Österreichischer Rundfunk © Österreichischer Rundfunk TV-PROGRAMM  |  RADIO-PROGRAMM
Kontakte
Events
Technik
mehr Service...
Fernsehen
Radio
ORF-Stars
mehr Programm...
Fakten
Zahlen
Menschen
mehr Unternehmen...
Rufen Sie uns an:
Tel: (01) 870 70-30
(täglich von 8.00 bis 24.00 Uhr)
Schreiben Sie uns:
E-Mail: kundendienst@orf.at
Kundendienst > Aktuelle Meldungen > Bauernopfer

Tobias Moretti ist am 23. März in ORF 2 das "Bauernopfer"
Fotocredit: ORF/DOR Film/Oliver Roth
Tobias Moretti


 


 

Fotocredit: ORF/Hubert Mican
Jewgenij Sitochin, Bernadette Heerwagen, Johannes Krisch


 


 


Präsentation des topbesetzten und brandaktuellen ORF/SWR-Thrillers

Im Kampf gegen einen Pharmariesen, der mit kontaminiertem Futter seine Rinder verseucht, findet sich Biobauer Andi Gruber alias Publikumsliebling Tobias Moretti am Mittwoch, dem 23. März 2011, wieder, wenn um 20.15 Uhr die ORF-Premiere des topbesetzten und brandaktuellen ORF/SWR-Thrillers "Bauernopfer" auf dem Programm von ORF 2 steht. Um Beweise für einen offenbar vertuschten Nanoskandal zu finden, setzt er aber nicht nur seine Existenz als Landwirt, sondern auch sein Leben aufs Spiel.

Thrill-Time war bereits am Montag, dem 28. Februar, im ORF-Landesstudio Niederösterreich bei einer Präsentation in Anwesenheit von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, ORF-Landesdirektor Norbert Gollinger, ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis, Produzent Kurt Stocker, Regisseur Wolfgang Murnberger sowie zahlreichen Darstellern - u. a. Bernadette Heerwagen, Johannes Krisch, Paula Nocker, Jewgenij Sitochin, Carl Achleitner und Peter Strauss - angesagt.

Fotocredit: ORF/Hubert Mican
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bernadette Heerwagen, Wolfgang Murnberger (Regie), Johannes Krisch

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll: "Eine durch und durch niederösterreichische Produktion"

Ob Lichtenegg, Vösendorf, Krumbach, Sollenau, Scheiblingkirchen oder Thernberg - obwohl die Story des Films eigentlich im Allgäu angesiedelt ist, ging der Großteil der Dreharbeiten - von Anfang März bis Anfang April 2010 - in Niederösterreich über die Bühne.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll: "Auch wenn im Film selbst der Schauplatz Niederösterreich nicht ganz so deutlich wird, ist 'Bauernopfer' eine durch und durch niederösterreichische Produktion: Zum einen sind es die Drehorte, zum anderen ist es Regisseur Wolfgang Murnberger, Kulturpreisträger des Landes Niederösterreich des vergangenen Jahres. Und drittens wurde das Projekt mit Fördergeldern des Landes Niederösterreich unterstützt - aus einer Überzeugung heraus, weil wir damit eine Vielzahl an Umwegrentabilitäten lukrieren: vom Tourismus über die Wirtschaftspolitik bis hin zu einem unverwechselbaren kulturellen Profil, das sich das Land dadurch zu Eigen macht."

ORF-Landesdirektor Norbert Gollinger: "Ein Beispiel dafür, dass Qualität und Quote kein Gegensatz sind"

"Gestern wurden bei der Oscar-Verleihung in Los Angeles große Filme ausgezeichnet, heute wird in St. Pölten ein großer Film präsentiert - groß, weil 'Bauernopfer' einmal mehr ein Beispiel dafür ist, dass Qualität und Quote kein Gegensatz sind, sondern einander anziehen. Für mich ist 'Bauernopfer' einer der spannendsten Filme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe."

ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis: "Aktuell und visionär"

Als das "Bauernopfer"-Team Anfang März 2010 zu drehen begann, konnte niemand ahnen, wie aktuell das Thema zum Zeitpunkt der Ausstrahlung sein würde. Nach der BSE-Krise in den 90ern ging Anfang des Jahres der Skandal um dioxinverseuchtes Futter in Deutschland durch alle Medien. "Bauernopfer" zeigt, welche persönlichen Auswirkungen ein derartiger Skandal in der Bauernwelt haben kann.

ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis: "'Bauernopfer' ist eine wichtige und spannende Geschichte zu einem Thema, mit dem wir täglich zu tun haben: Ernährung. Und über den aktuellen Lebensmittelmissbrauch in Deutschland hinaus sind wir damit visionär - auf Anregung von Hauptdarsteller und Bauer Tobias Moretti haben wir auch die Zukunft des Nahrungsmittelmissbrauchs, die Nanotechnologie in der Landwirtschaft, zum Thema gemacht. Rupert Henning und Uli Brée haben dafür intensiv recherchiert."

Produzent Kurt Stocker: "Wirkliche Bedrohung"

"Als jemand, der sich seit mehr als 30 Jahren in unterschiedlichster Art und Weise mit Ernährung beschäftigt, liegt mir dieses Thema sehr am Herzen. Es kann eine wirkliche Bedrohung sein, wenn diese Technologien in die Nahrungsmittelindustrie Eingang finden. Wenn man in diesen Bereichen forscht, muss man alle Sorgfaltspflichten erfüllen - was in diesem Film nicht erfolgt ist. Ich glaube, wir müssen uns mehr und mehr ein Bewusstsein darüber bilden, wie wir uns ernähren. Die Nahrungsmittelwirtschaft tut schon viel dazu, die Dinge zu verschleiern und uns ein X für ein U vorzumachen. Deshalb ist es auf jeden Fall kein Fehler, den Dingen skeptisch und wachsam gegenüberzustehen."

Hochkarätige Besetzung und ein eingespieltes Team hinter der Kamera

Neben Moretti sind in weiteren Rollen u. a. Bernadette Heerwagen ("Margarete Steiff", "Tatort"), Maria Happel ("Soko Donau"), "Revanche"-Star Johannes Krisch (am 6. März in "Tatort - Vergeltung" in ORF 2), Heio von Stetten ("Die Mutprobe"), Paula Nocker, Jewgenij Sitochin, Tilo Prückner ("Tatort"), Andreas Schlager, Kristian Wanzl, Sven Pippig, Carl Achleitner ("Die lange Welle hinterm Kiel") und Peter Strauss zu sehen.

Für Buch und Regie zeichnete ein eingespieltes Dream-Team verantwortlich, das u. a. bereits für Folgen der ORF-Krimiserie "Vier Frauen und ein Todesfall" verantwortlich zeichnet: Wolfgang Murnberger führte Regie nach einem Drehbuch von Uli Brée und Rupert Henning.

Fotocredit: ORF/DOR Film/Oliver Roth
Tobias Moretti

Bernadette Heerwagen: Information und Bewusstseinsschaffung

"Ich spiele Silvie Kraus, eine Biologin, die sich mit Nanotechnologie auskennt und gemeinsam mit Tobias Moretti versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, was denn mit den Kühen passiert ist", so Bernadette Heerwagen über ihre Rolle. "Nanotechnologie in der Tierhaltung - ein Thema, über das ich bis dahin auch nicht Bescheid wusste. Man hört immer wieder etwas über Futtermittel- oder Fleischskandale, aber Nanotechnologie war mir neu und hat mich wirklich stutzig gemacht. Deshalb hoffe ich, dass es den Sehern genauso geht, man sich mehr Gedanken macht, der Film informiert und das Thema damit bewusster wird."

Johannes Krisch: "Einmal Fleischhacker, immer Fleischhacker"

"Ich spiele einen Schlachthofbesitzer, der sich auf dunkle Geschäfte einlässt, indem er in einem Kreis der Pharmaindustrie mitarbeitet, um neue Medikamente an Tieren auszutesten und damit viel Geld zu verdienen", beschreibt Johannes Krisch seine Figur. Ob er zu seiner Rolle einen persönlichen Bezug hat? "Es war sehr witzig, weil ich damals gerade auch als Fleischhacker, als Oskar aus 'Geschichten aus dem Wiener Wald', besetzt wurde, und auf einmal war ich in diesem Film als Schlächtermeister. Einmal Fleischhacker, immer Fleischhacker."

Über die Dreharbeiten in Niederösterreich: "Ich habe während meiner Kindheit mit meinen Eltern oft Urlaub auf einem Bauernhof in Niederösterreich gemacht und kenne dieses Land daher sehr gut. Ich liebe Niederösterreich, habe auch schon einige Filme hier gedreht und in jeder freien Minute zieht es mich aus unserer Bundeshauptstadt hierher."

Wolfgang Murnberger macht Tobias Moretti zum "Bauernopfer"

Wolfgang Murnberger - selbst in Wiener Neustadt geboren - über die Dreharbeiten in Niederösterreich: "Ausgangspunkt war einfach der, dass wir Kühe brauchten. Deshalb haben wir von Wien aus geschaut, wo es die nächsten großen Kuhbauern gibt - um diese schließlich in der Buckligen Welt zu finden. Ich wohne in der Buckligen Welt, und deshalb habe ich mich dort auch gut ausgekannt, und so kamen wir dorthin."

Über den Aspekt der Nanotechnologie: "Wie es daranging, den Film auf die Beine zu stellen, war Tobias Moretti als Hauptdarsteller schon fixiert. Tobias, der selber Rinder züchtet, hat mir sehr viel über die Nanotechnologie erzählt und diese neue Ebene mit reingebracht - ein Thema, das ihm selbst sehr am Herzen gelegen ist. Und für den Film ist es natürlich immer ein Vorteil, wenn man den Menschen glaubt, was sie spielen." Besondere Herausforderungen bei den Dreharbeiten? "Die Szenen am Rindertransporter und am Schlachthof, weil das für die Nase natürlich kein Fest ist, und das manchmal schon ein bisschen deftig war."

MI 23.3.201120.15 UHR

 

 
Eine Produktion der DOR Film mit ORF und SWR, gefördert vom RTR Fernsehfonds Austria und vom Land Niederösterreich

Drehbuch: Uli Brée und Rupert Henning

Regie: Wolfgang Murnberger

Dreharbeiten: 1. März bis 4. April 2010

Drehorte: Niederösterreich und Wien

Sendetermin:
Mittwoch, 23. März 2011,
20.15 Uhr, ORF 2


Übersicht: Alle ORF-Angebote auf einen Blick