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Drehschluss für ORF-"tschuschen:power" |
 Nikolai Gemel, Kamyar Ketabian, Ermeas Kaza, Yunus Evren, Ulas Aksit, Sascha Cerimovic
 Regisseur Jakob M. Erwa
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Erste Serieneindrücke beim Pressetermin in Wien
"tschuschen:power" im Kasten! Nach 18 intensiven Drehtagen fiel am Dienstag, dem 12. August 2008, die letzte Filmklappe zur neuen, gleichnamigen ORF-Miniserie des preisgekrönten Nachwuchsregisseurs Jakob M. Erwa. Das fünfteilige, komödiantische TV-Format, das vom Alltag einer Wiener Teenagerclique mit Migrationshintergrund erzählt, soll 2009 im ORF starten.
Am Mittwoch, dem 13. August 2008, fand am Yppenplatz in Wien-Ottakring - einem der Hauptdrehorte - ein Pressetermin statt: Dabei präsentierten ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis und Produzent Franz Novotny nicht nur eine Kostprobe aus den beiden, bereits vergangenen Sommer gedrehten Pilotfolgen, die bei der diesjährigen Diagonale u. a. eine lobende Erwähnung der Jugendjury erhielten.
Auch die zehn jungen Serienhelden - alles Laiendarsteller, die in aufwendigen Castingverfahren ausgewählt wurden - hatten ihren großen Auftritt. Sehr zur Freude des Grazer Filmemachers Erwa, der gemeinsam mit dem Osttiroler Thomas Reider auch die Bücher schrieb, weil er auch in "tschuschen:power" am innovativen Besetzungskonzept, das auf Authentizität setzt und schon beim preisgekrönten Langfilmdebüt "Heile Welt" erfolgreich war, festhielt.
 Rebecca Chelbea, Yu Guo, Regisseur Jakob M. Erwa (vorne)
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 Thomas Reider, Produzent Franz Novotny, ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis, Regisseur Jakob M. Erwa
 Nikolai Gemel, Sahar Rassolikhah, Jakob M. Erwa, Duygu Arslan, Yunus Evren, Ermeas Kaza
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Mis: "Unterhaltungsserie aus dem Österreich von heute und morgen"
Die Protagonisten von "tschuschen:power" suchen ihren Platz im Leben. Wien ist ihre Heimat und die Clique bietet ihnen Halt, wenn es Stress in der Schule, mit den Eltern oder der ersten Liebe gibt. Gemeinsam verbringen die Jugendlichen ihre Freizeit, haben Spaß, bewältigen aber auch anstehende Probleme. Selbstbewusst und "cool" versuchen sie die Stadt zu erobern und fallen dabei manchmal ordentlich auf die Nase. Doch zunächst träumen die Burschen der Truppe von der großen Chance, bei einem Breakdance-Bewerb mitzumachen und zu gewinnen. Und dazu braucht man einen Namen: "tschuschen:power"! Ein Name, der polarisiert, wie sich schon in der Pressekonferenz zeigte.
"Es war auch der Sinn der Sache, einen Titel zu nehmen, der richtig reinhaut", sagt Regisseur Jakob. M. Erwa. "Das ist ein Titel, der sich herumspricht. Und das ist es, was wir wollen: man kommt schnell ins Gespräch."
ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis gibt zu: "Der Titel war durchaus auch eine Debatte im ORF", aber er zeigt sich sichtlich stolz über das Ergebnis: "Das Besondere an dieser Serie: Sie macht sich nicht wichtig, trägt ihr Anliegen nicht pathetisch vor. Mit Selbstverständlichkeit und leichter Hand spielen Jugendliche ihr Leben, ihre Probleme sind universell. Ihr ethnischer Hintergrund ist kein Thema, denn sie sind Österreicher. Eine durch und durch österreichische Unterhaltungsserie aus dem Österreich von heute und morgen." Und: "Die Serie wird vielen gefallen und manchen ganz und gar nicht. Das sind die, die Realität nicht sehen wollen oder können. Darin liegt das Kontroverse an 'tschuschen:power'. Und das spielt sich in den Köpfen der Zuschauer ab", so Mis.
 Nikolai Gemel, Kamyar Ketabian, Yunus Evren, Ermeas Kaza, Sascha Cerimovic (vorne)
Die "Stars" von "tschuschen:power"
Fünf Burschen und fünf Mädchen im Alter von 15 bis 18 bilden den Hauptcast der Serie.
Die Bubenclique besteht aus
- dem gebürtigen Äthiopier Ermeas Shema Kaza (Rolle: Jamal, Jahrgang 1990, Staatsbürgerschaft Kongo)
- dem türkischstämmigen Österreicher Yunus Evren (Rolle: Rafet, Jahrgang 1990)
- dem Niederösterreicher Kamyar Ketabian (Rolle: Karim, Jahrgang 1989), der iranischen Hintergrund hat
- dem Wiener Sascha Cerimovic (Rolle: Milan, Jahrgang 1990) mit serbischen Wurzeln
- dem Wiener Nikolai Gemel (Rolle: Xaver, Jahrgang 1990), der die einzige Serienfigur ohne Migrationshintergrund verkörpert.
Zur fünfköpfigen Mädchengruppe gehören:
- Rebecca Chelbea (Rolle: Leyla, Jahrgang 1992, Mutter Iranerin)
- Sahar Rassolikhah (Rolle Tara, Jahrgang 1992, Eltern aus dem Iran)
- die in Wien geborene Serbin Milena Todorovic (Rolle Sanja, Jahrgang 1992)
- die Wienerin Duygu Arslan mit türkischem Hintergrund (Rolle: Sibel, Jahrgang 1991) und
- die chinesischstämmige Wienerin Yu Guo (Rolle: Mai Lin, Jahrgang 1992)
 Yunus Evren, Sascha Cerimovic, Ermeas Kaza, Yu Guo, Nikolai Gemel, Sahar Rassolikhah, Duygu Arslan, Regisseur Jakob M. Erwa, Rebecca Chelbea, Kamyar Ketabian, Milena Todorovic
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| Jugendserie mit Migrationshintergrund
ORF-Sendestart:
In fünf Folgen von
Mo 30. März - Fr 3. April 2009
jeweils 17.20 Uhr, ORF 1
5 x ca. 25'
Eine Produktion des ORF,
hergestellt von Novotny & Novotny Filmproduktion
Drehbuch:
Jakob M. Erwa, Thomas Reider
Konzept und Regie:
Jakob M. Erwa
Dreharbeiten:
Folgen 1+2 im Herbst 2007, 3–5 im Sommer 2008
Drehort: Wien |
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