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Kundendienst > Aktuelle Meldungen > ORF-Miniserie "tschuschen:power"

Diagonale-Premiere für ORF-"tschuschen:power"
© ORF
Regisseur Jakob M. Erwa


 


 

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Alexander Lutz, Beatrix Brunschko, Regisseur Jakob M. Erwa


 


 

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Yu Guo, Duygu Arslan, Rebecca Chelbea, Sahar Rassolikhah, Milena Todorovic


 


 

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Ulas Aksit, Sascha Cerimovic, Ermeas Kaza, Nikolai Gemel, Yunus Evren, Kamyar Ketabian, Regisseur Jakob M. Erwa


Vorschau auf bereits vieldiskutierte Migrantenserie des letztjährigen Diagonale-Siegers Jakob M. Erwa

Geballte "tschuschen:power" bei der Diagonale - und ab 2009 im ORF: Im Grazer Geidorf-Kino gab der letztjährige Diagonale-Sieger Jakob M. Erwa ("Heile Welt") am Mittwoch, dem 2. April 2008, erste Einblicke in seine jüngste Arbeit, die vom ORF beauftragte Miniserie "tschuschen:power".

Das junge TV-Format, in dem zehn Wiener Teenager mit unterschiedlichem Migrationshintergrund ihren Platz im Leben und Halt in der Gesellschaft suchen, befindet sich noch in Produktion: Die beiden Pilotfolgen sind fertiggestellt, drei weitere Episoden sollen im Sommer entstehen.

In Anwesenheit aller Jungschauspieler, die übrigens - wie auch schon in Erwas preisgekröntem Langfilmdebüt "Heile Welt" - Laiendarsteller sind, und unter reger Publikumsteilnahme wurde die Serie aus der Taufe gehoben. "Das war die erste Vorführung vor so vielen Menschen und für mich ein großer Test. Aber Gott sei Dank wurde an den richtigen Stellen gelacht", sagte Erwa im Rahmen der anschließenden Publikumsdiskussion sichtlich gelöst. Schließlich ist "tschuschen:power" nicht nur seine erste Fernseharbeit, sondern auch der erste Versuch im komödiantischen Bereich.

Erwa: "Klischees auf kecke Art brechen"

"Es ist wichtig, dass das Thema Migration ins Fernsehen kommt, dass Migranten ins Zentrum gerückt werden. Ich wollte eine Serie machen, die zwar Probleme anspricht und zur Diskussionen anregt, aber trotzdem lebensbejahend ist und unterhält", erklärt Erwa den komödiantischen Zugang.

Drei Monate lang hat er, der im Rahmen seiner Grazer Schulzeit mit Migranten aufgewachsen ist, intensiv über das Thema recherchiert. "Vor allem im 16. und 10. Wiener Gemeindebezirk (Anmerkung: sehr hoher Migrantenanteil). Wir waren oft in Jugendzentren, haben viele Geschichten zusammentragen und haben natürlich auch lange darüber diskutiert, ob wir mit Klischees arbeiten sollen oder nicht. Wir haben dann beschlossen, Klischees zu verwenden, aber diese auf eine kecke Art und Weise zu brechen", so Erwa, der sich schon auf die heutige Schülervorstellung von "tschuschen:power" in Graz freut. "Ich bin schon sehr gespannt, wie die Kids reagieren."

Der Name "tschuschen:power" regt auf jeden Fall schon bei der Diagonale zu Diskussionen an. Die Aufklärung: Die Burschenclique der Serie träumt davon, bei einem Breakdance-Bewerb mitzumachen und zu gewinnen. Und dazu brauchen sie einen Namen: "tschuschen:power"!

 

 
Jugendserie mit Migrationshintergrund

Konzept und Regie des 25-minütigen TV-Formats stammen von Jakob M. Erwa.

Das Drehbuch dazu verfasste der 26-jährige Nachwuchsstar des österreichischen Films gemeinsam mit dem Osttiroler Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerb-Preisträger 2007, Thomas Reider.

Mehr Informationen zu "tschuschen:power", den elf Hauptdarstellern u. v. m.


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