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Kundendienst > Aktuelle Meldungen > Soko Donau

Soko Donau
Die Hauptfiguren der Serie

Carl Ribarski, 44 (Stefan Jürgens)

© ORF Carl Ribarski ist ein Mann mit Grundsätzen. Wahrhaftigkeit ist sein Lebensmotto, Zivilcourage und Verantwortung wichtige Grundpfeiler. Er ist direkt, unbeugsam und leidenschaftlich. Und er ist Polizist aus Überzeugung. Dabei sind seine genaue Beobachtungsgabe, sein starker Wille und sein extrem hohes Durchhaltevermögen sehr von Vorteil. Carls ausgeprägter Gerechtigkeitssinn steht nicht immer im Einklang mit dem geltenden Recht. Was Carl allerdings auch hat, ist Scheu vor dem Wasser. Das ist ein Problem, denn es gilt, die Bundeshauptstadt auch vom Wasser aus zu überwachen, aber mit Hilfe seines Partners Helmuth Nowak gelingt es ihm, auch diesen Unwillen zu bewältigen.

Carl Ribarski stammt aus einer Kleinstadt im Ruhrgebiet. Ständig auf der Suche nach neuen Erfahrungen verschlägt es den aufgeschlossenen Weltenbummler nach der Polizeiakademie zum Bundesnachrichtendienst, wo er sich schnell hinauf arbeitet und vorwiegend im Alleingang auf schwierige und gefährliche Fälle angesetzt wird. Seine Ostsprachen­kenntnisse und seine hervorragenden Kontakte zum Balkan-Milieu führen ihn schließlich in den Kosovo, wo er für den internationalen Gerichtshof Jagd auf ehemalige Kriegsverbrecher macht. Nach einem folgenschweren und für Carl sehr einschneidenden Vorfall, bei dem seine Partnerin getötet wird, wird er aus dem Kosovo wieder abgezogen und für unbestimmte Zeit nach Wien versetzt. Oberst Dirnberger übernimmt den erfahrenen Ermittler mit Vorbehalt, aber schon bald lässt er sich von Carl Ribarskis menschlichen und beruflichen Qualitäten überzeugen.

Carls Ernsthaftigkeit, sein gelassener Charme und seine korrekten Umgangsformen lassen ihn schnell Anschluss an die "Soko"-Truppe finden, allerdings kommt es auf Grund seiner eigenwilligen Entscheidungen und seiner gewohnten Alleingänge immer wieder zu Unstimmigkeiten, die Carls Integration in die bestehende Mannschaft anfangs etwas erschweren. Genauso wie seine fehlende Orientierung in seinem neuen Einsatzgebiet Wien.

Helmuth Nowak, 40 (Gregor Seberg)

© ORF Oberstleutnant Helmuth Nowak, aufgewachsen in Wien-Hernals, ist seit seinem 18. Lebensjahr bei der Wiener Polizei, bei der zufällig Oberst Dirnberger einst sein Ausbildner war. Seitdem hat Nowak viel erlebt und gesehen und seine idealistische Einstellung gegen eine etwas realistischere eingetauscht. Deshalb ist er auch durch kaum etwas wirklich aus der Fassung zu bringen. Es sei denn, jemand hält ihn für dumm, behandelt ihn überheblich bzw. arrogant. Leicht cholerisch kann Nowak reagieren, falls jemand nicht darauf achtet, seinen Vornamen mit "th" zu schreiben. Ansonsten aber ist Nowak ein grundsympathischer Typ.

Mit seiner direkten Art, die auch seine Ermittlungsmethoden prägt, macht er sich manchmal so gar keine Freunde. Auf jeden Fall kann Nowak in seinem Revier – bei den Gaunern und bei der Polizei – keiner etwas vormachen. Er kennt alles und jeden und geht mit den Unterweltlern, wenn es sein muss, auch auf ein Bier. Bei den Frauen kommt er auf Dauer nicht gut an – dafür sprechen zu viele Exfreundinnen bzw. auch eine Exfrau.

Mit seinem neuen Kollegen Ribarski bekommt Nowak einen Partner, der kaum lacht, knappe Antworten gibt und Bootsfahrten entbehrlich findet. Ribarski erzählt ihm nichts über sich und seine Vergangenheit, vergisst manchmal, ihn an seinen Ermittlungen zu beteiligen und umgibt sich anfangs mit einem Panzer aus lakonischen Bemerkungen und einem sturen Blick. Allerdings finden beide schnell über ihren unbestechlichen Gerechtigkeitssinn zueinander und nach ein paar Käsekrainern wird aus den gegensätzlichen Kollegen doch noch ein herausragendes Team.

Penny Lanz, 28 (Lilian Klebow)

© ORF Lebenslust, Unbeschwertheit, selbstbewusste Weiblichkeit – all das kennt man bereits von Revierinspektorin Penelope "Penny" Lanz. Im Laufe ihrer Arbeit bei der "Soko Donau" ist sie dahinter gekommen, dass manches an der Polizeiarbeit noch um vieles spannender ist, als sie sich das früher gedacht hätte. Kriminaltechnik, zum Beispiel. Pathologie, zum Beispiel. Penny lernt schnell und leistet eigenständige, mitunter sogar eigenwillige Ermittlungsarbeit, bei der sie von Oberst Dirnberger fallweise eingebremst wird. Penny stellt in der Zusammenarbeit mit ihren beiden männlichen Kollegen Nowak und Ribarski gerne ihre polizeiliche Kompetenz und vor allem ihre Schlagfertigkeit unter Beweis. Blond ist sie bekanntlich – eine Blondine sicher nicht.

Penny spürt instinktiv, dass ihrem neuen Kollegen schreckliche Dinge widerfahren sein müssen und versucht von Anfang an, Carl ein Gefühl von Kameradschaft und Empathie entgegenzubringen. Ihr Interesse an dem geradlinigen Charakter rührt vor allem von den Ecken und Kanten seiner Persönlichkeit und den fehlerhaften Eigenschaften her, die den rätselhaften Mann so anziehend machen. Carl wiederum lässt Pennys erfrischende und unbekümmerte Art nicht unberührt, obwohl er Beruf und Privatleben sonst strikt trennt.

Otto Dirnberger, 59 (Dietrich Siegl)

© ORF Oberst Otto Dirnberger ist der Chef der "Soko Donau". Er ist Mentor und kluger Politiker in einem. Dirnberger ist ein „alter Fuchs“ mit einer natürlichen Autorität, der jedoch selten am Tatort auftritt. Wenige haben so große Erfahrung auf den Kanälen und Seitenarmen der Donau. Sein Gerechtigkeitssinn ist unbedingt, sein Temperament meistens friedlich. Sein größtes Bestreben ist es, in einigen Jahren – wenn seine Pensionierung ansteht – eine ordentliche Truppe zu übergeben. Ordnungsbedarf hat er auf jeden Fall immer wieder: Gar nicht so selten muss er zwischen seinen Leuten vermitteln, die gewisse Akklimatisierungs- bzw. Mentalitätsprobleme haben.

Dirnberger ist klar, dass mit dem neuen Team-Mitglied auch Stress auf ihn zukommen könnte, denn er kennt Carl Ribarskis Akte. Dirnberger gewinnt Carls Respekt schon nach kurzer Zeit, denn er schätzt die Führungsqualitäten und die unbeirrbare Menschlichkeit seines Chefs, der ihn von Anfang an unterstützt und ihm auch in heiklen Situationen den Rücken frei hält.

Ernie Kremser, 48 (Mona Seefried)

© ORF Die resche Sekretärin des Teams ist und bleibt Oberst Dirnbergers Halt und Anker. Ohne mit ihm verheiratet zu sein, weiß diese unersetzliche Fachfrau mit untrüglichem Gespür (fast) immer, was gerade am dringendsten ist. Die gelernte Polizistin musste aus gesundheitlichen Gründen ihren Streifendienst aufgeben und hat sich in den Innendienst versetzen lassen.

Den Neuen im Team findet Ernie Kremser auf Anhieb sympathisch, obwohl ihr der höfliche und ruhige Deutsche manchmal doch etwas unheimlich ist. Sie braucht eine Zeit, um sich an Carl und seine eigenwilligen Ermittlungsmethoden zu gewöhnen, aber sein Mitgefühl und seine Ergebnisse überzeugen sie bald, während Carl Kremsers Humor und ihre besonnene Art zu schätzen lernt.

Dr. Julia Trautmannsdorff, 37 (Sandra Cervik)

© ORF Ursprünglich war Pathologie nicht das Steckenpferd der Summa-cum-laude-Medizinerin, doch mit der Zeit erlag Dr. Julia Trautmannsdorff der etwas seltsamen Faszination der Forensik. Jede Leiche weckt ihren Ehrgeiz. "Niemand stirbt einfach so ...", ist eines ihrer zahlreichen Mottos. Und so kann man sich bei Julia folgender Dinge völlig gewiss sein: erstens einer umfassenden und bis ins Detail zutreffenden Analyse von Todesart, -zeitpunkt und -begleitumständen. Zweitens, einer nicht minder detaillierten Anamnese/Diagnose, woran der oder die Tote innerhalb der nächsten Jahre womöglich ohnehin gestorben wäre (es sei denn, ein verkanntes Genie wie Julia hätte sich seiner angenommen). Und drittens, mindestens einer sarkastisch-schnippischen Bemerkung – Julias Rhetorik ist schärfer als ihr chirurgisches Besteck und dementsprechend gefürchtet.

Julia und Carl Ribarski begegnen einander auf einer professionellen Ebene: distanziert, abgeklärt und doch nicht frei von gegenseitigem Interesse.

Pathologin Dr. Franziska "Franzi" Beck, 44 (Maria Happel)

© ORF Die Pathologin Dr. Franziska "Franzi" Beck, 44, hat sich kurz nach dem Tod ihrer großen Liebe Professor Reinhard Wegener um die frei gewordene Stelle einer Gerichtsmedizinerin in Wien beworben und diese aufgrund ihrer exzellenten Zeugnisse und Beurteilungen auch erhalten. Eine Bowlingrunde und ein Frauenchor sind ihr im Laufe der Jahre zur Ersatzfamilie geworden. Die Ferien verbrachte sie am liebsten in Italien, das sie mit ihrer Vespa von Nord nach Süd bereiste. Sie hat vor, ihren Hobbys auch in Wien weiter nachzugehen. Das drückt sich darin aus, dass Franziska meist als erste am Tatort erscheint, während die Kollegen sich noch durch den Großstadtverkehr kämpfen müssen. Bei der Arbeit summt oder singt sie gedankenverloren alte Schlager aus der Vor- und Nachkriegszeit, was manches Mal zur Heiterkeit führt; außer bei Wohlfahrt, den diese Marotte nervt.

Drei Dinge beeinflussten Dr. Becks Entscheidung für Wien sehr: die Liebe zum guten österreichischen Essen, die Freude am Wiener Schmäh und der ganz eigene Umgang der Wiener mit dem Tod. Gleichgültig, wo sich der Tatort eines Verbrechens befindet, Franziska kennt stets ein Restaurant in der Nähe, weiß präzise, welche Gerichte dort zu empfehlen und von welchen strikt abzuraten ist.

Zu ihrer Schwäche fürs Essen wird sich eine weitere gesellen: Frau Doktor hat eine heimliche Vorliebe für Helmuth Nowak. Helmuths Entscheidung, sein Leben ungebunden zu führen, fordert Franziskas Ehrgeiz heraus: Es macht ihr Spaß, ihn zu verunsichern, mit ihm zu schäkern und ihn vor seinen Kollegen in Verlegenheit zu bringen. Er lässt sich auf das Spiel bereitwillig ein, nicht zuletzt, weil es seiner männlichen Eitelkeit schmeichelt. Dafür nimmt er dann auch Carls Frotzeleien in Kauf. Carl Ribarski hat ein neutral-freundschaftliches Verhältnis zu Frau Dr. Beck. Penny versteht sich blendend mit der neuen Kollegin. In ihr findet sie stets ein offenes Ohr für ihre Klagen über das Machogebaren und die fehlende Sensibilität der Männer.

Franz Wohlfahrt, 40 (Helmut Bohatsch)

© ORF Wohlfahrt ist der feinsinnige Kriminaltechniker der „Soko Donau“. Er ist meist einer der Ersten am Tatort und gewährleistet eine einwandfreie Spurensicherung.

Mit dem neuen Kommissar verbindet Wohlfahrt vor allem die gemeinsame Wertschätzung der Tatortanalyse und dass Carl dem Spezialisten immer freie Hand lässt und auf seine Mitarbeit baut.

 

 
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