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Neujahrskonzert 2013 live im ORF: Auftakt zum Verdi- und Wagner-Jubiläumsjahr
© ORF/Fotograf: Ali Schafler


 


 

Fotocredit: ORF/Ali Schafler
Franz Welser-Möst


 


 

© ORF/Fotograf: Günther Pichlkostner
Masayu Kimoto,
Maria Yakovleva


 


 

© ORF/Fotograf: Günther Pichlkostner
Olga Esina, Maria Yakovleva, Nina Polakova


Franz Welser-Möst dirigierte zum zweiten Mal, Ashley Page choreographierte erstmals das Ballett, Kostüme von John Engels

Der traditionelle Neujahrsgruß an die ganze Welt kam am 1. Jänner 2013 von den Wiener Philharmonikern aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Am Pult stand - nach seinem erfolgreichen Einstand 2011 - zum zweiten Mal der Österreicher Franz Welser-Möst, der seit 2010 Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper ist.

Der ORF übertrug das "Konzert der Konzerte" bereits zum 55. Mal - in bester HD-Qualität live um 11.15 Uhr in ORF 2 sowie in Ö1 (Wiederholung: am 1. Jänner um 20.15 Uhr in ORF III Kultur und Information; am 6. Jänner um 10.00 Uhr in ORF 2; am 5. Jänner um 20.15 Uhr in 3sat).

Der Dirigent: Franz Welser-Möst

Wie schon vor zwei Jahren heißt der Dirigent des Neujahrskonzerts 2013 Franz Welser-Möst. Seine Neujahrskonzert-Premiere sahen am 1. Jänner 2011 bis zu 1,2 Millionen Zuseherinnen und Zuseher im ORF. Wie der Vorstand der Wiener Philharmoniker, Clemens Hellsberg, betont, erfolgte die neuerliche Einladung Welser-Mösts, das wohl populärste Konzert der Welt zu leiten, sowohl aufgrund des überzeugenden künstlerischen Erfolges 2011 als auch in Würdigung der glänzenden Zusammenarbeit auf philharmonischer Ebene und mit der Wiener Staatsoper. Franz Welser-Möst hatte 1985 sein Debüt bei den Salzburger Festspielen gegeben, ein Jahr später begann die internationale Karriere des am 16. August 1960 geborenen Linzers mit dem Debüt-Konzert beim London Philharmonic Orchestra, dessen Musikdirektor er in Folge von 1990 bis 1996 wurde. In den USA dirigierte er erstmals 1989 beim Saint Louis Symphony Orchestra. Am Opernhaus Zürich stand er erstmals 1992 am Pult; von 1995 bis 2002 war er Chefdirigent, von 2002 bis 2005 Principal Conductor und von 2005 bis 2008 Generalmusikdirektor. In dieser Zeit brachte er 27 Neuproduktionen hervor und dirigierte mehr als 40 Premieren. Seit 2002 ist Franz Welser-Möst Music Director des Cleveland Orchestra. Im Juni 2008 wurde eine weitere Verlängerung bis zum hundertjährigen Jubiläum des Orchesters 2018 bekanntgegeben. Seit 2010 bekleidet er den Posten des Generalmusikdirektors der Wiener Staatsoper.

Das Konzertprogramm: Zwei Werke der Jahresregenten 2013 - Verdi und Wagner

Neben Kompositionen der Strauß-Familie, von Joseph Lanner und Joseph Hellmesberger wurden Werke der beiden musikalischen Jahresregenten 2013 - Giuseppe Verdi und Richard Wagner - gespielt.

Das Ballett: Zwei Einlagen aus Schloss Hof, erstmals choreographierte von Ashley Page; Kostüme von Johan Engels

Nicht nur das Verdi- bzw. Wagner-Jahr 2013 wurde im Neujahrskonzert gewürdigt, auch eines weiteren Jubiläums wurde - im Rahmen des Neujahrskonzertballetts - gedacht. Dieses, bestehend aus zwei künstlerisch sehr unterschiedlichen Einlagen, die zu den Klängen von "Wo die Zitronen blüh'n", Walzer von Johann Strauß, und "Galoppin", Polka von Josef Strauß, getanzt werden, kam diesmal aus dem niederösterreichischen Schloss Hof. Das Barockjuwel nahe der slowakischen Grenze war einst repräsentativer Land- und Jagdsitz von Prinz Eugen von Savoyen, dessen Geburtstag sich 2013 zum 350. Mal jährt. Zum ersten Mal hat der Brite Ashley Page, ehemaliger erster Solist am Royal Opera House in London und in den vergangenen zehn Jahren Direktor des Scottish Ballet, die Choreographie übernommen. Bereits zum sechsten Mal wurden die Kostüme für die zehn Tänzerinnen und Tänzer des Wiener Staatsballetts, die kontrastreicher nicht sein könnten, von Johan Engels kreiert.

Fotocredit: ORF/Günther Pichlkostner
Kiril Kourlaev, Nina Polakova, Eno Peci, Olga Esina, Maria Yakovleva, Masayu Kimoto

Der ORF-Film zum Neujahrskonzert: "Honeymoon" - Eine musikalische Hochzeitsreise durch Niederösterreich

Aber nicht nur die zwei, bereits im Sommer aufgezeichneten Balletteinlagen kamen heuer aus Niederösterreich: Auch der traditionelle ORF-Film zum Neujahrskonzert hat mit dem größten österreichischen Bundesland zu tun. Unter dem Titel "Honeymoon" schickt Regisseur Patrick Pleisnitzer ein junges Paar auf Hochzeitsreise durch Niederösterreich, u. a. auch auf das prächtige Schloss Hof. Das Paar erwacht jeden Morgen an einem anderen Ort und das Fernsehpublikum kann an ihrem aufwendigen Foto-Shooting für das Hochzeitsalbum teilhaben. Musikalisch begleitet werden die "Szenen einer Ehe" von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker.

ORF-Übertragungsteam: Rett, Fibich, Beyer, 13 Kameras u. v. m.

Durch das Programm der ORF-Neujahrskonzertübertragung führte auch diesmal wieder Barbara Rett. Für die Bildregie im Wiener Musikverein, wo insgesamt 13 Kameras - darunter wieder die im Vorjahr erstmals erfolgreich eingesetzte "fliegende" Camcat, - für brillante Bilder sorgen werden, zeichnete in bewährter Manier Karina Fibich verantwortlich. Die Bildregie der Balletteinlagen hat erneut Michael Beyer übernommen.

Das Neujahrskonzert 2013 ist eine Produktion des ORF in Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern.

1. JÄNNER 201311.15 UHR

 

 
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