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ORF/Sat.1-Thriller "Verfolgt - der kleine Zeuge" am 3. April in ORF eins |
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Mit Fritz Karl, Marie Zielcke, Andreas Kiendl, Mathieu Carrière,
Christoph von Friedl u. v. m.
Eine wilde Verfolgungsjagd durch Wien lieferte sich ein hochkarätiges Schauspielensemble im ORF/Sat.1-Thriller "Verfolgt - der kleine Zeuge". Bis Freitag, den 9. September 2011, waren Fritz Karl und Christoph von Friedl als korrupte Polizisten hinter Marie Zielcke ("Eine wie keine") und Kevin Fang her. Unterstützung bekommen die Gejagten dabei u. a. von Andreas Kiendl, Mathieu Carrière sowie dessen Tochter Elena Carrière.
Im Rahmen eines Pressetermins am Dienstag, dem 6. September, gaben die Hauptdarsteller und Regisseur Andreas Senn in Anwesenheit von Produzent Wolfgang Rest und ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis Einblicke in die aktuellen Dreharbeiten.
 Andreas Kiendl, Marie Zielke, Kevin Fang, Elena Carrière, Mathieu Carrière
Fritz Karl: "Es ist spannend von Anfang bis zum Schluss und es ist eher ein Kino-Thriller."
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 Christoph von Friedl, Fritz Karl
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"Es ist kein typischer Fernsehfilm", erklärt Publikumsliebling Fritz Karl, der in "Verfolgt - der kleine Zeuge" einen korrupten Polizisten spielt. "Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich, es sei ein Kinofilm. Zum Beispiel ist die Rolle des Polizisten meist anständig und ohne Laster. Hier ist es genau das Gegenteil. Das ist schon einmal etwas Atypisches. Außerdem ist es eine super Geschichte: sie ist spannend von Anfang bis zum Schluss."
Und auch Regisseur Andreas Senn bestätigt: "Es ist auf jeden Fall ein ganz spezieller Thriller. Es ist die Geschichte eines kleinen Buben, der sich nicht verständigen kann über Sprache und gemeinsam mit einer Frau, die nicht sehen kann, auf der Flucht ist. Das ist das Spezielle daran, das ist toll und das ist auch der Grund, weshalb ich hier Regie machen wollte."
Als korrupter Kollege von Fritz Karl steht auch der Österreicher Christoph von Friedl ("Das Glück dieser Erde") vor der Kamera. Auch Friedl war bereits beim Lesen von der Geschichte sehr angetan: "Ich konnte das Buch nicht weglegen, bevor ich beim Ende war. So oft passiert das nicht, dass man unbedingt bis zum Ende lesen muss, weil es so spannend ist."
Marie Zielcke bereitete sich bei "Dialog im Dunkeln" auf ihre Rolle vor
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 Andreas Kiendl, Kevin Fang, Marie Zielke
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"Wir haben uns viele Gedanken gemacht, wie man das Blindsein darstellen kann", erklärt Andreas Senn. Der Ansatz: dem TV-Publikum Orientierung über Töne, weniger über Bilder zu geben. "So wie Blinde die Welt erleben", so der Regisseur. Und auch Hauptdarstellerin Marie Zielcke hat sich gezielt und intensiv auf ihre Rolle vorbereitet, denn: "Ich habe mich nur darauf konzentriert, dass das Gefühl stimmt und mich auf den Regisseur verlassen, dass es gut rüberkommt. Das Einzige, was ich gemacht habe, und was mir irre viel geholfen hat: ich war zweimal bei 'Dialog im Dunkeln'. Wir haben so eine Art Sonderführung bekommen und das war der Moment, wo ich zumindest ein kleines bisschen verstehen konnte, wie sich das anfühlen muss, wenn man blind ist."
Über ihre Rolle sagt Marie Zielcke: "Ich fand die Situation meiner Figur wunderschön beschrieben. Es ist eben nicht so, dass sie eine Frau ist, die blind geworden ist und jetzt ein Abenteuer erlebt, und es eigentlich ja gar nicht so schlimm ist, wenn man blind ist. Im Gegenteil: gerade diese Seite wurde sehr ernst genommen: sie kommt damit nicht gut zurecht und die Herausforderung war einfach, die Art und Weise, wie sie damit umgeht, darzustellen."
Mathieu Carrière und Tochter Elena Carrière auch als Vater und Tochter vor der Kamera
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 Elena Carrière, Mathieu Carrière
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"Ich finde das Buch hervorragend: es ist sehr spannend. Eine Blinde, ein Kind und ein korrupter Polizist? Besser geht es gar nicht. Ich glaube, dass man sich das in Deutschland nicht so getraut hätte. So kriegt der ORF Verantwortung für diesen Film und ich bin mir sicher, das wird sehr gut laufen", meint Mathieu Carrière, der sich nicht nur aufgrund des Drehbuches für diesen Film begeisterte: Erstmals steht der deutsche Schauspieler auch mit seiner Tochter Elena Carrière vor der Kamera. Filmrolle und Privatleben sind dabei nicht sehr weit voneinander entfernt, denn Carrière spielt den Vater seiner Tochter.
 Kevin Fang (Tao), Christoph von Friedl (Kriesch), hinten: Fritz Karl (Decker)
Präsentation in der Lugner Kino City
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"Verfolgt - der kleine Zeuge" ist eine Koproduktion von ORF, Sat.1, Film27 und Constantin Television GmbH, gefördert vom Filmfonds Wien und Fernsehfonds Austria. |
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