Die Gestalterin der ORF-Sendereihen "Alltagsgeschichte" und "Liebesg'schichten und Heiratssachen" wurde am 24. Dezember 1942 in Glasgow als Kind jüdischer Emigranten geboren. 1946 übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Wien und absolvierte nach dem Besuch der Volks- und Mittelschule in Wien das Studium der Publizistik an der Universität Wien. Nebenbei sammelte die promovierte Publizistin bei diversen Tageszeitungen und Zeitschriften journalistische Erfahrung. Unter anderem war sie 1972 als Redakteurin bei der Wochenzeitschrift "profil" tätig.
Seit 1973 gestaltet sie für den ORF zahlreiche Magazinbeiträge und Dokumentationen, so zeichnete sie unter anderem für die Sendung "teleobjektiv" verantwortlich.
In der ORF-Kultur ist Elizabeth T. Spira seit 1989 beschäftigt. Seit 1985 gestaltet sie die Dokumentarfilm-Reihe "Alltagsgeschichte", seit 1997 "Liebesg'schichten und Heiratssachen".
Auszeichnungen:
1975
"Dr.-Karl-Renner-Preis" für Publizistik
(gemeinsam mit Claus Gatterer, Robert Dornhelm, Peter
Huemer und Gerhard Hierzer für "teleobjektiv")
1983
"Fernsehpreis der Österreichischen Volksbildung" für den Film
"Der Archipel Mauthausen"
1987
"Fernsehpreis der Österreichischen Volksbildung" für
"Auf der Walz"
1989
"Gerhard-Freund-Ring" für "Alltagsgeschichte"
1991
"Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik" für "Alltagsgeschichte"
1992
"Fernsehpreis der Österreichischen Volksbildung" für die "Alltagsgeschichte"-Folge "Die verflixten Nachbarn"
"Goldene Romy" für die beste Programmidee
1994
"Johann-Nestroy-Ring" für "Alltagsgeschichte"
1995
"Publizistik-Preis der Stadt Wien" für "Alltagsgeschichte"