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Vorläufiges Finale für ORF-Serienhit "Oben ohne"
© ORF
Nora Heschl, Philip Leenders

Auftritt für "verlorenen Sohn" Lucas Schwabenitzky

Bis zu 887.000 Zuseherinnen und Zuseher waren bisher bei der zweiten Staffel der ORF-Serie "Oben ohne" von Erfolgsregisseur Reinhard Schwabenitzky dabei und verfolgten das turbulente Alltagsleben einer Salzburger Mietshausgemeinschaft.

Am Montag, dem 4. August 2008, steht um 20.15 Uhr in ORF 2 die sechste und vorläufig letzte Episode der Staffel auf dem ORF-Programm, in der sich wieder alles rund um Serienheldin Sarah Horrowitz alias Elfi Eschke dreht.

Diesmal macht Sarah "Der verlorene Sohn" - so auch der Titel der finalen Folge - zu schaffen. Der kleine David Kilian, der elfjährige Stammkunde von Seyfis Kebabladen, ist wie vom Erdboden verschwunden. Neben den tollpatschigen Bemühungen der Polizei legt sich auch Sarah ins Zeug, den Buben zu finden. In erster Linie geht es ihr um das Wohl des Kindes, aber auch darum, dessen verzweifelten und äußerst sympathischen Vater, Thomas Killian (Wolfram Berger), zu helfen.

Entgegen der Einschätzung des ermittelnden Inspektors Pimpf (Manfred Dungl), der eine Kriminaltat wittert und großflächig fahndet, löst sich alles bald in Wohlgefallen auf.

Sarah und Bioladen-Besitzerin Anna Grünschnabl (Maria Köstlinger) finden den Buben in einem Verschlag über Annas Hofwohnung wieder. Schließlich wird Sarah Davids Nachhilfelehrerin - und Davids Vater Thomas und Sarah freunden sich an. Das ganze ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo Sarahs Exmann Gustl (Andreas Steppan) sich wieder Chancen bei Sarah erhofft.

© ORF
Andreas Steppan, Manfred Dungl, Gerhard Zemann

Erster großer Auftritt von Mutter und Sohn: "Mit dem eigenen Kind ist es viel schwieriger"

Die letzte Folge der zweiten "Oben ohne"-Staffel ist auch der erste große Auftritt für Hauptdarstellerin Elfi Eschke und ihren zwölfjährigen Sohn Lucas Schwabenitzky, der den kleinen David verkörpert und seit Beginn der Serie in kleinen Szenen dabei ist. Damit tritt der gemeinsame Sohn von Eschke und Ehemann Reinhard Schwabenitzky in die Fußstapfen seiner Mutter - nicht mit uneingeschränkter Begeisterung seiner berühmten Eltern.

"Ich wollte das ursprünglich nicht, weil ich das selbst vom Theater kannte, dass viele Schauspielerinnen ihre Kinder in Produktionen gedrängt haben und das immer furchtbar fand", erzählt Mutter Elfi Eschke. "Aber er wollte schon immer bei uns mitmachen, das hat ihm einfach gefallen und er hat das auch selbst entschieden. Also haben wir ihn gelassen. Im Moment schlägt sein Herz für die Schauspielerei, wie lang das dauern wird, weiß man nicht." Mit einem fremden Kind zu spielen wäre sicher einfacher gewesen, erklärt Eschke. "Mit dem eigenen ist es viel schwieriger, weil man da viel mehr mitleidet, wenn etwas nicht so klappt. Ich bin und bleibe halt einfach immer seine Mutter. Er ist erst zwölf, aber er hat seine Sache gut gemacht", so Eschke.

Ehemann Reinhard Schwabenitzky war über die Beharrlichkeit seines jüngsten Sohnes, beim Film mitzumachen, anfangs auch alles andere als begeistert. "Ich war im Prinzip auch nicht dafür, weil wir alle wissen, wie schwierig der Beruf und die Branche sind. Wir haben beschlossen, dass wir ihm sicherlich nicht dazu zureden werden, aber wir wollen es auch nicht verhindern. Lucas ist von mir am Set wie jeder andere Schauspieler behandelt und auch kritisiert worden. Aber er ist noch ein Kind und seine Begeisterung für die Schauspielerei kann sich jederzeit ändern. Wir werden Lucas auf jeden Fall andere berufliche Alternativen aufzeigen und schmackhaft machen. Je mehr Möglichkeiten er kennt, umso besser."

MO 4. AUGUST20.15 UHR

 

 
Staffel 2

Format: 45'

Eine Produktion des ORF, hergestellt von Star*Film, mit Unterstützung des Landes und der Stadt Salzburg

Drehbuch:
Reinhard Schwabenitzky, Christian Martin Fuchs

Regie:
Reinhard Schwabenitzky

Dreharbeiten:
Ende März bis Ende Mai 2007

Drehorte:
Salzburg Stadt und Umgebung, Italien


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