150. Folge mit Sprenger und Seeböck am 6. April in ORF eins
150. Folge "Soko Kitzbühel", 90 Minuten Spannung pur: Noch bevor die "Soko Kitzbühel"-Ermittler am 24. April 2012 wie gewohnt immer dienstags um 20.15 Uhr in ORF eins neue Fälle ins Visier nehmen, steht zum Auftakt der elften Staffel am Freitag, dem 6. April, ein "Soko Kitz"-90-Minüter auf dem Programm. Unter dem Titel "Und nichts war wie zuvor" präsentiert ORF eins um 20.15 Uhr die 150. Folge des Serienhits - und das in Spielfilmlänge. Damit begehen die Alpencops, eines der beliebtesten deutschsprachigen TV-Ermittlerteams, erneut ein Jubiläum, feierte "Soko Kitzbühel" doch erst im vergangenen Jahr seinen zehnten Geburtstag.
Das aktuelle Jubiläumsspecial, der bereits siebente 90-Minüter seit Start 2001, lüftet ein langgehütetes Seriengeheimnis: Karin Kofler (Kristina Sprenger) und ihr Vater Hannes (Heinz Marecek) werden von der schmerzhaften Familien-Vergangenheit eingeholt.
Über diese und über die Seriengegenwart sprachen am Dienstag, dem 20. März 2012, im Rahmen eines Presse-Abendessens ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner, der Kaufmännische Direktor des ORF, Mag. Richard Grasl, ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis, der Leiter der Hauptabteilung "Produktionswirtschaft Fernsehen", Mag. Roland Weissmann, die Hauptdarsteller Kristina Sprenger und Jakob Seeböck, Regisseur Olaf Kreinsen, Drehbuchautor Martin Ambrosch sowie Produzent Helmuth Dimko.
Neben dem Ermittlerduo Kristina Sprenger und Jakob Seeböck sind im Special unter der Regie von Olaf Kreinsen auch in diesem Special Heinz Marecek, Andrea L'Arronge, Ferry Öllinger und Christine Klein zu sehen. In Gastrollen glänzen u. a. Tonio Arango, Nina Petri, Tanja Raunig und Cornelius Obonya sowie Vadim Glowna in einer seiner letzten Rollen.

Jakob Seeböck (Lukas Roither), Ferry Öllinger (Kroisleitner), Andrea L'Arronge (Gräfin Schönberg), Kristina Sprenger (Karin Kofler), Heinz Marecek (Hannes Kofler)
ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner:
"'Soko Kitzbühel' ist ein Juwel, das seit mehr als einem Jahrzehnt im ORF-Programm glänzt. Ein hochkarätiger All-Austrian-Hauptcast, österreichische Drehorte und spannende Bücher - Krimiherz, was willst du mehr! Der Erfolg der Serie zeigt, dass gut erzählte Storys der Schlüssel zum nachhaltigen Publikumserfolg sind. 150 Folgen beziehungsweise insgesamt rund 6.580 Sendeminuten Top-Krimi-Unterhaltung können nicht irren. Sie sind der Beweis, dass Storytelling eine unserer großen Stärken ist, die auch ORF-Serienerfolge wie 'Schnell ermittelt', 'Soko Donau', 'Vier Frauen und ein Todesfall' und viele weitere ORF-Angebote so unverwechselbar machen. Ich gratuliere Redaktion und Team herzlich zu diesem Jubiläum und freue mich fürs Publikum auf viele weitere ORF-Erfolge in Serie."
ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis: "Ein 'Tribute' an Kristina Sprenger"
ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis: "Diese Folge ist ein 'Tribute' an Kristina Sprenger, die diese Serie maßgeblich geprägt hat. Im großen Fernsehfilm-Format von 90 Minuten geht es ans Persönliche, ans Eingemachte der Polizistin Karin Kofler. Sprenger zeigt, was sie alles drauf hat, wenn sie als Schauspielerin voll gefordert wird."
Kristina Sprenger: Karin Kofler "von einer ganz anderen Seite"
Die Story des neuen "Soko Kitzbühel"-Films geht vor allem Kommissarin Karin Kofler alias Kristina Sprenger unter die Haut. "Es ist die private Geschichte von Karin Kofler und warum sie sich dafür entschieden hat, zur Polizei zu gehen", verrät Olaf Kreinsen, für den es nach "Ein falsches Leben" bereits die zweite Regiearbeit bei einem "Soko Kitzbühel"-Spielfilm ist. Ein Blick in die schmerzvolle Vergangenheit und die Konfrontation mit jenem Mann, der vor 18 Jahren im Zuge eines Feuergefechts Karin Koflers Mutter erschossen hat, bleiben Sprenger da aber nicht erspart.
Hauptdarstellerin Kristina Sprenger über ihre Rolle: "Mir war es sehr wichtig, Karin Kofler in dieser Folge von einer ganz anderen Seite zu zeigen, und ich war sehr dankbar, dass ich diese Möglichkeit auch bekommen habe. Man muss bestimmte Spielsituationen haben, die das zulassen, und eine Krimiserie ist normalerweise einfach 'Business as usual': Es gibt einen Fall und einen Mörder, der gefasst werden muss. Da bleibt nicht viel Zeit für emotionale Geschichten der Kommissare - die führen einfach durch. Aber das Tolle an dieser Geschichte war, dass ich das erste Mal sagen konnte: Ich lasse mich führen. Ich bin verletzlich und offen und schaue in jeder Szene, was passiert. Ich hatte das große Glück, mit Tonio Arango, der den wegen schweren Raubes mit Todesfolge verurteilten Häftling spielt, eine kräftige Figur an meiner Seite zu haben. Ich wurde von meinen Kollegen durch den Film geführt und habe es einfach zugelassen. Das hat mir total viel Freude gemacht, verletzlich sein zu dürfen und nicht die Starke sein zu müssen."
Jakob Seeböck: "Die nächsten 150 Folgen dürfen kommen"
Nach "Bergdoktor" Hans Sigl (Staffeln 1 bis 5) und Andreas Kiendl (Staffeln 6 bis 8 und tw. 9) steht Alpen-Cop Kristina Sprenger seit der neunten Staffel mit Jakob Seeböck in der Rolle von Lukas Roither der nunmehr dritte Partner zur Seite.
"Lukas empfindet Mitgefühl mit Karin, weil er merkt, dass sie plötzlich an ihrer Achillesferse getroffen wird und etwas aufbricht, bei dem man anfangs gar nicht weiß, was los ist. Das ist schon etwas Einzigartiges. Normalerweise gibt es immer jemanden, den wir nicht kennen, der ermordet wird. Und dann müssen wir jemanden, den wir auch nicht kennen, verhaften. Viel Zeit für persönliche Spielereien zwischen den Charakteren bleibt da nicht. Das Special ist also etwas Neues: Man kann ausprobieren und versuchen, eine persönliche Note seines Charakters zu kreieren", gibt Jakob Seeböck schon einen ersten Vorgeschmack. Sein Resümee? "Es war wunderbar - von der ersten Drehminute an. Die nächsten 150 Folgen dürfen kommen."
 | FR 6. APRIL 2012 |
20.15 UHR |