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"Meine Tochter, ihr Freund und ich"
Fotocredit: ORF/MR Film/Petro Domenigg
Axel Milberg


 


 

Fotocredit: ORF/MR Film/Petro Domenigg
Andrea Sawatzki, Anna Rot, Manuel Rubey


ORF/ZDF-Liebeskomödie mit Andrea Sawatzki, Axel Milberg, Anna Rot und Manuel Rubey

Turbulent, humorvoll und topbesetzt entsteht derzeit in Wien die ORF/ZDF-Liebeskomödie "Meine Tochter, ihr Freund und ich". Darin sorgen Andrea Sawatzki, Axel Milberg, Anna Rot und Manuel Rubey (am Mittwoch, dem 8. Februar, um 20.15 Uhr in ORF eins in seiner Glanzrolle als Falco zu sehen) und für allerlei Beziehungswirrwarr.

Nach einem Drehbuch von Uli Brée und Gabriel Castaneda wird noch bis 9. Februar 2012 in Wien gedreht.

Unter der Regie von Walter Weber entsteht bis dahin die Geschichte von Iris (Andrea Sawatzki), die, nachdem sie von der Langzeitaffäre ihres Mannes erfährt, zu Tochter Sandra (Anna Rot) zieht. Dort staunt sie nicht schlecht, als sie erstmals deren Freund kennenlernt: Es ist kein gleichaltriger Studienkollege, sondern Hans (Axel Milberg), ein 55-jähriger Erfolgsschriftsteller. Iris findet nicht nur an seinen Romanen Gefallen, sondern auch immer mehr an dem Autor selbst. Dessen Sohn, der ein Stockwerk tiefer wohnt, hat plötzlich ebenfalls eine heimliche Verehrerin: Sandra. Doch dem perfekten Glück stehen den beiden Pärchen, die keine sein dürfen, einige Hindernisse im Weg: ein angeblicher Selbstmordversuch, Kekse mit beflügelnder Wirkung und jede Menge Missverständnisse.

Fotocredit: ORF/MR Film/Petro Domenigg
Andrea Sawatzki, Anna Rot, Axel Milberg

Andrea Sawatzki: "Die Figuren haben Ecken und Kanten"

"Die Figuren in dieser Komödie finden sich irgendwann und dann wird die Geschichte auch ruhiger. Aber der Weg dorthin ist sehr chaotisch. Ich bin sehr froh, dass es uns bei dieser Komödie gelingt - zumindest hoffe ich das -, das Ganze nicht in einem so süßlichen Einerlei zu spielen, sondern die Figuren haben hier Ecken und Kanten", sagt Andrea Sawatzki.

Axel Milberg: "Man ahnt es schon, wie möglicherweise am Ende das Schicksal die Konstellation noch korrigiert"

"Ein Erfolgsschriftsteller Anfang 50 ist mit einer 27 Jahre Jüngeren verlobt und sie wollen heiraten. Ihre Mutter entdeckt, dass der Vater sie betrügt, flieht aus dem Haus und findet Unterschlupf bei ihrer Tochter, die eben mit dem Schriftsteller zusammen ist. Die Tochter gibt aber nicht zu, dass das ihr Freund ist. Sie erklärt ihr, dass das ein Autor ist, den sie betreut. Dieser Mann, den ich spiele, hat auch einen Sohn, der unten in der Werkstatt alte Autos zusammenschraubt. Man ahnt es schon - zwei junge Leute und zwei Ältere - wie möglicherweise am Ende das Schicksal die Konstellation noch korrigiert", fasst Axel Milberg die Geschichte zusammen. Und Manuel Rubey über seine Rolle: "Ich spiele den Sohn von einem erfolgreichen Schriftsteller und habe eine gewisse Antriebslosigkeit, weil ich auch irgendwie keinen existenziellen Druck habe. Ich leide ein bisschen unter diesem Übervater, weil er nicht nur erfolgreich ist, sondern auch noch bei Frauen sehr gut ankommt und sogar noch mit meiner Jugendliebe liiert ist."

Axel Milberg: "Ich hätte keine Lust, der Sugardaddy zu sein"

In "Meine Tochter, ihr Freund und ich" ist Axel Milberg mit einer wesentlich jüngeren Frau liiert. Privat kann der Schauspieler sich das aber nur schwer vorstellen: "Ich denke, wenn der Altersunterschied größer als - sagen wir mal zwölf Jahre ist, wird das irgendwann zum Thema. Also ich hätte keine Lust, der Sugardaddy zu sein, der alles schon kennt und das Mädel in die Welt einlädt und ihr alles zeigt. Das ist so eine Schieflage - mit Überlegenheit in manchen Bereichen und Unterlegenheiten in anderen Bereichen. Aber das ist nicht moralisch, reaktionär gemeint, sondern einfach vom Alltag her, wie ich mir den dann vorstelle und das wäre dann irgendwie schief. Der entscheidende Aspekt ist, auf gleicher Augenhöhe zu sein."

Und auch Kollege Manuel Rubey sieht Schwierigkeiten bei zu viel Altersunterschied: "Ich glaube, dass es sicher schwieriger ist, wenn ein großer Altersunterschied herrscht - weil gewisse Lebenszyklen so sind, wie sie sind. Ich möchte aber nicht erzählt wissen, dass es nur so geht. Wir sind ja in der glücklichen Lage, endlich alle Formen von Beziehungen leben zu können, und da sollte auch jeder und jede alles ausprobieren dürfen."

Manuel Rubey: "Ich finde Komödie die Königsdisziplin"

"Ich hatte das Glück, dass das Abgründige, aber auch das Humorvolle mir zugetraut wurde, und dass das oft auch ganz gut geklappt hat. Ich hab mich immer gewehrt gegen 'das eine ist wertvoll und anspruchsvoll und das andere ist es weniger'. Ich hab mich immer nach Leichtigkeit gesehnt - nicht nur im Leben, auch in Filmen, Büchern, Geschichten, Erzählungen und Anekdoten. Das Leben ist schwer genug - das wissen wir alle -, etwas Leichtes ist auch schwer, nämlich schwer hinzubekommen, ohne dass man jeden nächsten Schritt schon vorher weiß", meint Axel Milberg.

Und auch Andrea Sawatzki schätzt ihre verschiedenen Rollen: "Die Abwechslung macht für mich den Beruf aus. Ich versuche mich nicht festzulegen, sondern die Zuschauer und mich auch immer wieder zu überraschen - was mir manchmal mehr gelingt, manchmal weniger. Aber ich möchte einfach auch eine ziemliche Portion Spaß haben bei der Arbeit - und die hab ich, indem ich immer wieder wechsle!"

Für Manuel Rubey ist Komödie etwas ganz Besonderes: "Ich finde Komödie irgendwie die Königsdisziplin, und es fasziniert mich rauszufinden, wie man gute Komödien spielt. Mir gefallen amerikanische Komödien - allen voran von Woody Allen - sehr gut, wo es auch immer sehr existenziell wird und der Humor eher durch das Scheitern entsteht." Andrea Sawatzki: "Es würde mich reizen, in Wien einen Psychothriller zu drehen"

Von Wien begeistert zeigen sich die deutschen Schauspieler Andrea Sawatzki und Axel Milberg. Sawatzki: "Wien ist wunderschön, und was ich an Wien so mag, ist einerseits diese Großzügigkeit, diese Pracht und auf der anderen Seite auch diese düsteren Gässchen. Das würde mich hier noch sehr reizen, in Wien einen Psychothriller zu drehen."

Und Milberg weiter: "Mit Wien verbindet mich viel - nicht zuletzt mein Theaterabstecher. Ich habe mehrmals in Wien gedreht. Und jedes Mal wird Wien schöner, wenn ich hier bin. Es ist eine sensationell schöne Stadt mit gigantischen Ausmaßen und man denkt jedes Mal wieder so viel Neues." Fotocredit: ORF/MR Film/Petro Domenigg
Axel Milberg, Kameramann Volker Tittel, Andrea Sawatzki, Regisseur Walter Weber, Ulrike Beimpold, Anna Rot, Dietrich Siegl

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Als Iris (Andrea Sawatzki) von der Langzeitaffäre ihres Mannes erfährt, zieht sie zu Tochter Sandra (Anna Rot) und staunt nicht schlecht, als sie dort erstmals deren Freund kennenlernt: Es ist kein gleichaltriger Studienkollege, sondern Hans (Axel Milberg), ein 55-jährige Erfolgsschriftsteller. Iris findet nicht nur an seinen Romanen Gefallen, sondern auch immer mehr an dem Autor selbst. Dessen Sohn, der ein Stockwerk tiefer wohnt, hat plötzlich ebenfalls eine heimliche Verehrerin: Sandra.

Doch dem perfekten Glück stehen den beiden Pärchen, die keine sein dürfen, einige Hindernisse im Weg: ein angeblicher Selbstmordversuch, Kekse mit beflügelnder Wirkung und jede Menge Missverständnisse.

 

 
"Meine Tochter, ihr Freund und ich" ist eine Koproduktion von MR-Film, ORF und ZDF, hergestellt von MR -Film und gefördert von RTR, Fernsehfonds Austria und Filmfonds Wien.

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