ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Unverfälschte Tradition"
Sepp Forcher, seit 25 Jahren Präsentator des "Klingenden Österreich", und ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz hatten am Montag, dem 29. November 2010, in den Rittersaal der Salzburger Residenz geladen. Anlass war die Präsentation des Porträts "Wahre Geschichten", in dem Sepp Forcher persönlich von den "Stationen eines bewegten Lebens" erzählt - zu sehen zu Mariä Empfängnis, am Mittwoch, dem 8. Dezember, um 21.10 Uhr in ORF 2. Schließlich steht ein großes Jubiläum an: Sepp Forcher wird am 17. Dezember 80 Jahre alt. Und so folgte Salzburgs Prominenz der Einladung und gratulierte Forcher zum Geburtstag.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Seit nun 25 Jahren bereichert Sepp Forcher in Zeiten der allgemeinen Hektik im Fernsehen das ORF-Programm mit einer seltenen Qualität: Langsamkeit. Dazu kommen Humor, Klugheit und vor allem eine riesengroße Liebe zu den Menschen. Mit jeder Ausgabe von 'Klingendes Österreich' macht Sepp Forcher unserem Publikum ein Geschenk - das Geschenk unverfälschter österreichischer Tradition. In diesem Sinne wünsche ich Sepp Forcher alles Gute und viele weitere 'klingende' Jahre mit dem ORF."
Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller bedankte sich bei Sepp Forcher: "Du hast Österreich zum Klingen gebracht. Wir sind heute hier, weil wir Dich verehren und uns bedanken für das viele, das Du uns weitergegeben hast", und lobt das Forcher-Porträt: "Ein berührender Film, ohne Weihrauch, der den Menschen Sepp Forcher zeigt wie er ist." Und auch der Salzburger Bürgermeister Dr. Heinz Schaden meint: "Ich habe den Sepp im Film so erlebt, wie ich ihn kenne: normal, bodenständig, g'scheit."
Sepp Forcher selbst kommentiert den Film augenzwinkernd: "Ein bisserl weniger Forcher wäre gut gewesen", und erzählte über die Anfänge von "Klingendes Österreich", die von seinem Mentor Gerd Bacher geprägt gewesen seien: "Er hatte den stärksten Einfluss auf mein Leben." Forcher bekundete seine "unverbrüchliche Treue zum ORF", die dem damaligen GI Bacher und dem Salzburger Landesdirektor Fritz Urban geschuldet sei.
Unter den zahlreichen prominenten Gästen begrüßten ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz und die beiden Landesdirektoren Prof. Siegbert Stronegger (Salzburg) und Gerhard Draxler (Steiermark): Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden, den ehemaligen ORF-Generalintendanten Gerd Bacher, die ehemaligen ORF-Intendanten Fritz Urban und Ernst Grissemann, den Salzburger ORF-Stiftungsrat Wolfgang Wörter, die Haubenköche Karl und Rudolf Obauer, die "Klingendes Österreich"-Regisseure Elisabeth Eisner und Kurt Liewehr - und natürlich den Jubilar Sepp Forcher mit seiner Frau Heli.
Zum 80. Geburtstag von Sepp Forcher: ein "Klingendes Österreich" und ein Porträt
Anlässlich seines 80. Geburtstags steht ORF 2 zu Mariä Empfängnis am Mittwoch, dem 8. Dezember, ganz im Zeichen von Sepp Forcher: In einer neuen Ausgabe von "Klingendes Österreich" mit dem Titel "Im Schutz der Tauern - Von Obertauern bis Murau" wandert Sepp Forcher um 20.15 Uhr im Schutz der Tauern, genau gesagt der Niederen Tauern, durch den Lungau nach Gmünd in Kärnten und weiter in die Steiermark nach Krakau.
Im Anschluss um 21.10 Uhr erzählt Sepp Forcher gemeinsam mit seiner Frau Heli "Wahre Geschichten" und schildert in diesem Filmporträt "Stationen eines bewegten Lebens".
Außerdem stattet "Winterzeit" Sepp Forcher am 13. Dezember einen vorweihnachtlichen Besuch in Werfenweng ab.
Sepp Forcher - vom Hüttenwirt zum Fernsehstar
Geboren am 17. Dezember 1930 in Rom, wächst Sepp Forcher in Bruneck in Südtirol auf. 1940 wird die Familie nach Werfenweng in Salzburg ausgesiedelt. Dort muss er alles auf Deutsch nachlernen. Ein "Befriedigend" in "Heimatkunde" kränkt den Buben so sehr, dass er beschließt, alles Heimatkundliche künftig doppelt gewissenhaft zu lernen. Beruflich tritt der junge Sepp in die Fußstapfen seiner Ahnen und ist zuerst als Hüttenwirtsbub und Hüttenträger und bis Ende der 1960er Jahre als Hüttenwirt tätig. Außerdem ist er provisorischer Höhlenführer, Mineraliensammler, "Baraber" beim Kraftwerksbau in Kaprun und Bergretter. 1971 übernimmt Forcher den "Platzkeller" im Herzen Salzburgs, wo Fernsehen, Radio und Presse auf den allseits beliebten Wirt aufmerksam werden. Schließlich wird er 1976 ORF-Mitarbeiter und startet 1986 jene Sendung, die in berühmt macht: "Klingendes Österreich".