Historische Komödie mit Max von Thun, Nicholas Ofczarek und Lisa Maria Potthoff
"Der Sommer der Gaukler" (AT) bricht herein, gehen doch derzeit - und voraussichtlich noch bis 1. November - in Südtirol, Tittling (Bayerischer Wald) und Cesky Krumlov (Tschechische Republik) die Dreharbeiten zur hochkarätig besetzten historischen ORF/BR-Komödie "Der Sommer der Gaukler" über die Bühne.
Unter der Regie von Marcus H. Rosenmüller, der für die Komödie "Wer früher stirbt, ist länger tot" mehrfach ausgezeichnet wurde, entführen ins Bozen um 1780 Max von Thun ("Kronprinz Rudolf"), Lisa Maria Potthoff ("Tatort"), "Jedermann" Nicholas Ofczarek, Maxi Schafroth, Anna Maria Sturm ("Geliebter Johann Geliebte Anna"), Fritz Karl ("Zodiak - Der Horoskop-Mörder"), Erwin Steinhauer ("Der Täter") und Martin Weinek ("Kommissar Rex").
Das Drehbuch stammt aus der Feder von Robert Hültner und Klaus Wolfertstetter.

Nicholas Ofczarek (rechts) als "Wallerschenk", Max von Thun als "Emanuel Schikaneder" und Lisa Maria Potthof als Eleonore Schikaneder.
Max von Thun: "Ich habe selten so viel Superlative in einer Produktion vereint gesehen"
"Die Stimmung, die Kostüme, die Ausstattung, der Regisseur - toll. Ich habe selten so viel Superlative in einer Produktion vereint gesehen", so Max von Thun, der Emanuel Schikaneder verkörpert: "Er ist ein Theaterfanatiker, ein theaterliebender Mensch. Er macht keinen Unterschied zwischen realem und dem Bühnenleben. Emanuel Schikaneder ist ein sehr impulsiver Mensch mit immer anderen Ideen. Auch wenn eine Situation einmal furchtbar zu sein scheint, versucht er trotzdem, das Beste daraus zu machen. Er ist sehr vorausschauend, ein Optimist. Auf der anderen Seite ist er aber sehr weltfremd und ein Träumer, was natürlich auch liebenswert sein kann. Es ist sehr spannend, diese Figur zu spielen. Und es war sehr interessant, etwas über Schikaneders Leben zu erfahren. Das Verhältnis zu seiner Frau ist ein wenig angespannt, weil er eben leicht weltfremd ist. Auch das Geld ist ihm nicht so wichtig. Schikaneder denkt nicht ans Geld, sondern an die Kunst. Es ist ein 100-prozentiger Marcus-Rosenmüller-Film. Schräger und erfrischender Humor - der Film wird bunt und knallig mit tollen Bauten und schönen Bühnenbildern und auch sehr lustig", so Max von Thun.
Lisa Maria Potthoff: "Fantasie, Kreativität und Überraschungseffekte"
Lisa Maria Potthoff schlüpft in die Rolle von Eleonore Schikaneder: "Sie ist eine moderne junge Frau, weil sie sehr schlagfertig ist und viel Temperament hat. Sie hat es schwer, neben ihrem Mann zu bestehen, weil er eine schillernde Persönlichkeit ist, eben ein Künstler. Und daher gibt es auch einen Kampf in der Ehe, weil sie als Frau Bedürfnisse und Wünsche hat und er sich immer wieder in seinen Träumen verliert."
Was die Zuseherinnen und Zuseher erwarten dürfen? "Die besondere Qualität des Films ist, dass der "normale Rahmen" gewissermaßen gesprengt wird. Marcus Rosenmüller hat die Kraft, sich in eine Fantasiewelt zu begeben. "'Der Sommer der Gaukler' wird bestimmt kein braver, langweiliger Kostümschinken. Ich glaube, der Film wird auf eine Art wahnsinnig modern - mit einer zweiten Fantasieebene, mit Überraschungseffekten. Und das ist auch Marcus Rosenmüller, mit seinem Elan und mit seiner Fantasie, zu verdanken. Er ist so ein kreativer Geist, und ich glaube, das ist für diesen Film auch ganz gut, weil er sich in der Figur des Emanuel Schikaneder wiederfindet."