über die Vorkommnisse in Tibet vergangenen Jahres, so die Jury.

"Mit der Entsendung Cornelia Vosperniks 2007 als ORF-Korrespondentin wurde der steigenden geopolitischen Bedeutung Chinas und des gesamten süd- und ostasiatischen Raums Rechnung getragen", so ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, der Vospernik "sehr herzlich gratuliert. Die ORF-Topjournalistin wird nun für ihre mutige, offene Berichterstattung verdientermaßen ausgezeichnet."

Laudator "Weltjournal"-Chef Dr. Franz Kössler: "Cornelia Vosperniks Reportagen aus China zeichnen sich durch eine sensible Aufmerksamkeit für das Leben und die Sorgen der Menschen in China aus. Dadurch verweist sie indirekt immer wieder auf den Zustand der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit im bevölkerungsreichsten Land der Erde - zwei Kriterien, die der Westen im Umgang mit China nie vergessen sollte."

Vospernik: "Arbeitsbedingungen für chinesische Journalisten weitaus härter"

Trotz schwieriger Arbeitsbedingungen in einem Land der Zensur sei es Cornelia Vospernik dennoch gelungen, Differenziertes zu chinesischen Zuständen und Entwicklungen zu berichten und durch informative Interviews und Hintergrundberichte über soziokulturelle und soziopolitische Eigenarten zu informieren, so die Concordia. "Sie hat auch den Mut, Zensur zu nennen, was Zensur ist", befand die Jury bei der Entscheidung für die Preisträgerin.

"Ich freue mich sehr über den Preis", so Cornelia Vospernik, der eines besonders wichtig ist: "Es ist ein Preis in der Kategorie Pressefreiheit und es wird so viel über die Arbeitsbedingungen der ausländischen Journalisten in China gesprochen und geschrieben, dabei sind für chinesische Journalisten die Arbeitsbedingungen weitaus härter."

Der Publizistikpreis ist mit 3.650 Euro dotiert.

 

 
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