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Dreharbeiten zur ORF-Krimikomödie "Trau niemals deiner Frau"
© ORF/Ali Schafler
Fritz Karl, Lisa-Maria Potthoff, Harald Krassnitzer

ORF/ZDF-Koproduktion mit Krassnitzer, Karl und Potthoff

Eine Jahrhundertwendevilla in Döbling. Ein Kamin, Kronleuchter, Antiquitäten. Eine Familienidylle, wie sie selbst im Bilderbuch nicht schöner sein könnte - würde man meinen. Doch dann bricht die dunkle Vergangenheit über das scheinbar perfekte Eheleben von Niklas und Carolin herein, und die Fassade beginnt langsam, aber sicher, zu bröckeln.
So ergeht es derzeit Publikumsliebling Harald Krassnitzer bei den Dreharbeiten zur ORF/ZDF-Krimikomödie "Trau niemals deiner Frau", die noch voraussichtlich bis 22. Dezember 2011 unter der Regie von Lars Becker in Wien und Umgebung gedreht wird. In der Rolle des biederen Ehemanns Niklas kommt Harald Krassnitzer (auch am 28. Dezember um 20.15 Uhr in ORF 2 in "Der Wettbewerb") hinter die dunklen Machenschaften seiner Ehefrau Carolin, gespielt von Lisa Maria Potthoff (am 17. Dezember um 20.15 Uhr in ORF 2 in "Wolfsfährte"), und wird schließlich selbst in ein Spiel aus Lügen und Intrigen verwickelt.
Das Drehbuch stammt aus der Feder von Detlef Michel. Bei einem Setbesuch in einer Villa in Döbling gaben neben Krassnitzer und Potthoff Fritz Karl (auch am 22. Dezember um 20.15 Uhr in ORF eins in "Der Fall des Lemming"), Simon Schwarz (auch am 14. Dezember um 20.15 Uhr in ORF 2 in "Weihnachtsengel küsst man nicht"), Alexander Held und Elena Uhlig einen ersten Einblick in die Krimikomödie.

Fotocredit: ORF/Ali Schafler
Fritz Karl, Simon Schwarz, Elena Uhlig, Alexander Held, Regisseur Lars Becker, Lisa-Maria Potthoff, Harald Krassnitzer.

Harald Krassnitzer zeigt die dunkle Seite eines biederen Juweliers

Ich spiele einen Juwelier, der, wie wir im Laufe der Geschichte feststellen, pleitegegangen ist und dringend Geld braucht. Und aus der Not, nämlich als er erfährt, dass seine Frau eine dunkle Vergangenheit hat, macht er eine Tugend, indem er sich mit ihr und ihrem ehemaligen Liebhaber eine ganz schräge Idee einfallen lässt - und daraus entstehen viele turbulente Wendungen und Merkwürdigkeiten", beschreibt Harald Krassnitzer seine Rolle als Ehemann Niklas. "Er ist sehr konservativ, sehr bieder, werteorientiert, brav, ordentlich, sauber, alles, was man sich so wünscht und wie das Leben manchmal so laufen sollte" - bis schließlich auch seine dunkle Seite zum Vorschein kommt und auch seine kriminelle Energie geweckt wird. Timo (Fritz Karl) soll Niklas beim Versicherungsbetrug helfen - und ein Spiel aus Lügen und Intrigen beginnt. Wie wichtig Vertrauen für Krassnitzer ist? "Das ist etwas ganz Wesentliches. Wenn man kein Vertrauen hat oder das Vertrauen gestört ist, gibt es auch nie eine Basis, auf die man aufbauen kann. Dann gibt es Misstrauen, Skepsis - und das ist alles andere als die beste Voraussetzung für eine gute Beziehung."

Lisa Maria Potthoff: Eine dunkle Vergangenheit vor der Kulisse des idyllischen Familienlebens

"Der Film beginnt in einer Idylle. Mein Mann und ich, wohlhabend, starten in den Tag. Ich gehe in meine Boutique, die ich führe, und die mir mein Mann in einem generösen Moment ermöglicht hat, damit seine Frau einen schönen Tag hat und nicht den ganzen Tag zu Hause sitzen muss - und plötzlich geht die Tür auf, und mein Exfreund steht im Laden. Und dann stellt sich heraus, dass meine Vergangenheit ganz anders aussah, als sie mein Mann kennt. Und dann entspinnen sich alle möglichen Konflikte und lustigen Situationen, weil sich herausstellt, dass keiner von uns mehr Geld hat, auch mein Mann nicht. Und so wird ein großer Plan geschmiedet, wie man wieder zu Geld kommen kann", gibt Lisa Maria Potthoff schon einen ersten Einblick in die Produktion.

Fritz Karl als Gauner

Fritz Karl zu seiner Rolle: "Ich bin nicht der knallhart Böse. Seit er sich von seiner Partnerin getrennt hat, läuft es nicht mehr so gut. Er ist nicht der perfekte Einbrecher. Und so ist es auch kein knallharter Krimi, das Augenmerk liegt schon auf der Komödie."

 

 

"Trau niemals deiner Frau" ist eine Produktion der Mona Film (Produzenten: Thomas Hroch, Gerald Podgornig) in Zusammenarbeit mit dem ZDF und dem ORF, gefördert vom Fernsehfonds Austria und der TV Fernsehfilmförderung des Filmfonds Wien.


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