Michael Schrott, geboren 1949 in Wien.
Michael Schrotts journalistische Arbeit begann 1968 als Chronik-Reporter für "Österreich-Bild" und "Zeit im Bild". Erste Radioerfahrungen machte er 1969 während des Präsenzdienstes beim Schulungssender des Bundesheeres.
Fürs Radio arbeitete er ab 1971 bei der "Ö3-Musicbox" mit den Schwerpunkten neue soziale Bewegungen, Jugendpolitik, ethnische Minderheiten und Alltagskultur. Neben seiner Tätigkeit bei der "Ö3-Musicbox" war Schrott zwischen 1980 und 1984 auch für die Ö3-Live-Diskussionsreihe "Funkverbindung" verantwortlich.
Zu Schrotts größten Erfolgen zählt die mit dem "Andreas-Reischek-Preis" sowie dem "Premio Goethe" ausgezeichnete 50-teilige Radioserie "Italienische Reisen - Goethe 1786 - Schrott 1986", an der er ein halbes Jahr gearbeitet hatte. Sie wurde 1986 in der "Ö3-Musicbox" ausgestrahlt und 2007 in Ö1 wiederholt. Bis 1990 arbeitete Schrott weiterhin für die "Musicbox", danach konzentrierte er sich als Redaktionsleiter ganz auf die Sendung "Diagonal - Radio für Zeitgenossen", bei der Schrott bereits seit ihrem Start 1984 in Ö1 mitarbeitete.
Bis Ende 2006 war Schrott zusätzlich Sendungsverantwortlicher für die sonntägige Ö1-Musiksendung "Spielräume spezial".
Michael Schrott wurde 2010 mit dem Preis der Stadt Wien für Publizistik und 2011 mit "Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis" in der Kategorie Radio ausgezeichnet.