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Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker: ORF-Live-Übertragung mit Rahmenprogramm zum 75-Jahr-Jubiläum


 


 


Mariss Jansons


Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im ORF: Bis zu 1,116 Millionen sahen traditionellen Klassik-Auftakt

Die Wiener Philharmoniker waren auch heuer traditioneller TV-Fixpunkt für ein ORF-Millionenpublikum am ersten Fernsehtag des Jahres. Die 58. ORF-Übertragung des erneut hochgelobten "Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker", zum dritten Mal dirigiert von Mariss Jansons, erreichte am 1. Jänner 2016 live in ORF 2 bis zu 1,116 Millionen Zuseherinnen und Zuseher (Spitzenwert des zweiten Teils) und erzielte 55 Prozent Marktanteil. Durchschnittlich sahen den zweiten Teil des Neujahrskonzerts 1,039 Millionen Musikinteressierte. Den von Ernst A. Grandits und Georg Riha (Ko-Regie und Produktion) gestalteten ORF-Film "Zauberhaftes Salzburg - 200 Jahre bei Österreich" sahen in der Konzertpause durchschnittlich 901.000 bei 55 Prozent Marktanteil.

Auch der erste Konzertteil war mit durchschnittlich 759.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bei 51 Prozent Marktanteil gut genutzt. Die durchschnittliche Reichweite des gesamten Konzerts, das 75-jähriges Jubiläum feierte und heuer von mehr als 90 Ländern rund um den Globus übernommen wurde, lag bei 960.000 und 54 Prozent Marktanteil.

Pressekonferenz mit Vorstand Andreas Großbauer, Dirigent Mariss Jansons und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz

Das berühmte Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker feierte am Freitag, dem 1. Jänner 2016, seinen 75. Geburtstag. Der ORF feierte mit und damit auch die ganze Welt, denn traditionell übertrug der ORF das glanzvolle Ereignis aus dem Goldenen Saal des Musikvereins live auf fünf Kontinenten. Die musikalische Grußbotschaft Österreichs, zum bereits dritten Mal dirigiert von Mariss Jansons, gilt international als meistgesendeter Konzertevent, der erneut in mehr als 90 Ländern rund 50 Millionen Menschen erreichte.

Im ORF war die 58. Live-Übertragung des Neujahrskonzerts, die Bildregisseur Michael Beyer mit 15 Kameras fürs Fernsehen in Szene setzt, live um 11.15 Uhr in ORF 2 zu sehen bzw. in Ö1 zu hören.

Ebenfalls unter der Ägide Beyers wurden die beiden Balletteinlagen bereits im September aufgezeichnet. Im Rahmen der jährlichen Pressekonferenz präsentierten Philharmoniker-Vorstand Andreas Großbauer, Maestro Mariss Jansons und ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz am Dienstag, dem 29. Dezember 2015, das Konzertprogramm, das gleich mehrere Jubiläen und Anlässe würdigt, sowie die weiteren Details zur ORF-Übertragung.


Philharmoniker-Vorstand Andreas Großbauer, Maestro Mariss Jansons und ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Aushängeschild österreichischer Identität von unschätzbarem Wert"

"Das ‚Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker' ist ein Aushängeschild österreichischer Kultur und Identität von unschätzbarem Wert und heute weltweit untrennbar mit dem Jahreswechsel verbunden", sagt ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. "Das hängt vor allem mit der medialen Verbreitung des traditionellen Konzertereignisses zusammen, das heuer sein 75-jähriges Jubiläum feiert und dank der ORF-TV-Übertragungen seit 1959 mittlerweile von rund 50 Millionen Menschen in mehr als 90 Ländern auf fünf Kontinenten gesehen wird. Auf diesen Erfolg können alle Beteiligten sehr stolz sein! Ich freue mich, dass der ORF das von Mariss Jansons geleitete ‚Konzert der Konzerte' am 1. Jänner 2016 wieder live übertragen wird und damit einmal mehr die musikalische Grußbotschaft von Freude, Frieden und Hoffnung überbringen darf. In ORF 2 erwartet das Publikum zudem ein umfangreiches Rahmenprogramm, u. a. mit einer neuen Dokumentation über ‚75 Jahre Neujahrskonzert'", so Wrabetz.

Dirigent Mariss Jansons: "Dieses Konzert ist mit keinem anderen vergleichbar."

Schon zweimal leitete der in St. Petersburg geborene lettische Stardirigent Mariss Jansons das Neujahrskonzert. Für das Programm zum 75-Jahr-Jubiläum hat er sowohl einige seiner Lieblingsstücke ausgewählt, als auch Werke, die zuvor noch nie beim Neujahrskonzert gespielt worden sind: der "UNO-Marsch" von Robert Stolz, der Walzer "Weaner Mad'ln" von Carl Michael Ziehrer, die Polka schnell "Außer Rand und Band" von Eduard Strauss, die Polka française "Violetta" von Johann Strauss Sohn und noch vier weitere Stücke von Johann Strauss, Émile Waldteufel und Joseph Hellmesberger sen. sind erstmals Teil des sehr stimmungsvollen und dynamischen Konzertprogramms. Auch die Wiener Sängerknaben präsentieren auf Dirigentenwunsch zwei musikalische Einlagen: die "Sängerslust" von Johann Strauss Sohn und die Polka schnell "Auf Ferienreisen" von Josef Strauss.

Mariss Jansons: "Das Neujahrskonzert ist für jeden Künstler und Dirigenten etwas ganz Besonderes. Ich möchte mich bei den Wiener Philharmonikern für die Möglichkeit bedanken, das Neujahrskonzert noch ein weiteres Mal zu dirigieren. Das ist eine ganz besondere Ehre und Freude. Dieses Konzert ist mit keinem anderen vergleichbar. Natürlich lastet aber auch ein großer Druck auf einem - jeder erwartet die beste Leistung. Aber wir sind ja auch alles Großperfektionisten. Bei der Werkauswahl ist es mir ganz wichtig, dass ich im Moment eine Beziehung zu dem jeweiligen Werk habe. Mit Andreas Großbauer hat diese Auswahl sehr gut funktioniert, wir haben uns sehr gut verstanden. Ich persönlich finde, dass wir ein wunderbares Programm zusammengestellt haben - es ist neu, frisch und kontrastvoll. Ich hoffe, dass die Menschen das Programm und das Konzert genießen werden."


Dirigent Mariss Jansons

Philharmoniker-Vorstand Andreas Großbauer: "75 Jahre Neujahrskonzert sind auch Anlass, die Geschichte des Neujahrskonzertes Revue passieren zu lassen."

Für den Vorstand der Wiener Philharmoniker, Andreas Großbauer, hat das Neujahrskonzert 2016 unter Mariss Jansons neben der künstlerischen Bedeutung auch eine sehr persönliche Note: 2006 gab der Violinist sein Neujahrskonzert-Debüt unter der Leitung von Jansons, als auch dieser seine Neujahrskonzert-Premiere feierte.

Andreas Großbauer: "Die Zusammenarbeit mit Mariss Jansons ist eine besondere Freude. Unvergessliche Momente, die motivieren, das Einzigartige des Neujahrskonzertes zu hüten und zeitlos hochzuhalten. Diese, unsere Musik erinnert uns daran, dass Musik und Kultur keine Selbstverständlichkeit darstellen, wenn wir uns nicht mit vollem Einsatz für sie engagieren."


Das Neujahrskonzert ist eine Produktion des ORF in Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern.

1. JÄNNER 201611.15 UHR

 

 
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