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ORF präsentierte neue Projekte der Erfolgsmarke "Universum" |
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"Universum" zählt zur renommiertesten Natur- und Wissenschaftsdokumentationsreihe im gesamten deutschen Sprachraum und zu einer der führenden Marken des ORF.
Am 1. März 2011 trat Andrew Solomon, zuletzt
als Berater, Koautor und Producer von internationalen Fassungen
hochwertiger Fernsehdokumentationen im Bereich Wildlife, Naturwissenschaft
und Geschichte tätig, seine Funktion als neuer "Universum"-Chef
an. Im Rahmen eines Pressegesprächs gaben ORF-Generaldirektor
Dr. Alexander Wrabetz, Gerhard Klein, Hauptabteilungsleiter
für Bildung und Zeitgeschehen, und Andrew Solomon heute,
am Montag, dem 2. Mai 2011, im ORF-Zentrum einen Ausblick
auf künftige Produktionen der erfolgreichen ORF-Naturmarke.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "'Universum'
ist eine der wichtigsten und erfolgreichsten Marken des ORF
und aufgrund der anerkannten Qualität ein absolutes Aushängeschild.
'Universum'-Dokus zählen zum Besten, was es an Naturdokumentationen
auf dem internationalen Markt gibt. Es ist uns wichtig, auch
künftig sowohl als Koproduktionsdrehscheibe zu agieren
als auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den österreichischen
Produzenten fortzusetzen, die viel dazu beigetragen haben,
dass es diese starke Stellung Österreichs auf dem Naturfilmsektor
gibt. Ich bin froh, dass es Gerhard Klein gelungen ist, in
kürzester Zeit ein neues Team aufzustellen und mit Andrew
Solomon an der Spitze einen Topprofi für die Leitung
von 'Universum' gewonnen zu haben. Dadurch ist es gelungen,
die erfolgreichen Aktivitäten der Naturfilmreihe praktisch
nahtlos fortzusetzen - wie zuletzt etwa mit Klaus Feichtenbergers
Dokumentation 'Radioaktive Wölfe' mit 743.000 Seher/innen
(26 Prozent Marktanteil), die Teil der umfangreichen Berichterstattung
zu 25 Jahre Tschernobyl war."
Gerhard Klein, Hauptabteilungsleiter für Bildung
und Zeitgeschehen: "Die Zusammenarbeit mit Andrew Solomon
funktioniert genauso, wie ich es mir erhofft und erwartet
habe. Auch die Übergangsphase hat sich einfacher gestaltet
als gedacht, das neue 'Universum'-Team besteht aus hochqualifizierten
Kolleginnen und Kollegen. Andrews Aufgabe wird es nun sein,
'Universum' sanft weiterzuentwickeln, Storytelling und Dramaturgie
werden künftig eine bedeutendere Rolle spielen. Es freut
mich, dass Andrew Solomon sowohl im ORF als auch international
sehr gut aufgenommen wurde und - wie zuletzt bei der MIPTV
in Cannes - bereits vielversprechende Verhandlungen begonnen
haben."
"Universum"-Chef Andrew Solomon: "Ich bin beeindruckt vom Respekt, der 'Universum' international entgegengebracht wird. Ich habe es selten erlebt, dass eine Doku-Reihe im Ausland so geschätzt wird. Man kennt 'Universum' als Hochglanzproduktion, ich möchte die Qualität beibehalten, aber in der Art, wie Geschichten erzählt werden, etwas ändern. Wir haben ein neues Team und arbeiten sehr gut miteinander. Ich freue mich auf dieses Teamwork und auf die Zusammenarbeit mit den österreichischen Produzenten, deren Begeisterung für neue Projekte und neue Erzählformen mich sehr beeindruckt hat."
Die neuen "Universum"-Projekte im Überblick:
"Kleine Monster": Egal ob südamerikanische Giftfrösche, Raupen, Meeresfische oder Strandschnecken, Gespenstschrecken oder die berühmte Gottesanbeterin - die kleinen Monster sind unendlich faszinierend. Der vielfach ausgezeichnete Makrofilmer Kurt Mündl erforscht in seiner Dokumentation die Welt der Insekten, Spinnen und anderer kleiner Monster in einer vollkommen neuen und virtuosen Art. Zur Gänze in 3-D-Technik gedreht, enthüllt der Film die Geheimnisse der Welt im kleinsten Maßstab.
"Die Sinne - und wie unsere Welt Sinn macht": Alle
Lebewesen interagieren mit ihrer Umgebung. Voraussetzung dafür
sind die Sinne. Mit neuester Kameratechnik und atemberaubenden
Bildern präsentiert die dreiteilige Dokumentationsreihe
von Steve Nicholls den neuesten Stand an naturwissenschaftlichen
Erkenntnissen über die einzelnen Sinne, aber vor allem
über das unerlässliche Zusammenspiel von Hören,
Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten.
"Der wilde Wald der Kaiserin": Ein verträumtes
"Jagdschlössl" im Wald nahe dem Stadtgebiet von Wien.
25 Quadratkilometer einsame Naturpracht für eine tragische
Kaiserin. Park und Schloss - heute das Areal des Lainzer Tiergartens
- waren ein Geschenk von Kaiser Franz Joseph I. an Kaiserin
Elisabeth. Ganz im Geiste des ersten Films von Thomas Rilk,
"Wiener Gstettn", zeigt dieser Film ein verstecktes Ökosystem,
eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren unweit vom Zentrum Wiens.
"Diamond Area One - Die Tiere in Namibias Sperrgebiet":
100 Jahre von der Außenwelt abgeriegelt, verlassene
Kolonialstädte, von Dünen und Natur zurückerobert
- das ist das Sperrgebiet "Diamond Area One", das Franz Leopold
Schmelzer und Wolfgang Knöpfler in ihrem Film dokumentieren.
Es liegt in der südnamibischen Wüste, direkt am
Atlantischen Ozean, und hat zwei Merkmale: den Oranje River,
der über Tausende Jahre hinweg Diamanten von seiner Quelle
im Binnenland an die Küste und ins Meer gespült
hat. Und einen Artenreichtum, der in ganz Namibia seinesgleichen
sucht.
"Extrem! - Licht und Schatten": Nach den erfolgreichen
"Extrem"-Produktionen "Zwischen Dürre und Sintflut",
"Von höchsten Höhen bis unters Meer", und "Heißkalt
- Die extremsten Orte der Welt" folgt nun die vierte "Extrem"-Dokumentation
"Licht und Schatten", in der Manfred Christ und Udo Maurer
mit spektakulären Bildern zu den hellsten und dunkelsten
Orten der Erde führen.
"Nature Tech Reloaded": Die Emmy- und Jackson-Hole-Gewinner
Alfred Vendl und Steve Nicholls präsentieren die Fortsetzung
ihrer preisgekrönten Dokumentationsreihe "Nature Tech
- Das Genie der Natur": 2006 führten sie in dem Dreiteiler
"Nature Tech" in die faszinierende Welt der Bionik. "Nature
Tech Reloaded" zeigt den Letztstand der Technik. Erfindungen
und Hightech-Entwicklungen, die die Schönheit und Effizienz
der Natur mit genialem Forschergeist verbinden.
"Jagdkumpane": Kein Tier spiegelt gesellschaftliche
Wandlungen so stark wider wie der Hund. Jahrtausendelang waren
Hunde die Jagdkumpanen des Menschen und die wichtigsten Begleiter
im Überlebenskampf. In unserer zunehmend zivilisierten
Welt sollen Hunde nun einen ihrer wichtigsten Instinkte -
den Jagdtrieb - komplett ablegen. Ute Gebhardts Film ist eine
Reise durch die gemeinsame Jagdgeschichte von Mensch und Hund,
durch Kultur und Natur.
"Eine Frau für Lonesome George": Der Kampf ums
Überleben der Riesenschildkröten ist längst
im Gange. "Lonesome George", mehr als 100 Jahre alt - alleinstehend
- ist der letzte Vertreter vom Stamm der Pinta-Elefantenschildkröten
auf den Galapagos-Inseln. Seit er 1972 von Wissenschaftern
auf einer unbewohnten Insel entdeckt wurde, läuft eine
fieberhafte Suche nach einer geeigneten Frau für den
betagten Single. Ein Film von Waltraud Paschinger.
"Planet der Spatzen" zeigt die weltumspannenden Abenteuer
dieser fliegenden Überlebenskünstler, ihrer Mitstreiter
und Gegenspieler. Eine Abenteuerreise von Judith Doppler und
Kurt Mayer mit Stationen rund um den Globus, immer westwärts
- der Sonne nach: von Ägypten nach Österreich, nach
New York, Schanghai und Moskau.
"Die Macht des Spiels": Spiele sind lebenswichtig für
die Entwicklung aller Säuger und sogar einiger Vögel.
Je höher ein Lebewesen entwickelt ist, umso komplexer
sind die Spiele - und desto mehr wird die subjektive eigene
Welt ins Rollenspiel miteinbezogen. Waltraud Paschingers Dokumentation
wirft einen gründlichen Blick auf das Spielen bei Tieren,
Kindern und Erwachsenen.
"Shangri La - Das Tal der ewigen Jugend": Nazir, ein
Bub vom Stamm der Hunza, bedrängt seinen Vater, ihn und
seine Schwester Aima zum härtesten Polo-Turnier der Welt
mitzunehmen. Das bedeutet eine monatelange Reise auf der gefährlichsten
Route Asiens - der alten Seidenstraße. Der Film von
Judith Doppler und Kurt Mayer verbindet eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen
sowie Naturbeobachtungen mit der berührenden Reise eines
Vaters, der seinen Kindern in Kontakt mit den Traditionen
ihrer Heimat zu einer besseren Zukunft verhelfen will.
"Die Schöne und das Biest - Die wahre Geschichte":
Von seiner Geburt im Jahre 1556 an litt Petrus Gonsalvus an
einer seltenen Krankheit namens Hypertrichose. Sein Körper
war zur Gänze behaart. Als Kuriosität kam er an
den Hof König Heinrichs II. von Frankreich. Dort wurde
er in einem Teil des königlichen Zoos wie ein Tier gehalten.
Doch bald begann der junge Mann zu sprechen, lernte lesen
und schreiben. Dann wagte man ein Experiment: Man erwählte
die Tochter einer Hofangestellten zu seiner Frau. Ein Film
von Klaus Steindl.
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