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Fiktives AKW-Drama "Der erste Tag" präsentiert |
 Drehbuchautorin Susanne Freund, Regisseur Andreas Prochaska
 Franziska Weisz, Samuel Jung, Andreas Kiendl
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Auftakt zum ORF-Themenabend Atomkraft am 6. November
Ein bewegender Abend, der ein bewegtes Publikum hinterließ: Rund 200 geladene Premierengäste erhielten am Dienstag, dem 4. November 2008, bei der Präsentation des Fernsehfilms "Der erste Tag" von Erfolgsregisseur Andreas Prochaska ("Zodiak", "In 3 Tagen bist du tot") im ORF-Zentrum einen Vorgeschmack auf jenen spannenden und hochbrisanten Schwerpunktabend, den ORF 2 am Donnerstag, dem 6. November, ab 20.15 Uhr bringt.
Anlässlich des heutigen 30. Jahrestages der Volksabstimmung über das Atomkraftwerk Zwentendorf befasst sich dieser Abend mit dem Thema Atomkraft - beginnend mit Prochaskas TV-Drama "Der erste Tag", das eine fiktive AKW-Katastrophe schildert.
ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz: "'Der erste Tag' ist eine im besten Sinn eigenartige Produktion, die nicht in das normale Wellness-Set des TV-Angebots passt. Es ist unsere Aufgabe und unser Anspruch, gesellschaftliche Fragen, die von Relevanz und Brisanz sind, zu thematisieren. Das tun wir mit dem Themenabend Atomkraft und stellen dort mit dem Dokudrama von Andreas Prochaska einen Standpunkt zur Diskussion. Es ist ein Film jenseits der Erwartungen, kein Actionfilm, kein Endzeitszenario, sondern ein Film von seltsamer, beklemmender Beruhigtheit, die aufwühlt", so Lorenz.
 Ferry Öllinger, Beatrix Brunschko, Marlene Del Bello, Nikolai Gemel, Martina Zinner, Johannes Zeiler
Film bezieht keine Position
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 Hary Prinz, Florian Teichtmeister
 Ferry Öllinger, Beatrix Brunschko
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Aufgewühlt schienen nach der Premiere nicht nur die zahlreichen Protagonisten des Films, die diesen selbst zum ersten Mal gesehen hatten - darunter u. a. "Soko Kitzbühel"-Kommissar Andreas Kiendl und dessen Serienkollege Ferry Öllinger, weiters Hary Prinz, Franziska Weisz, Karl Fischer, Florian Teichtmeister, Daniel Keberle, Beatrix Brunschko und Susi Stach.
Angeregte Diskussionen pro und kontra Atomkraft unter den Premierengästen, unter denen sich auch zahlreiche hochrangige Vertreter des unterstützenden österreichischen Bundesheers fanden (u. a. Generalstabschef General Mag. Edmund Entacher als hochrangigster Offizier des Landes), beherrschten den Abend.
"Der Film bezieht keine Position, sondern ist eine auf rund 90 Minuten zusammengezogene Chronologie eines zunächst ganz normalen Tages", betonte ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis, der vor allem das großartig recherchierte Drehbuch von Autorin, Dokumentarfilmerin und Naturwissenschafterin Susanne Freund ("Die Geschworene", "Big Alma") und die authentische Umsetzung des "filmischen Abenteurers" Andreas Prochaska lobte.
Authentizität als Maß aller Dinge
"Das Drehbuch ist von allen Menschen, mit denen ich gesprochen und bei denen ich recherchiert habe, inspiriert. Ihnen gebührt der Dank. Manche werden sich sogar in einzelnen Sätzen wiedererkennen", so Susanne Freund. "Wir haben versucht, sehr authentisch zu sein."
Auch Filmemacher Andreas Prochaska betont, dass "Authentizität mir besonders wichtig war. Deshalb habe ich versucht, die besten Schauspieler für die Rollen zu bekommen. Und - ohne selbstlobend sein zu wollen - das ist uns ganz gut gelungen. Die Charaktere gehen unter die Haut, ihre Ängste, Sorgen und Handlungen sind dem Zuschauer, glaube ich, sehr plausibel. Ich habe den Film selbst jetzt zum ersten Mal gesehen und bin noch ganz ergriffen", so Prochaska, dessen jüngster - ebenfalls vom ORF unterstützter - Kinofilm "In 3 Tagen bist du tot 2" zu Weihnachten starten wird, im Anschluss an die Premiere.
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